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Essay zum Thema Entwicklung(en)


von Sätzer

Manchmal komme ich mir in meinem Job vor wie eine Maschine. Immer dieselben Handgriffe, immer dieselben Gedanken, immer dieselben Sprüche beim Zusammensein mit Kollegen. In der Freizeit mit Freunden und Bekannten werden die Smartphones gehätschelt, es sei denn man durchkrault gerade eine Bahn im Schwimmbad. Bei mir hat sich das allerdings nicht zu einer Art Liebesbeziehung entwickelt, denn ich verweigere den Besitz eines Smartphones. Doch wenn ich mit fünf Leuten zusammensitze, meldet sich irgendein Gerät oder es werden die neuesten Bilder, meist von erbärmlicher Qualität, herumgezeigt. Interessante Gespräche können zu meinem Leidwesen so kaum mehr geführt werden.
Die Gefühle gegenüber diesen Smartphones und auch anderen informationsverarbeitenden Maschinen haben inzwischen eine breite Spanne erreicht. Das geht von Angst über Liebe bis hin zu Hass oder Langeweile aus Desinteresse.

Immer mehr Menschen werden von softwaregesteuerten Maschinen abhängig, berufsbedingt oder/und teils freiwillig privat. Ein eklatantes Beispiel waren gerade die zwei abgestürzten Boeing-Maschinen aufgrund eines Softwarefehlers, der die Flugzeuge beim Start nach unten drückte, ohne dass die Piloten eingreifen konnten. Alle Insassen starben. Beim Gebrauch eines Smartphones ist die Sterbewahrscheinlichkeit individuell betrachtet geringer. Doch immer öfter sehe ich Leute damit am Steuer eines Autos, die dann selbst Schuld haben, wenn sie wegen Ablenkung einen Unfall bauen. Aufs Smartphone Starrende übersehen beim Überqueren einer Straße ein Auto, stolpern über einen Kantstein oder rennen gegen einen Laternenpfahl o.ä., so dass es üble Verletzungen bis hin zu tödlichen Unfällen geben kann.

Ich frage mich, wie die Entwicklung laufen wird, wenn selbstfahrende Autos per Software gesteuert werden. Was passiert, wenn der Funkkontakt abreißt oder gestört wird? Was, wenn die Softwaresteuerung im Auto von außen manipuliert wird? Wie soll reagiert werden, wenn plötzlich jemand über die Straße läuft? Es wird Unfälle mit Toten geben.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es keine völlig fehlerfreie bzw. jeden unvorhergesehenen Fall erfassende Software gibt. Je komplexer eine Aufgabe ist, desto wahrscheinlicher sind Fehler. Bis ein Programm ausgereift ist, kann es sehr lange dauern.

