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Ode auf meine Träume

Gedicht zum Thema Traum/ Träume


von EkkehartMittelberg

Ich möchte euch nicht missen,
tiefe Träume bei Nacht
und Tagträume,
die mich entführen
in eine Anderswelt.

Dichtung lebt von Visionen.
Ihr luftigen Gebilde der Einbildungskraft
führt mir Bilder vor Augen,
die, abgesunken in mir schlummernd,
ohne euch nicht sichtbar würden.
Ihr ignoriert die Gesetze der Logik
und macht Mut, in neuen Bahnen
zu empfinden und zu denken.

Ihr hebt die alltägliche Schwerkraft auf
und lasst mich tanzen,
lasst mich fliegen,
weckt meine verdrängten Ängste,
stellt mich auf Proben,
zwingt mich zu kämpfen
und erlaubt mir zu fliehen.

Ich erlebe euch willkürlich und sinnhaft.
Ihr seid Schäume, die sich verflüchtigen,
aber ihr gebt mir auch Hinweise,
meine Probleme zu lösen.
Eure Bildersprache reicht weiter,
als Worte es vermöchten.

Ihr meine Träume helft mir,
ein ganzer Mensch zu sein,
dem nichts Menschliches fremd bleibt,
solange ich verstehe, euch zu lesen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von zoe (62) (14.06.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 14.06.2019:
Liebe Zoe, Träume werden unterschiedlich wahrgenommen. Deshalb freue ich mich über deine Zustimmung.
Liebe Grüße
Ekki
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Momo
Kommentar von Momo (14.06.2019)
Lieber Ekki,
das Gedicht spricht mir aus der Seele. Träume sind das Tor zur Anderswelt. Es lohnt sich immer, sie ernst zu nehmen. Sie legen den Finger auf die Wunde und zeigen Wege und Zusammenhänge, die man noch gar nicht wahrgenommen hatte, wenn man ihre Symbolsprache richtig zu deuten weiß.
Und was wären wir ohne unsere Tagträume und Phantasien – sie helfen uns oft, die Leichtigkeit des Seins wieder zu finden.

Mit einem Morgengruß
Momo
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EkkehartMittelberg antwortete darauf am 14.06.2019:
Merci, Momo, ich glaube ihre Symbolsprache richtig deuten zu können, nicht wissenschaftlich im Sinne von Freud oder C. G. Jung, aber ich spüre, wenn sie mir Warnungen wegen meines Verhaltens senden.
Liebe Grüße
Ekki
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Moja
Kommentar von Moja (14.06.2019)
Du sprichst mir aus dem Herzen, lieber Ekki!
Liebe Grüße, Moja
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EkkehartMittelberg schrieb daraufhin am 14.06.2019:
Hallo Monika, ich vermute, dass ich dir deshalb aus dem Herzen spreche, weil auch für dich Träume mehr als Schäume sind, die als Sprache des Unterbewusstseins nicht ignoriert werden dürfen. Aber manchmal sind sie tatsächlich Reflexe, denen man keine Bedeutung unterstellen sollte. Das passiert mir zum Beispiel, wenn ich zur Toilette muss und das im Schlaf ignoriere. Dann träume ich Sinnfreies, weil der Traum sich durch den Harndruck nicht entwickeln kann. Wenn ich meine Blase entleert habe, schlafe ich in solchen Fällen traumlos weiter.
Liebe Grüße
Ekki
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Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (14.06.2019)
ich stimme gerne mit ein in deine Ode und füge noch hinzu -was ich gestern noch sang-Schlillers "An die Freude",vertont von Beethoven-einen lebendigen Tag wünsche ich dir-Jo
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EkkehartMittelberg äußerte darauf am 14.06.2019:
Lieber Jo,
hoffentlich bin ich nicht zu eitel, wenn ich den Hinweis auf Schillers "An die Freude" so interpretiere, dass dich mein Gedicht erfreut hat,
Heitere Grüße
Ekki
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Jo-W. ergänzte dazu am 14.06.2019:
ganz bestimmt,lieber Ekki,hast du mich damit erfreut-was du übrigens oft tust mit deinen poetischen Texten-einen Abendgruß-Jo
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (14.06.2019)
Wer keine Träume mehr träumt, kann das Atmen auch einstellen.
Ergo, lieber Ekki, weiterträumen!



