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Text zum Thema Abstraktes


von Epiklord

Unsere Beobachtung selbst beeinflusst das zu Beobachtende, indem wir es z. B. verorten, obwohl es in Wirklichkeit keine Bestimmtheit hat. Erst durch uns erlangt es diese. Es ergibt sich also eine menschengemachte Wirklichkeit. Dessen müssen wir uns stets bewusst sein.

 
 

Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (08.07.2019)
Es gibt ja tatsächlich Ereignisse, deren Ergebnisse sich ändern, wenn sie beobachtet werden. Dennoch denke ich, dass du die Begriffe Wirklichkeit und Einordnung hier verwechselst. Unsere Einordnungen bleiben immer ein Konstrukt, das stimmt. Allerdings sind Einordnungen nicht zwangsläufig antagonistisch zur Wirklichkeit. Allerdings sind Einordnungen immer "nur" Annäherungswerte aufgrund des bekannten Wissens.

Ein Beispiel dafür wäre der Donner. Früher waren, je nach Kulturkreis", diverse Götter - z.B. Donar/Thor - für den Donner verantwortlich Diese verschiedenen Götter waren verschiedene Einordnungen, auch wenn sie nach dem gleichen Muster verfuhren.

Heute sehen die meisten Religionen keinen ihren Gott/ihre Götter mehr direkt verantwortlich für den Donner. Die wissenschaftliche Erklärung für das Phänomen Donner ist prägend. Statt dessen setzen Religionen auf kreationistische Deutungen für den Donner als Einordnung.
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Epiklord meinte dazu am 08.07.2019:
Da hast du mich falsch verstanden. Wenn ich gesagt hätte „antagonistisch zur Wirklichkeit“ wäre es ja Blödsinn, denn damit hätte ich der Wirklichkeit ja eine Bestimmung, nämlich eine antagonistische, gegeben.
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