Wenn ich meine Gedanken fortschreibe, so werden sicher Entwickler versuchen künstliche Wesen zu schaffen, die mir ethisch überlegen sind und nach exakt moralisch vorgegebenen Wertmaßstäben handeln. Dann werde ich politisch und menschlich ruhig gestellt und mich systemkonform verhalten müssen, wie das in China schon weitgehend der Fall ist.
Heute agiere ich noch als Mensch, der es mit Regeln nicht immer so genau nimmt. Um sozial halbwegs zurechtzukommen, schöne ich gern mal Dinge, diffamiere andere Menschen oder lüge. Das erachte ich für zutiefst menschliche Verhaltensweisen. Für meine eigenen Schwächen und die meiner Mitmenschen, die ich liebe, habe ich natürlich viel Verständnis. Das wird dann sicher irgendwann schwieriger, wenn die Informations-Maschinen einschließlich der Roboter immer mehr Macht übernommen haben.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Sin
Kommentar von Sin (11.06.2019)
Schon mal überlegt, was all die Sensoren, Scanner, Datenverarbeitungsprozesse etc. bei selbstfahrenden Autos für einen immensen Energiebedarf haben werden? Und? Kann man ihn aus erneuerbaren Energien auch nur ansatzweise decken? Njet! Die Folge von zig Millionen selbstfahrenden Autos wären aufgrund des Energieverbrauchs eine Katastrophe für unser Klima, jedenfalls solange nicht ausreichend Energie aus den Erneuerbaren zur Verfügung steht. Hier wird mal wieder der zweite Schritt vor dem ersten gemacht. Dasselbe Problem übrigens bei Elektroautos oder jedem anderen Verbrauchsgut, was inzwischen mit Bluetooth oder anderem technischen Schnickschnack ausgestattet wird. Wozu muss meine Zahnbürste denn connected sein? Damit meine Krankenkasse weiß, dass ich Mittags mal wieder ein Stück Kuchen gegessen habe und sie mir in Echtzeit aufgrund der zu hohen Kalorienwerte noch schnell den Beitrag erhöhen kann? Super Idee, geht am Ende aber zulasten des Klimas. Darüber hinaus auch die von dir beschriebene Fehleranfälligkeit technischer Systeme. Gibt ja diesen Witz von den Computerexperten, die mit ihrem Auto plötzlich stehen bleiben. „Und nun?“, fragt der Eine. „Wir steigen einfach mal aus und wieder ein!“ antwortet der Andere. Eine Erfahrung, die jeder User schon einmal mit seinem PC gemacht hat. Wenn es hakt, einfach mal das Betriebssystem runter- und wieder rauffahren. Wird schon wieder funktionieren! Tut es ja auch oft, aber verlassen würde ich mich darauf nicht. Zumal, wenn ich mich im gefahrträchtigen Stadtverkehr mit autonomen Gefährten bewegen muss. Nee, sollen sie mal lieber stecken lassen und sich erstmal um die Grundlagen kümmern. Und wenn die geschaffen sind, dann können wir auch gerne über autonome Fahrzeuge oder Zahnbürsten diskutieren. Aber bis dahin einfach mal den Verstand einschalten und die F... halten. Guter Essay, übrigens, Sätzer! LG Sin
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Sätzer meinte dazu am 11.06.2019:
Ja, der Energieverbrauch ist immens. schon heute schlucken die vielen Server, die das Internet am Laufen halten, eine Unmenge Energie für die eigentliche Arbeit und die Kühlung . Da sind wir natürlich durch unser Tun hier involviert. Die sich ausbreitende Blockchain-Technologie, potenziert das noch.
Danke dir für den ausführlichen Kommentar und die Empfehlung.
LG Sä

Antwort geändert am 11.06.2019 um 13:06 Uhr
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Kommentar von Ralf_Renkking (11.06.2019)
Hi Sätzer,

sehr originell und recht flüssig geschrieben spricht Dein Text für sich.

Ciao, Ralf
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Sätzer antwortete darauf am 11.06.2019:
Danke dir. LG Sä

Antwort geändert am 11.06.2019 um 07:39 Uhr
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (11.06.2019)
Hallo Sä, ich habe jetzt auch ein Smartphone. Und das Überraschende: man kann damit auch telefonieren! Genau wie früher. Nur nicht im Auto. Aber solche (guten) Texte lesen wie den von dir, das beherrsche ich damit nicht. LG von Gil.
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Sätzer schrieb daraufhin am 11.06.2019:
Na ja, zum Telefonieren reicht ein einfaches Handy
Dank dir für deine Empfehlung und LG Sä
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (11.06.2019)
Hallo Sätzer, hallo Sin,

ihr sprecht mir aus dem Herzen.
War es vor Jahren noch möglich, selbst mit schlichteren Naturen ein anregendes Gespräch zu führen (Sport, Ehe, Beruf usw.), so ist das jetzt kaum noch möglich. Ständig werden diese beschissenen Fotos herumgezeigt! Jenseits aler Kunst!
Und ich fürchte, mit der Erotik geht es auch bergab.
Schon oft konnte ich an Haltestellen strotzende Jugendliche beobachten, die nicht etwa mit ihrer wunderschönen Teenie-Nachbarin anbändelten, sondern, genau wie die, nur auf ihr Smartphone starrten.
Am allerschlimmsen aber ist, dass man geradezu gezwungen wird (online-banking), sich damit auszustatten.
Aufzuhalten ist diese Entwicklung allerdings nicht. Ebenso wie der Klimakollaps.