Lotta
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 14.06.2019:
Grazie, liebe Lotta, ja, das Träumen ist lebensnotwendig wie das atmen.
HG
Ekki
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (14.06.2019)
Lieber Ekki,
kaum wage ich es, an deiner Rüstung zu kratzen ... aber mir ist hier die Art und Weise der Darbietung etwas zu "unlyrisch."
Das lässt sich schwer erklären. Um aber ein (fiktives) Beispiel zu nennen:

"Möchte euch nicht missen
Träume der Nacht, Fantasien
die mich in eine Anderswelt
entführen

Visionen, luftige Gebilde
Utopien, Schäume,
die abgesunken in mir
schlummern

..."

Verstehst du, was ich dir sagen möchte?
Dein Gedicht erinnert mich zu sehr an ein Hochschulseminar. ;)

Inhaltlich natürlich ohne Fehl und Tadel! Schon deshalb würde sich eine Nachbearbeitung unbedingt lohnen. Die wäre ggfs. eine Art Übersetzung ins Poetische.

Hoffentlich nimmst du mir mein Gemeckere nicht übel.

---

Ich kann übrigens in Fortsetzungen träumen. Ihr auch?
Also, wenn ich aus irgendwelchen Günden meinen Schlaf unterbrechen muss, kann ich später an das Traumgeschehen anknüpfen. - mache ich naürlich nur, wenn es sich um schöne Ereignisse handelt.

Herzliche Grüße
Heidrun

Kommentar geändert am 14.06.2019 um 12:07 Uhr
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 14.06.2019:
Hallo Heidrun, du übst deine Kritik immer so liebenswürdig. Wer könnte dir da böse sein? Ich verstehe natürlich, was du meinst und habe mich selbst vor der Veröffentlichung gefragt, ob ich die von dir zitierten Zeilen poetischer ausdrücken könnte. Bei meinen Versuchen ging der Sinn meiner Aussage verloren. Wenn du mir bitte ein paar Vorschläge machen würdest,kann ich ja sehen, was möglich ist.
Herzliche Grüße
Ekki
Ich vergaß zu sagen, dass es auch mir gelingt, positive Träume fortzusetzen, selbstverständlich nicht immer.

Antwort geändert am 14.06.2019 um 12:37 Uhr
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AchterZwerg meinte dazu am 14.06.2019:
Du könntest Prosa schreiben und ein paar Verse einfügen.
Sieht man in letzter Zeit wieder öfter.

Herzliche Grüße
Heidrun
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Kommentar von Ralf_Renkking (14.06.2019)
Hi Ekki,

bis auf den letzten Vers kann ich Dir folgen, aber dann wird es für mich kritisch, denn ein Versuch kann auch ganz schön danebenprasseln. Ich schlage Dir folgende Änderung vor: [...]

solange ich verstehe, euch zu lesen.

Ciao, Ralf
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 14.06.2019:
Merci, lieber Ralf, deine kleine feine Veränderung übernehme ich gerne.
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Kommentar von Regina (14.06.2019)
Anregend. Dazu fällt uns viel ein. Alpträume, Tagträume, Klarträume, luzide Träume, Wunschträume, Jugendträume. Reime: Traum, Baum, Schaum, Raum, kaum, Saum, Flaum, Zaum. Diese inneren Bilder geben immer wieder etwas her, was man beschreiben kann. LG Gina
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 14.06.2019:
Vielen Dank, Gina, manchmal stelle ich mir ein Thema und assoziiere in der Weise, wie du es hier getan hast, bevor ich zu schreiben beginne.
Liebe Grüße
Ekki
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (14.06.2019)
vom zeitlichen Kontext aus betrachtet, finde ich den erhöhten pathetischen Sprachstil gar nicht mehr so zeitgenössisch und eher veraltet, zumal man ja formal zur Ode mit festem Metrum greifen und diese in zeitgenössischer Sprache wiedergeben kann, hier gefällt es mir aber ganz gut, was vermutlich am Thema liegt....
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 14.06.2019:
Danke, wa bash, das freut mich.
LG
Ekki
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Kommentar von Sin (15.06.2019)
Ein guter Traumdeuter ist auch ein guter Fährtenleser im Leben. LG Sin
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 15.06.2019:
Stimmt, Sin. Das eine bedingt das andere.
LG
Ekki
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AZU20
Kommentar von AZU20 (15.06.2019)
Die Tagträume können freilich zum Problem werden. LG
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 15.06.2019:
Merci, Armin. Ich lasse sie nicht täglich zu.
LG
Ekki
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Veröffentlicht am 14.06.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.06.2019). Textlänge: 125 Wörter; dieser Text wurde bereits 136 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.09.2019.
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