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Schön ist nicht gleich schön. Gefallen macht schön.

Essay zum Thema Schönheit/ Schönes


von EkkehartMittelberg

Unter unterschiedlichen Definitionen von Schönheit wird wohl die obige von den meisten Menschen akzeptiert, weil sie Raum dafür lässt, dass Schönheit nicht nur durch Körpermaße definiert wird und weil sie das Bewusstsein derer stärkt, die hoffen, nicht allein durch äußere Vorzüge zu gefallen. Die deutsche Sprache hat aber nun einmal den Begriff Schönheit geprägt und es stellt sich die Frage, ob dieser neben anderen Synonymen, wie zum Beispiel attraktiv und hübsch, anspruchsvollste Begriff sich definieren lässt, ohne zu relativieren wie die Definition in der Überschrift. Dazu möchte ich eine Anekdote erzählen.
Ich machte mit meinem Kegelclub eine mehrtägige Bootsfahrt auf dem Shannon in Irland. Was tun Männer, wenn sie so viel Zeit zu Gesprächen haben? Haben sich die leichteren Themen Sport und Autos erschöpft, reden sie über Frauen und so auch über das Thema Schönheit. Der unmittelbare Anlass dazu war, dass einer aus einem Zeitungsartikel über die Wahl der Miss Universum vorlas und ein anderer bemerkte, dass Schönheit ein sehr willkürlicher Begriff sei, indem er den Spruch der Überschrift zitierte. Dagegen wurde eingewendet, dass man sich seit dem Altertum über Schönheit verständigen konnte, denn laut Homer galt Helena als die schönste Frau der damaligen Welt. Uns wurde aber schnell klar, dass Schönheitsideale einem historischen Wandel unterworfen sind, wovon zum Beispiel die Geschichte der veränderten Formen des Korsetts zeugt. Wir fragten uns also, welches Schönheitsideal dem am nächsten kommt, das heute bei Miss-Wahlen zugrunde gelegt wird, und einigten uns schnell darauf, dass es die Vorstellung der Renaissance sei, die ebenmäßige Proportionen des gesamten Körpers zugrunde gelegt habe.
Nachdem wir uns noch darauf verständigt hatten, Puppengesichter außer Betracht zu lassen und uns auf Filmschauspielerinnen zu einigen, lief die Diskussion, welche die schönste (gewesen) sei, sehr zügig, wobei die folgenden Beispiele unserem fortgeschrittenen Alter geschuldet sind. In die engere Wahl kamen zum Beispiel Sophia Loren, deren zu großer Mund aber der Definition nicht entsprach, Gina Lollobrigida, die nach unserer Meinung ein Puppengesicht hatte, Marilyn Monroe, deren Beine nach der Definition zu kurz waren. Es gab noch einige andere Vorschläge mit ähnlichen Gegenargumenten, bis einer von uns Grace Kelley, die spätere Fürstin Gracia Patricia von Monaco, nannte, die dem heutigen Leser vielleicht noch aus Filmen, wie zum Beispiel „Das Fenster zum Hof“, „Über den Dächern von Nizza“ oder „Bei Anruf Mord“ bekannt ist. An ihr konnte unsere Mäkelsucht keinen Makel mehr finden. Sie gilt bis heute noch in unserem Club als unsere Schönheitskönigin.
Gelegentlich kommen wir auf unsere damalige Diskussion zurück. Heute wenden wir zum Beispiel kritisch ein, dass alle theoretischen Diskussionen über Schönheit in sich zusammenfielen, wenn man einer Schönheitskönigin life begegnen würde und sie Dinge sagte, die unseren  Empfindungen zuwider liefen. Auch wenn sie unserer Definition entspräche, würden wir nach einer anderen suchen, die uns erlaubte, diese „unangenehme“ Person nicht zu berücksichtigen, zum Beispiel: „Schön ist nicht gleich schön, Gefallen macht schön.“

 
 

Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (12.06.2019)
Womöglich tun wir uns mit dem Begriff attraktiv einen größeren Gefallen. Denn unter dabei wird - zumindest bei mir - auch das beurteilt, was diejenige Person - ja, in meinem Fall: Frau - macht und wie sie es macht. Im Augenblick ist für mich z.B. eine Japanerin mit Namen F Chopper Koga eine der attraktivsten Frauen. Natürlich ist sie auch das, was man gemeinhin als "sehr hübsch" bezeichnen könnte. Doch wäre es nur das, mein Interesse würde bald nachlassen, ich würde weiterziehen und nach neuen "sehr hübschen" Gesichtern suchen.

F Chopper Koga - eigentlich: Michiko Koga - ist jedoch die Bassistin und Chefin einer japanischen All-Female-J-Rock Band mit Namen Gacharic Spin. Sie ist eine hervoragende Bassistin, die einen wunderbaren Slap-Stil beherrscht. Ihr Auftritt, wie der der gesamten Band , auf der Bühne ist energizing - ich benutze das englische Wort, weil es so viel gleichzeitig aussagt - und allein beim Zusehen aus der Ferne werde ich mitgerissen. (Dazu kommt noch das Gacharic Spin so viele verschiedene Musikrichtungen kombiniert, dass, wenn man versucht sie nach den üblichen (westlichen) Genres einzuordnen spätestens beim 2. Song von ihnen ins schleudern gerät. Herrlich!)

Was will ich sagen: Schönheit lässt sich sicherlich bestimmen. Das ist ja auch schon wissenschaftlich geschehen. So ist z.B. unumstritten, dass wir Menschen uns von symmetrischen Gesichtern - d.h. wenn die beiden Gesichtshälften (annähernd) gleich sind - angezogen fühlen. Die Frage bleibt, ob das für eine dauerhafte Begeisterung ausreicht. Ich meine: Nein.