Vielen Dank für eure anregenden Zeilen
der8.
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Sätzer äußerte darauf am 11.06.2019:
Ja, selbst wenn ich spazierengehe hier im Ort, starrt fast jeder auf sein Smartphone. Ein freundliches Grüßen, wenns auch nur ein Zunicken ist, geht ins Leere.
Dank für deine Empfehlung und LG Sä
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Sätzer ergänzte dazu am 11.06.2019:
P.S.: Vom Onlinebanking per Smartphone würde ich dringend abraten. Mach das lieber über den PC mit Sicherheitssoftware, wie z.B. Kaspersky.
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Kommentar von Agneta (11.06.2019)
ich kann deine Bedenken gut nachvollziehen, lieber Uwe. Die zunehmende Digitalisierung und damit verbundene Unpersönlichkeit und Menschlichkeit sind eine Vorstellung, die vielen Angst macht, die nicht so digitalaffin sind.
Wie du richtig beschreibst, mischt sich das Handy jetzt schon bei velen Menschen in das Leben wie ein strenger Vater. Es kontrolliert sie. Ich kann meines nicht mal bedienen... habe es nur für den Notfall.
LG von Monika
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Sätzer meinte dazu am 11.06.2019:
Na ja, ein einfaches Handy ist sicher heutzutage nicht mehr wegzudenken. Wie z.B. als Notrufinstrument oder fürTelefonate von unterwegs, denn es gibt ja kaum noch Telefonzellen.
LG Sä

Antwort geändert am 11.06.2019 um 13:09 Uhr
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AZU20
Kommentar von AZU20 (11.06.2019)
Die Entwcklung wird wohl leider in diese Richtung gehen. LG
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Sätzer meinte dazu am 11.06.2019:
Grundsätzlich bietet ein Smartphone natürlich viele sinnvolle Möglichkeiten. Z.B. Infos für eine Wanderung, die dann eine Karte erspart. Vor zwei Tagen hatte ich allerdings eine witzige Erfahrung gemacht. Ein Freund, den ich PKW zu einem Treffen mitgenommen habe, wollte mich mit seinem Smartphone lotsen. Es ging voll daneben, weil er den auf dem Phone aufgezeichneten Weg nicht eindeutig in die Realität umsetzen konnte, was wohl daran lag, dass die Straße viele Haarnadelkurven hatte und er nicht wusste wie rum er das Phone halten sollte. Es war eine Irrfahrt, die uns dann letztendlich mit einer Stunde Verspätung ans Ziel brachte. Aber die zusätzlichen Ausblicke oben in den Bergen des Schwarzwaldes waren fantastisch. Deshalb konnte ich es locker nehmen. Der vermehrte Benzinverbrauch mit CO2-Produktion hat der Umwelt natürlich nicht gut getan
Dank für deine Empfehlung und
LG Sä
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Momo
Kommentar von Momo (11.06.2019)
Früher hatte man eine maschinelle Vorstellung vom Organismus der Kreaturen (Behaviorismus), heute macht sich der Mensch von den Maschinen abhängig.
Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde.

LG Momo
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Sätzer meinte dazu am 11.06.2019:
Die von dir genannten Vorstellungen verwischen sich immer mehr. Schwer zu sagen, was akzeptabel im Hinblick auf ein humanes Leben bleibt.
Dank dir für deine Empfehlung und
LG Sä
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (11.06.2019)
Gerne gelesen, auch wenn der erste Absatz stärker ist als der Rest. Da verlässt Du nämlich die persönliche Ebene des Erzählers und gleitest ins Allgemeine ab, mit der ein oder anderen Binsenweisheit. Etwas kurios ist, dass der Freundeskreis des Erzähler fast ausschließlich aus (Hobby-)Schwimmern zu bestehen scheint. Nun, ja.
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Sätzer meinte dazu am 11.06.2019:
Wenn ich den Text ganz aus der Ich-Perspektive schreiben würde, dann ginge es immer mehr in Richtung Science-Fiction. Das war nicht mein Anliegen. Aber ich werde mal drüber nachdenken, ob ich das von dir angesprochene Niveau des ersten Absatzes durch Überarbeitung der weiteren Absätze noch verbessern kann.
Danke und LG Sä
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 11.06.2019:
Vielleicht solltest Du zum Schluss wieder zur persönlichen Ebene des Erzählers zurückkehren, den Essay gleichsam erden. Dann vergeht auch der leichte Moralpredigt-Charakter des Textes.

