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Vanitas

Sonett zum Thema Lebensweg


von wa Bash

Worte zur Kunst: Barock
Vanitas

Leises Licht fällt auf die Bücherseiten
klanglos, wie ein stummes Abendlied
löst sich Staub und lässt sich wieder fallen
in dem Tanz, der sie vorüberweht

so als würden die Geschichten schweigen
deren Anfang schon das Ende liest
wirkt das Schwarz bruchartig zwischen Falten
und verblasst mit jedem Tag, der geht.

Eine Spur der Flügel hoch zum Himmel
der sie flatterhaft im Dunkeln wiegt
leicht wie Träume, die dich wissen lassen

was es hinter diesen zu entdecken gibt
einen Anstrich Lichtstreif aus dem Schatten
der sich leicht wie Staub in Luft auflöst.




Das Bild als Prosagedicht:  hier


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kreuzberch
Kommentar von Kreuzberch (08.07.2019)
Gefällt mir sehr gut.
LG Stefan
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wa Bash meinte dazu am 08.07.2019:
freut mich, sehr sogar
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (08.07.2019)
Dem schließe ich mich an.
Ein sehr interessantes Bild, das du sensibel interpretierst.
diesen Kommentar melden
wa Bash antwortete darauf am 08.07.2019:
ich danke dir, es war ein weit verbreitetes Motiv dieser Zeit, aber irgendwie auch sehr schön zu betrachten,
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (08.07.2019)
Keine Epoche hat die Vergänglichkeit so intensiv besungen wie das Barock. Das Bild und dein Text dazu unterstreichen das nachhaltig.
Servus
Ekki
diesen Kommentar melden
wa Bash schrieb daraufhin am 08.07.2019:
schwer zu sagen, zumindest ist Vergänglichkeit heutzutage kein Thema mehr, da denkt man mehr über Ersatzteillager oder Kälteschlaf nach, ein wenig schade finde ich das schon, dem heute fehlt es da irgendwie an Philosophie...danke dir
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wa Bash
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Worte zur Kunst: Barock.
Veröffentlicht am 08.07.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 08.07.2019). Textlänge: 85 Wörter; dieser Text wurde bereits 103 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 29.01.2020.
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