Nicht umsonst haben Du und deine Freunde ja über Schauspielerinnen gesprochen, d.h. über Frauen, die neben ihren zweifelsfreien Schönheit, ein künstlerisches Werk anzubieten haben. Das macht sie erinnernswert und attraktiv.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
Merci, lieber Trekan, ich kann dir nur beipflichten. dass die Verwendung des Begriffs attraktiv statt schön sinnvoll ist, weil er mehr Raum lässt, die Persönlichkeit des attraktiven Menschen mit einzubeziehen. Du hast ein faszinierenden Beispiel für die Benutzung von "attraktiv" geschildert. Bei der Kennzeichnung von Landschaften und Dingen halte ich beide Begriffe für sinnvoll.
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EkkehartMittelberg antwortete darauf am 12.06.2019:
Die ursprüngliche Antwort wurde am 12.06.2019 um 11:05 Uhr wieder zurückgezogen.
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Kommentar von Regina (12.06.2019)
Wenn ich mal von Miss-Wahlen und dem Verhalten von Modelagenturen ausgehe, ist "sehr schlank" ein Schönheitsideal unserer Zeit, das aber auch oft von der Gesundheitsphilosophie unterstützt wird, unabhängig vom individuellen Geschmack. Wo das als Leistungsdruck gelebt wird, kann so ein Ideal gefährlich sein und z.B. die Erkrankung Magersucht mitverursachen, oder überflüssige Chirurgie. Manchmal erscheint auch das Vorurteil "schön=dumm". Warum aber wird Schönheit bei Frauen als wichtiger gehandelt als bei Männern?
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EkkehartMittelberg schrieb daraufhin am 12.06.2019:
Grazie, Gina, sofortige Zustimmung zu der Gefährlichkeit des Schlankheitsideals und zu dem Vorurteil "schön = dumm". Ich denke, dass die patriarchalische Gesellschaft Männern lieber Attribute zuerkennen wollte, auf die sich ihre angemaßte Überlegenheit gründet, als Schönheit.
Liebe Grüße
Ekki
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (12.06.2019)
Ich finde, dass der Begriff Schönheit sich überholt hat. Attraktivität trifft es besser, da dieser über die reine Körperlichkeit hinausgeht. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern.
LG Sä
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Cora äußerte darauf am 12.06.2019:
Wirklich? Der Begriff Schönheit wäre durch Attraktivität ersetzbar?
Oh, erhabene Attraktivität!
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Regina ergänzte dazu am 12.06.2019:
Gerade das Wort "attraktiv=anziehend" weckt die Vorstellung von der körperlichen Anziehung, während die altgriechische Schönheitsvorstellung mit Proportionsmaßen verbunden war.
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Sätzer meinte dazu am 12.06.2019:
Wenn du meinst, dass das reicht Regina, na ja. Für mich ist ein Mensch attraktiv, wenn er/sie körperliche UND geistige Authenzizität lebt und Seele zeigt. Es nur aufs Aussehen zu reduzieren ist mir zu eng.
Klar, das ist sicher nicht gesellschaftlicher Konsenz.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
@Sätzer: Merci, Uwe. Aus dem von dir erwähnten Grunde verwende ich in letzter Zeit auch häufiger den Begriff attraktiv, weil er das Missverständnis ausschließt, dass ich Schönheit auf Körperlichkeit reduzieren will. Kunsthistoriker werden aber in ästhetischen Diskussionen, in denen es um die Ausgewogenheit von Proportionen geht, an dem Begriff schön festhalten, und die breite Masse wird es aus Oberflächlichkeit tun. Ihr schmeckt ja sogar das Essen schön.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
@Cora: Ja, wie ich Uwe schön geantwortet habe, ist der Begriff schön in ästhetischen Diskussionen von Experten über Ästhetik nicht ersetzbar. Da ist er aber auch nicht dem Missverständnis ausgesetzt, dass man schön auf Körperlichkeit reduzieren will.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
@Regina: Es stimmt, dass der altgriechische Begriff von Schönheit
primär auf die ausgewogenen Proportionen abhob (Siehe Winkelmann, Schiller etc.), aber für die Griechen war der Begriff schön dennoch im Sinne von Erotik sehr sinnlich aufgeladen.
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Cora meinte dazu am 12.06.2019:
Weil Reduktion auf Körperlichkeit vorkommt, muss man doch nicht gleich vor die Benutzung des Schönheitsbegriffs eine Expertenprüfung setzen. Ansonsten, für das gemeine Volk reicht der Begriff der Attraktivität? Das wäre ja ein noch größeres Missverständnis.
Schönheit und Attraktivität sind viell. doch nicht austauschbar.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
@Cora: Wer außer dir hat denn behauptet, dass eine Expertenprüfung erforderlich sei. Es ist mit der Austauschbarkeit oder auch nicht einfacher als du glaubst, denn Schönheit ist fast immer attraktiv, aber Attraktivität nicht immer schön. Das heißt, dass die beiden Begriffe zum Teil austauschbar sind, aber eben nur zum Teil.
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (12.06.2019)
Hallo Ekki,
ich denke, ein Künstler wird immer auch Ästhet sein.
Begegnet ihm Schönheit, wird er vermutlich ein Gefühl der Demut empfinden. Eines, das auf die Unzerstörbarkeit des Gesehenen hofft und setzt.
Und er wird etwas Unschönes zu vergessen suchen, es sei denn, es zeigt in seiner Hässlichkeit eine andere tiefere Wahrheit.

ACH!
die Wege sind gnadenlos, seit der ANDRE gott
uns an sein kreuz geschirrt hat ...
fleisch marmor blume liebe - das ist meine wahrheit!
- sicher, der mensch ist mickrig & hässlich,
mickrig unterm weiten himmel:
kleider trägt er jetzt
weil er seine unschuld verKAUFte
weil er sein göttliches bild besudelte &
weil er, wie ein fetisch im feuer, seinen kosmischen
körper im dreckigsten sklavenloch
gekrümmt hat!

