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Groteske zum Thema Bildung/ Wissen


von Ralf_Renkking

Sie waren
von langer Hand geplant,
minutiös vorbereitet und exzellent ausgeführt,
die Einbrüche
wider die Nationalbibliotheken.

Altertümliche Schriften
blätterten
den Eindringlingen entgegen,
frühneuzeitliche Literatur wehte ihnen um die Nase,
und modernste Dichtung, aufgebläht
durch sachdienliche Hinweise,
verewigt
im Papierarchiv
und auf Mikrofilm
bei fortschreitender Digitalisierung.

Sie sahen sich
gefangen.

Anmerkung von Ralf_Renkking:

Das "h" im Titel steht übrigens als Symbol für einen Stuhl, denn der Diebstahl essentiellen geistigen Gutes in einer Nationalbibliothek erfordert mentales Sitzfleisch.


 
 

Kommentare zu diesem Text


loslosch
Kommentar von loslosch (21.06.2019)
ich hab mal gelesen, alle paar hundert jahre müsse alles gespeicherte neu gespeichert werden, um die qualität des bisherigen zu sichern; aber das sei kein problem, vor allem kein räumliches.

einbrüche des technischen fortschritts wider die nationalbibliotheken? nein, die werden nur viel kleiner, fast winzig.

nach 1.000 jahren sind auch die alten schinken kaum mehr im original lesbar, müssen optimaler temperatur und luftfeuchte entrissen werden, will einer sie tatsächlich lesen - was ihre restlebensdauer unerträglich mindert.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 22.05.2021:
Sorry, ich habe keinerlei Plan, warum ich auf Deinen Kommentar bisher noch nicht geantwortet habe. 😂😂

Ciao, Frank

Antwort geändert am 22.05.2021 um 06:27 Uhr
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (21.06.2019)
Hallo Ralf, sie dürfen sich ja gefangen sehen, aber mir scheint, sie werden durch die Digitalisierung eher eingefangen als gefangen.
LG
Ekki
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Ralf_Renkking antwortete darauf am 21.06.2019:
Danke Ekki,

und ich habe mich natürlich in die Lage der Einbrecher versetzt, die da geistigen Diebstahl begehen wollen. Da stand ich nun, und wusste einfach nicht, wo ich anfangen sollte, quasi gefangen in mir selbst.

Ciao, Ralf
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (21.06.2019)
Meines Wissens kommt einfach alles in die Nationalbibliothek, was je in Buchform veröffentlich wurde.
Ob sich das immer lohnt? *hüstel
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Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 22.05.2021:
Nervenkitzel zieht sicher nicht immer unbedingt Reizüberflutung nach sich, aber allein die Vorstellung hat was. 😉

Ciao, Frank
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Andalp
Kommentar von Andalp (22.07.2019)
servus

keine ahnung, ist das kritik oder statusmeldung?

amerikanische wissenschaftler (note: keine schwedischen wissenschaftler(!)) haben ausgerechnet, dass im zeitalter der digitalisierung der informationen in absehbarer(!) zeit das material knapp wird. das sonnensystem wird umgebaut werden zu schalenförmigen informationsspeichern, danach die benachbarten galaxien und die dunkle materie.

wo soll da das problem sein mit den paar büchern?
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Ralf_Renkking äußerte darauf am 22.07.2019:
Was für Bücher?
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Ralf_Renkking
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Veröffentlicht am 21.06.2019, 8 mal überarbeitet (letzte Änderung am 23.05.2021). Textlänge: 40 Wörter; dieser Text wurde bereits 152 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.06.2021.
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