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Massephasen

Lehrstück zum Thema Gleichberechtigung


von Ralf_Renkking

Zu Ostern ist genau wie zu Weihnachten immer die Hölle los, denn diese Teufeleien haben deshalb Hochkonjunktur, weil einerseits die Schokoladenosterhasen nichts anderes sind als wiederaufbereitete Schokoladenweihnachtsmänner, und andererseits die Schokoladenweihnachtsmänner nichts anderes als wiederaufbereitete Schokoladenosterhasen. Bei der breiigen Masse dazwischen drücken die Hersteller meist alle nur bedenklichen Augen zu, und sich in jedem Fall vor einer Verantwortung gegenüber dem Endverbraucher, der eigentlich wissen müsste, worauf er sich da eingelassen hat, zwischen den Festtagen sozusagen, denn was genau er nun erlebt, dürfte ihm spätestens dann bewusst geworden sein, wenn ihm jegliche Erinnerung daran fehlt,  wie die braune Masse es geschafft hat, sich in seiner Wohnung, Diele, Küche, Bad bis hin ins Wohn,- und Schlafzimmer auszubreiten, vom Kinderzimmer ganz zu schweigen, denn wenn sich die Massivation dort erst einmal eingenistet hat, ist sie unausrottbar, das geht bis über das Erwachsenwerden hinaus,  schleicht sich auf die Park,- die Sportschützen,- und die Allgemeinplätze, platziert sich aber auch in Schauspiel,- sowie Reformhäusern, Kinos und sogar Freilufttheatern, besonders dort, wo die Schokoladenostereier in den Maibäumen wachsen und das Kleinholz in schokolierter Atmosphäre  auf seinen weihnachtlichen Einsatz wartet, da der Topftannen- und Bonsaikultivierung noch das notwendige Durchsetzungsvermögen fehlt.
Künstliche Bäume wären sicherlich eine Alternative, jedoch nur für Domkirchen oder Museen, denn wer sich zum Beispiel im Mai schon einmal mit diesen, jenen oder allen zusammen herumgeschlagen hat, ist kuriert für alle Zeiten, und spezialisiert sich sogar auf Besuche in Wachsfigurenkabinetten, ohne allerdings zu ahnen, dass die historischen Gestalten dort mittlerweile auch schon aus Schokolade hergestellt werden. Dank dieser Unwissenheit sei die Masse mit uns, unabdingbar und per Definition.

Anmerkung von Ralf_Renkking:

Weihnachten mit dem Osterhasen zu feiern wird übrigens immer beliebter, der Weihnachtsmann jedoch hat zu Ostern auch schon eine gewisse Berechtigung.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Moja
Kommentar von Moja (18.06.2019)
Wir sind die Masse!

Gib's ihnen...., Ralf!

Welch ein Furor, nur Th. Bernhard hätte noch mehr braune Masse draus geschlagen, immer und immer wieder, alle...

Gruß, Moja.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 18.06.2019:
Danke, Moja, aber, äh, irgendwie ist mir das jetzt peinlich, ich wollte nämlich gar keine Massenveranstaltung daraus machen.

Ciao, Ralf
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (18.06.2019)
Schokolade ist Schokolade ist Schokolade... gegessen wird sowieso zu viel und an solchen Feiertagen artet es dann vollständig aus, das große Fressen. Manchmal könnte man denken, die Welt besteht nur noch aus Zucker und Fett. Das sind echte Wohlstandsprobleme.

Liebe vorweihnachtliche Grüße
Kerstin
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Ralf_Renkking antwortete darauf am 18.06.2019:
Klar, meine Liebe,

aber braun ist neben Schokolade vor allem ..., aber ich will ja nun auch nicht alles schwarzmalen, denn es gibt im Leben ja durchaus gute Seiten, und diese richtig angewandt, ..., verdammt noch mal, wer hat das Tischtuch denn jetzt schon wieder mit Hakle Feucht verwechselt, oder ist das etwa nur ein Hauch von Schokolade? Egal, ich glaube, ich muss mal eben (würg), bin aber spätestens irgendwann wieder zurück.

Ciao, Ralf
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (18.06.2019)
Ich finde dein Lehrstück etwas unfromm!
Wer den Gedanken der Wiederauferstehung wirklich verinnerlicht hat, wird sich über einen Osterhasen aus Weihnachtsmanngrundstoffen nicht wundern.
Selbst in der Werbung dient dies der Belebung. Ein Osterhase, anlässlich der Geburt des noch jungen Herrn überreicht ( "... Die Bundesbahn immer der Zeit voraus") soll wahre Wunder wirken!

Wer natürlich lieber in Utopia "edle Wilde" suchen gehen will, hat für christliches Basiswissen vermutlich wenig Verständnis ...
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Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 18.06.2019:
Hallo A-Z,

Konventionelle Strukturen in unserer Gesellschaft sind meiner Meinung nach so überflüssig wie ein Kropf, denn sie unterstützen Diskriminierung, bzw. Abgrenzungsverhalten jeglicher Art.
Was also spricht gegen ihre Entsorgung, Erneuerung, Erweiterung, Verbesserung oder Kombination?

Ciao, Ralf

P. S.: Religionen sind m. E. nach auch nur Ideologien und führen deshalb zwangsläufig zu Kriegen, und die wiederum zu nichts. Nichts wäre natürlich die optimale Lösung, aber dazu müsste es uns alle erwischen.
Das wäre allerdings eine irre Vorstellung, ins Gras zu beißen in der Gewissheit, dass alle anderen mitziehen.

Antwort geändert am 18.06.2019 um 18:31 Uhr
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MichaelBerger (44) äußerte darauf am 19.06.2019:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Ralf_Renkking ergänzte dazu am 19.06.2019:
Genau, und da es mehrere Kombinationsmöglichkeiten gibt, sollten auch die Feste dementsprechend multipliziert werden. Sechs Feiertagsakkumulationen im Jahr, da ist es doch viel schneller vorbei, vom gefühlten Arbeitsmodus her, bei vollem Lohnausgleich, versteht sich, und die Erfindung des Schokoladencatchings tut ihr übriges.

Ciao, Ralf
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AchterZwerg meinte dazu am 19.06.2019:
"Sechs Feiertagsakkumulationen im Jahr ..."

Und pro Woche mindestens (!) sechs Kolumnen von dir. -
O, schon wieder das schlimme Wort.
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