Arthur Rimbaud: Sonne & Fleisch


Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Liebe Grüße
der8.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
Liebe Heidrun
vielen Dank, du hast die Diskussion um zwei sehr originelle Aspekte bereichert, um die Demut von Künstlern gegenüber wahrer Schönheit und um die Rebellion Rimbauds gegen die leukämische Ablehnung sinnlicher Schönheit durch das Christentum. Ich erlaube mir diesen besonderen Aspekten noch einen dritten hinzuzufügen, der Schönheit mit Todessehnsucht verbindet:

Tristan

Wer die Schönheit angeschaut mit Augen,
Ist dem Tode schon anheimgegeben,
Wird für keinen Dienst auf Erden taugen,
Und doch wird er vor dem Tode beben,
Wer die Schönheit angeschaut mit Augen!

Ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe,
Denn ein Tor nur kann auf Erden hoffen,
Zu genügen einem solchen Triebe:
Wen der Pfeil des Schönen je getroffen,
Ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe!

Ach, er möchte wie ein Quell versiechen,
Jedem Hauch der Luft ein Gift entsaugen
Und den Tod aus jeder Blume riechen:
Wer die Schönheit angeschaut mit Augen,
Ach, er möchte wie ein Quell versiechen!.

Liebe Grüße
Ekki
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Cora
Kommentar von Cora (12.06.2019)
Schönheit ist wandelbar und konstant zugleich.

Es gibt sie übrigens nicht nur an Menschen. Sie ist überall zu finden. Flora, Fauna, Landschaft, Bauwerke können schön sein, Vanitas ist eine Form von Schönheit.
diesen Kommentar melden
EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
Merci, Potztausendsakrament. ich werfe dir mal eine Kusshand zu, weil es so selten vorkommt, dass wir übereinstimmen.
diese Antwort melden
Kommentar von Sin (12.06.2019)
Wesen, Ausstrahlung, Persönlichkeit, das sind die Merkmale, die für mich den Begriff "Schönheit" mit Leben füllen. Eine gewisse kämpferische und erhabene Haltung zum Leben, ein Horizont, eine Landschaft und vor allem ein großes Herz. Müsste ich literarisch eine "schöne Frau" oder einen "schönen Mann" beschreiben, so wären das die Punkte, an denen ich mich abarbeiten würde. Es sind übrigens alles Merkmale, die für mich mit einer gewissen Lebenserfahrung, mit einem fortgeschrittenen Lebensalter verbunden sind. Deshalb können die Klum-Models posieren wie sie wollen, mit Schönheit hat das in meinen Augen nichts zu tun. Es fehlt die Substanz, ein Kern, das gewisse Etwas, das eine Person zu einer Persönlichkeit macht und das man erst im Laufe seines Lebens erwerben kann. Die Einen finden es früher, die Anderen später. Aber es hat immer mit Zeit zu tun. Grace Kelly war da sicher keine schlechte Wahl. LG Sin
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
Vielen Dank, Sin. das hast du sehr gut ausgedrückt, denn ohne diese inhaltliche Füllung wäre Schönheit eine leere Hülse.
LG
Ekki
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (12.06.2019)
Gerne gelesen.