P.S.: Das kommt uns alten Säcken wie Science Fiction vor, ist aber wahrscheinlich schon seit gestern Realität...
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Sätzer meinte dazu am 11.06.2019:
Gute Idee. Hab den letzten Absatz in dem Sinne überarbeitet.
Danke dir für den konstruktiven Tipp.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (11.06.2019)
Sehr anregend, Uwe. Aber in den meisten Fällen lagen bei technischen Neuerfindungen Fluch und Segen dicht beieinander. wobei die Kritik im Laufe der Jahre abebbte. Mich würde interessieren, ob Soziologen auch bedenkenswerte Argumente für das Handy ins Feld führen können.
LG
Ekki
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Sätzer meinte dazu am 11.06.2019:
Das ist völlig richtig, dass es bei neuen Techniken immer Vor- und Nachteile gibt, wobei dann des Einen Vorteil des Anderen Nachteil sein kann und umgekehrt.
Das einfache Handy läßt sich sinnvollerweise wohl nicht mehr wegdenken (Notrufe und Telefonate von außerhalb der Wohnung, zumal es kaum noch Telefonzellen gibt).
Das Smartphone hat sich ja durchgesetzt, weil es überall Zugriff aufs Internet ermöglicht. Z.B. macht das Zahlen damit an einer Kasse den Nutzer allerdings völlig transparent im Hinblick auf sein Konsumverhalten und damit für gezielte Werbemaßnahmen.
Danke dir, auch für deine Empfehlung und
LG Sä
Überweisungen sollte man tunlichst nicht übers Smartphone machen, um missbräuchlichen Abgriff der Daten zu verhindern.
Doch wenn jemand keinen PC oder kein Tablett zuhause hat, wird er den Weg übers Smatphone nehmen.
Eine total negative Enticklung findet in China statt. Das Land ist im totalen Überwachungsstaat mit Belohnungen und Sanktionen je nach Verhalten angekommen.
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Cora
Kommentar von Cora (11.06.2019)
Wenn ich die Gedanken einmal fortschreibe, so werden sicher Menschen versuchen künstliche Wesen zu schaffen, die uns ethisch überlegen sind und nach exakt moralisch vorgegebenen Wertmaßstäben richtig handeln. So ein Wesen wäre dann ein politisch und menschlich ruhig gestelltes, das sich systemkonform verhält.


Dazu braucht man keine künstl. Wesen. In China wird das mit Menschen schon heute so gemacht, per Punktesystem mit Totalüberwachung. Die Menschen machen mit, die meisten sind glücklich dabei. Wer sich nicht 100% anpassen bzw. unterwerfen will oder kann, hat es verdient, der Grundrechte verlustig zu gehen, so sieht es die angepasste Mehrheit, die mit Zuckerbrot belohnt wird.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 11.06.2019:
Hi Cora,

und aha, die meisten Chinesen sind Dir also ethisch überlegen. Interessante These, aber warum eigentlich auch nicht?

Ciao, Ralf
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Sätzer meinte dazu am 11.06.2019:
@ Cora,
Ja, die Chinesen leben in einem offen propagierten totalen Überwachungsstaat. Wollen wir das in unseren Demokratien? Allerdings geht die Tendenz durch die Informationstechnologien immer schneller auch bei uns in die Richtung, ohne dass dieses offen propagiert wird. Es ist quasi eine informationssystem-immanente Entwicklung, bei der die User meist naiverweise mitmachen, da sie i.d.R. meinen, nichts verbergen zu müssen.
LG Sä
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Herzwärmegefühl
Kommentar von Herzwärmegefühl (11.06.2019)
Hallo Sätzer,

gut geschrieben. Bereits Kleinste bekommen grade mal Mamas Handy, damit es Ruhe gibt. Man gucke sich mal in Wartezimmern um, ....

LG
Moni
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Sätzer meinte dazu am 11.06.2019:
Ich finde, dass viele Kinder viel zu früh mit Smartphones bestückt werden, was in der Schule häufig zu Mobbingattacken über die Sozialen Medien führt.
Meine 13-jährige Enkelin will kein Smartphone. Sie ist bei den Pfadfinderinnen und damit gerne der Natur nahe. Wenn sie ins Internet will, hat sie zuhause ein Tablet.
Dank dir auch für deine Empfehlung und
LG Sä
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Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (11.06.2019)
hab mal versucht bei facebook nachzuschauen,wie es meinen vielen Nichten,Großneffen und ehemaligen Schülern so geht-.......
gibs auf `Alter`,meinte man ohne Worte-
bei kv mache ich trotzdem ganz gerne mit-einen Abendgruß-Jo
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Sätzer meinte dazu am 12.06.2019:
Na sowas LG Sä
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>Schluss mit der Flirterei< und >Der Kampf um Anerkennung< in Zeiten zunehmender DigitalisierungInhaltsverzeichnis
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Mensch - Maschine - Internet (Erzählungen, Essays).
Veröffentlicht am 11.06.2019, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.06.2019). Textlänge: 435 Wörter; dieser Text wurde bereits 459 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 25.10.2019.
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