P.S.: die schönte -> die schönste
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
Danke, Dieter.
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Isaban
Kommentar von Isaban (12.06.2019)
Diese Diskussion um Schönheit scheint etwas sehr Menschliches zu sein. Sollten früher zwei Adelige vermählt werden, so sandten sie einander (meist recht kleine) Gemälde und trafen so ihre Wahl unter den "passenden AnwärterInnen". Ich habe mir in diversen Museen solche "Werbe-Miniaturen" angesehen und war jedes einzelne Mal erstaunt, was damals offensichtlich als anziehend betrachtet wurde - noch erstaunter war ich dann, wenn es zu diesen Miniaturen entsprechende Gemälde späterer Zeit gab, also Portraits die nach der Verehelichung entstanden und auf denen die Person, die auf den kleinen Bildchen zu sehen waren, in keiner Weise mehr erkennen ließen.
Ob die schöne Helena so schön war - ich glaube, da gab es viel Mund-zu-Mund-Propaganda und nachdem alle davon redeten, wie wunderschön sie doch sei, wurde sie eben als Schönheit betrachtet, ob man sie nun jemals gesehen hatte oder nicht. Ebenmaß ist nicht alles, zu viel Ebenmaß nimmt das Besondere, nimmt das Charakteristische einer Person. Man schaue sich nur all die jungen, blonden, lächelnden, minimalbekleideten Damen auf den Titelseiten der TV-Zeitschriften an - die sind absolut austauschbar und ich bin mir relativ sicher, dass kaum einer der Zeitschriftenleser es merken würde, wenn sich da immer das gleiche Gesicht zeigte, ab und an mit Mütze, Pony und Pferdeschwanz, Sonnenbrille oder einem andersfarbigen Hauch von Nichts bekleidet - und trotzdem könnten all diese Frauen bei jedem Schönheitswettbewerb mitmachen, ohne in visueller Hinsicht unangenehm aufzufallen. Ebenmaß, pffft!
Nein, ich halte es eher mit dem Spruch: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Ich finde zum Beispiel das markante Gesicht meines Mannes sehr schön, obwohl es ganz gewiss weder rekordmäßig glatt noch überaus ebenmäßig ist. Er ist eben etwas ganz Besonderes und wenn er lächelt oder seinen Tangoblick aufsetzt – und dabei ist es mir vollkommen schnuppe, ob er jemals einen Schönheitswettbewerb gewonnen hat und ob andere ihn auch so sehen, wie ich.

LG Sabine
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Cora meinte dazu am 12.06.2019:
Da muss ich auch an die Zauberflöte denken, worin sich Tamino spontan in solch ein Bildchen verliebt. Schönheit in der Musik.

War Helena schön nach heutigen Maßstab? Die Antwort erahnt, wer die Frage ob Nofretete schön war, für sich selbst beantworten mag.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
Liebe Sabine, in der Vergangenheit, als es noch keine Fotografien als Beweismittel gab, war Schönheit oft eitel Schall und Mundpropaganda. Wer könnte dem widersprechen? Aber auch heute sind diese Starlets auf dem Cover von Zeitschriften austauschbar, da wird dir jeder Gescheite zustimmen. Dass wir markante charaktervolle Gesichter mit Abweichungen von der Symmetrie für schön halten und betonen, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt, ist freilich eine positive Entwicklung. Wissenschaftliche Erhebungen kommen gleichwohl zu dem Ergebnis, dass die Meisten symmetrische Gesichter - und man darf wohl ergänzen - auch Körper als schön empfinden. Aber gestatte mir auch hier ein bisschen Selbstironie: Wir sind eben Persönlichkeiten und es war schon immer etwas Besonderes einen besonderen Geschmack zu haben. Doch Wissenschaft und Persönlichkeit hin und her: Es geht kein Weg daran vorbei, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt und das ist gut so, denn deshalb ist mehr Schönheit für mehr Menschen da.
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Nimbus†
Kommentar von Nimbus† (12.06.2019)
Lieber Ekki,
Ich scheitere gerade an meinen Vorrednern. Ich habe aus Deinem Text eine Pointe geglaubt zu sehen. Offenbar stehe ich vielleicht auch auf den Schlauch. (Wieso eigentlich nicht Audrey Hepburn? Im Prinzip egal, ich war als kleines Mädchen verliebt in sie. Sie entsprach damals meinem persönlichen Schönheitsideal, für mich waren Frisur wie einen Pony zu haben und längere Haare Pflicht. Dann diese Augen! Das war ein schwarz weiß Streifen, wo sie als Prinzessin mal normal leben wollte. Ich komme nicht auf den Titel, Du weißt aber bestimmt was ich meine) Jetzt könnte man meinen, ich wäre von meinem Ursprungsgedanken abgewichen. Bin ich aber nicht. (kurzer Nebeneinwurf, Du hattest, ich glaube ca. Vor einem Jahr mal einen Text über Anmut geschrieben. Eben erwähnte Schauspielerin hätte ich auch die Anmut anerkannt)

Eben erwähnte ich, ich verliebte mich als kleines Mädchen in sie, und sogar ich hatte meine Werte. Nicht basierend auf Proportionen (vermutlich kam sie deshalb nicht in Eure Wertung mit rein)
Schön ist was ich liebe. Das ist das Schönste überhaupt! Nehmen wir meine jüngste Katze. Durch ihre Behinderung wirkt sie manchmal so schrecklich unbeholfen. Neulich war Mutter zu Besuch. Erst gab es eine Runde Mitleid. Dann Verstand sie, sah mit an, in welchen Tempo sie sich dennoch fortbewegen kann. Ihre Kleinigkeiten machen sie bildhübsch, wunderschön. Da waren sie, die Augen.
Der Text hat klar etwas mit Idealen zu tun, sogar mit Symmetrie.

Vielleicht habe ich es mit zuviel Idealismus gelesen. Doch ich habe Deinen Zeilen am Ende entnommen, dass Schönheit etwas wie man z.B. Meine Katze sieht.

Habe ich Dich fehlinterpretiert, tut es mir leid. So aber wie ich Dich glaube zu kennen, zumindest mit emotionaler Logik begründet.

Herzliche Grüße
Heike

P.S. Zur Zeit keine Tierkolumne, keinen Kopf für akribische Arbeit von Schönheitsfehler. Irgendwo musst ich das jetzt mal erwähnen. Hoffe das nimmst Du mir nicht krumm. Das dies jetzt hier steht.
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 12.06.2019:
Roman Holiday, USA 1953, deutscher Verleihtitel "Ein Herz und eine Krone".
Ich persönlich fand als Heranwachsender Ingrid Bergmann toll, auch Claudette Colbert und Jean Seberg, was nicht heissen soll, dass ich schon so uralt bin, sondern dass ich schon damals die Filme gerne sah. Allerdings gehen da schauspielerisches Können und Attraktivität Hand in Hand, z.B. ist Jessica Alba eine sehr gut aussehende Frau, aber als Schauspielerin ein ganz langweilige Mimin, finde ich.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
Grazie, liebe Heike, du hast mich diesmal in allen Punkten richtig verstanden
Ja, der Schluss meines Essays ist als Pointe zu verstehen, denn er hebt ja mit einem Schuss Selbstironie darauf ab, dass bei fast allen Menschen, auch bei denen, die sich die Mühe machen, Schönheit zu definieren, letztendlich Sympathie oder Antipathie ihr Schönheitsempfinden bestimmen. Das war gemeint mit, "dass alle theoretischen Diskussionen über Schönheit in sich zusammenfielen, wenn man einer Schönheitskönigin life begegnen würde und sie Dinge sagte, die unseren Empfindungen zuwider liefen. Auch wenn sie unserer Definition entspräche, würden wir nach einer anderen suchen, die uns erlaubte, diese „unangenehme“ Person nicht zu berücksichtigen, zum Beispiel: „Schön ist nicht gleich schön, Gefallen macht schön.“ Du hast es richtig als Pointe erkannt.
Und nun zu Audrey Hepburn. Auch ich finde sie wie du besonders schön und anmutig, wenngleich sie dem klassischen Schönheitsideal wegen ihres flachen Busens nicht ganz entspricht. Aber was soll's? Ihre ausdrucksvollen Augen, ihr sensibles Gesicht und die Anmut ihrer Bewegungen überstrahlen alles. Da kommt so viel Sympathie ins Spiel, dass die meisten Betrachter gar nicht anders können, als sie als schön zu empfinden. Und dann deine kleine Katze, die ebenfalls mit ihren Augen und ihren Bewegungen Sympathie auf sich zieht. Da kannst du eben auch nicht anders. Ich denke wir sind uns einig. man kann Schönheit zwar definieren, aber letztlich entscheidet Sympathie darüber, mit welchen Augen der Betrachter sieht.
Herzliche Grüße
Ekki
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
@ Dieter-Rotmund: Merci, Dieter, ich finde deinen Hinweis wichtig, denn SchauspielerInnen sind in Bewegung und bei der Definition ihrer Schönheit wird meistens übersehen. wie wichtig die Bewegungen, also auch die Mimik, sind, damit die Schönheit nicht statisch wirkt.
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (12.06.2019)
Hallo Ekki,
ich hoffe, die Schönheit des Shannons verblasste bei all den Diskussionen nicht.
Schöne Grüße, Dirk
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
Spassibo, Dirk, sie wirkte beruhigend auf unsere von anderer Schönheit entflammten Seelen.
Schöhöne Grüße zurück
Ekki
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (12.06.2019)
Hallo Ekki, da ich einige Kommentare nur überfliegen konnte: Schönheit ist dann gegeben, wenn sie von innen kommt. Das trifft sowohl für Frauen als auch Männer zu, besonders aber auch für Kinder. Ansonsten kann ich mich an Isabans Text mit dem wunderbaren Beispiel, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt, anschließen, und der Analyse von SinOnAir, der mit seinem ersten Satz die entscheidende Richtung vorgibt, wie das Auge des Betrachters ansetzen sollte. Aufgesetzte oder aufgeblasene Schönheit, die ein verspiegeltes Etwas darzustellen scheint, das als Schönheitsideal der Zeit entweder vorauseilt oder hinterherhinkt, ist so unecht wie Talmi oder Flitter, Dinge, die eigentlich kein Mensch im Leben echt benötigt. Aber dennoch, wie ihr euch herangetastet habt, war schon interessant zu lesen.
Herzlich grüßt dich Gil.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
Vielen Dank, lieber Gil, ich weiß nicht , was ich diesmal falsch gemacht habe, dass die selbstironische Erkenntnis am Schluss meines Textes von einigen Kommentatoren überlesen wurde,, die doch besagt: Man kann wissenschaftlich noch so schön definieren, am Ende ist die Zuschreibung von Schönheit von Antipathie oder Sympathie, also von Missfallen oder Gefallen abhängig und da sehe ich zwischen "Gefallen macht schön" oder "Schönheit liegt im Auge des Betrachters" keinen substantiellen Unterschied. Ich denke, du hast das erkannt. Andernfalls hättest du meinen Essay wohl nicht empfohlen.
Herzliche Grüße
Ekki
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Kommentar von Hibiskus (62) (12.06.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
hallo Hibiskus,
ich bin ganz bei dir, denn auch ich halte Romy Schneider für eine schöne Frau. Ich habe sie einfach deshalb nicht erwähnt, weil ich die Diskussion in meinem Kegelclub so erzählen wollte, wie sie ablief und nachdem Gracia Patricia erwähnt wurde, gab es das Einvernehmen, so dass es nicht mehr nötig war, Romy zu nennen.
Aber ich denke, auch auf sie hätten wir uns einigen können.
Merci und LG
Ekki
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Piroschki
Kommentar von Piroschki (12.06.2019)
Während ich Deinen Text und die Kommis las, fiel mir auf, dass für mich in meinem Leben Schönheit keine Rolle mehr spielt. Die Vorstellung, dass Männer darüber diskutieren, wer die schönste Frau gewesen sei, ließ mich heftigst schmunzeln. Es mag noch eine erste Abstoßung oder Anziehung geben, was meine Kontakte mit Menschen betrifft. Oft hat sich dieser erste Eindruck jedoch gewandelt - und vor allem: Äußerlichkeiten spielten überhaupt keine Rolle mehr. Der Mensch mit all seinen Charakter- und Wesenszügen zählt für mich, nichts Anderes mehr.
Ich mag Deine nachdenkliche Erzählung, Ekki.
Liebe Grüße in Deinen Abend sendet P.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 12.06.2019:
Hallo Petra,
das ist doch eine klare Aussage, die ich gut nachvollziehen kann.
Vielleicht spielen aber schöne Landschaften, Blumen und Dinge noch eine Rolle für dich?
Grazie und liebe Grüße
Ekki
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AZU20
Kommentar von AZU20 (13.06.2019)
Den letzten Satz unterstreiche ich doppelt. LG
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 13.06.2019:
danke, Armin. Das ist ganz in meinem Sinne.
LG
Ekki
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Kommentar von Agneta (13.06.2019)
schön legt persönlich im Auge des Betrachters, lieber Ekki und doch gibt es feste Normen, was gesellschaftlich als schön gilt.Dazu zählt eine bestimmte Gesichtsfrom, wenn man nur von der Optik ausgeht. Kulturell sind die Schönheitsmaße sehr unterschiedlich definiert. Manche Völker mögen einen dicken Po, andere, meist von Werbunfgdeformierte bevorzugen magere Frauen und Mönner.
Schönheit ist sehr persönlich und als solches sollte sie jedem den Freiraum bieten, andere zu respektieren und sich selbst zu mögen.
LG von Monika
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 14.06.2019:
Grazie, liebe Monika, dem schließe ich mich ohne Wenn und Aber an.
Liebe Grüße
Ekki
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (13.06.2019)
Hallo Ekki,
ich bin bissel spät dran mit meinem Kommentar und möchte deswegen auch die Vorkommentare nicht wiederholen.
Schönheit hat in jeder zeitlichen Epoche ein anderes Gesicht und wird wohl auch in jeder Region (sprich: Kontinente, Kulturen...) unterschiedlich gesehen. Das hängt von den jeweiligen Lebensumständen ab.
Ich lese im zweiten Teil der Überschrift aber auch noch etwas anderes. "Gefallen macht schön." hat für mich auch etwas mit Reflexion zu tun. Wenn ein Mensch das Feedback bekommt: "Du gefällst mir." wird er an Ausstrahlung dazugewinnen, wird sich bemühen, dass dieses "Du gefällst..." erhalten bleibt, weil es ein besonders angenehmes Gefühl mit sich bringt. Kein Mensch, egal aus welcher Kultur oder welchem Zeitalter kann "schön" sein, wenn er sich allein oder einsam fühlt. Wir brauchen andere Menschen als "Spiegel".
So sehe ich die "Schönheit".

Liebe Grüße und einen schönen Tag
kerstin
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 13.06.2019:
Merci, Kerstin. du hast das mit dem Gefallen sehr gut erklärt. Ich habe dem nichts hinzuzufügen.
Liebe Grüße
Ekki
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (23.06.2019)
Hallo Ekki,
es gibt Lebensabschnitte zu denen Schönheit überwiegend eine Frage der Außenwahrnehmung ist, die wiederum der aktuellen Modetrend geschuldet ist. Wie ungerecht für alle nicht von der Natur wohlwollend bedachten.
Mit dem Älterwerden treten andere Merkmale hinzu und irgendwann wird der Mensch als "Gesamtpaket" erkannt und geliebt!
Herzliche Grüße
TT
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 23.06.2019:
Merci, Tasso, du hast völlig recht und unsere Chancen steigen..
Herzliche Grüße
Ekki
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Veröffentlicht am 12.06.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 12.06.2019). Textlänge: 468 Wörter; dieser Text wurde bereits 201 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.10.2019.
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