Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
buchtstabenphysik (14.07.), bleibronze (12.07.), tenandtwo (06.07.), Kaiundich (02.07.), August (29.06.), Kreuzberch (29.06.), PowR.TocH. (28.06.), WorldWideWilli (25.06.), diegoneuberger (19.06.), Februar (19.06.), MolliHiesinger (18.06.), emus77 (14.06.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 683 Autoren* und 101 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.858 Mitglieder und 428.089 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 17.07.2019:
Prosagedicht
Ziemlich neu:  Gerade schräg von wa Bash (15.07.19)
Recht lang:  The Joy And Pain Of Friendship von Jolie (1338 Worte)
Wenig kommentiert:  Instant Jesusification von Ephemere (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Ein Freitagsgebet von gvandenbos (nur 13 Aufrufe)
alle Prosagedichte
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:
Gestern war heute noch morgen
von Mondsichel
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil es Neugierde gibt" (TassoTuwas)

Programmatisches Schlagwort

Lehrstück zum Thema Aufwachen


von AchterZwerg

Knäblein, klügstes Kind auf Erden,
wonniglich sind deine Worte:
Hier ist große Kunst im Werden,
weil du nun schon „dada“ lallst,
siehst du eine Sacher-Torte.

Raoul Hausmann hat bewiesen,
dass am Anfang „DaDa“ war,
dir, höchstselbst, den Weg gewiesen,
gegen die Korinthenkacker
und veganen Metrikhacker;

spreng die Wut aus Silbenkelchen,
rühr uns an mit dreister Flöte,
lass dich nicht von irgendwelchen
Alten, Platen oder Goethe,
streng gekantet, rückwärts führn.

Wer zum Letternkampf berufen,
muss nicht nach dem Jenseits schauen,
wenn er Löwenmut verspürt
und  –  ganz ohne Zwischenstufen  –
ahnt, wohin es gilt zu  hauen!

Anmerkung von AchterZwerg:

Dem kleinen Trekan gewidmet.
Ja, auch er war mal ein hungriges Kind.


 
 

Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (13.07.2019)
Es gibt in der Tat Menschen, die haben in ihrer Windel mehr Weisheit, als andere in ihrem ganzen... äh... Werk. Leider haben diese oft auch eine besondere Ansicht zu Hygiene und belästigen uns nicht mit ihrem Scheiß.  Was sollte es auch nutzen...

Kommentar geändert am 13.07.2019 um 01:40 Uhr
diesen Kommentar melden
TassoTuwas meinte dazu am 13.07.2019:
Sollte dies der Versuch einer Wichtelzusammenrottung sein, kann ich dazu keine Meinung abgeben, da mir die Größe von Trekan (in Zentimetern) nicht bekannt ist
TT
diese Antwort melden
AchterZwerg antwortete darauf am 13.07.2019:

Keine Sorge, Tasso, da rottet sich nichts.
Aber: Wichtigtuerische Wichtel finden sich natürlich in (fast) jedem Vorgarten ... neulich wollten die sogar eine Gewerkschaft gründen. Noch ist es nicht dazu gekommen!
Ich bin ja eher der basisdemokratisch orientierte Zwerg (was Trekan jetzt is, weiß ich nich).

Liebe Grüße
der8.
diese Antwort melden
TrekanBelluvitsh schrieb daraufhin am 13.07.2019:
Ich bin ein "Von-Links-nach-Rechts-Leser".
diese Antwort melden
Kreuzberch
Kommentar von Kreuzberch (13.07.2019)
Meine Mutter erzählte mir mal, meine ersten Worte wären „AMMA“ und „BRRRR“ gewesen. Jetzt frage ich mich natürlich, ob wirklich alles richtig gelaufen ist?

Schönen Samstag
und liebe Grüße,
Stefan
diesen Kommentar melden
AchterZwerg äußerte darauf am 13.07.2019:
Lieber Stefan,

ich dachte bei "Amma" sofort an "Hammer"; deine Mutter hatte aber sicherlich andere Hoffnungen in die Verlautbarung gewebt ...
Obwohl "Mama, brrr" eher zu einem Hafflinger-Gestüt passen würde ...
Lächelnde Grüße
Heidrun
diese Antwort melden
Kommentar von Agneta (13.07.2019)
wenn ich mal von der persönlichen Widung für Trekan absehe ( weil ich sowas halt nicht mag) dann ist es ein richtig gutes Gedicht über die "Beschlagenheit" der Dichterfürsten.
Schnunzeln von Agneta
diesen Kommentar melden
AchterZwerg ergänzte dazu am 13.07.2019:
Hallo Agneta,
ganz so ernst sollte man weder die Fürstenschmäh noch die Widmung nehmen, die ja nicht ohne Grund dem Kind im Manne gilt. - Der junge Hofrat verfasste übrigens durchaus Kritisches - und gilt mir als Universalgenie.
Bei näherem Schauen bemerkst du, dass die Form dem Text angepasst ist: In jeder Strophe findet sich eine Waise, die dort eigentlich nicht hingehört. Und immer an einer anderen Stelle.
Ganz wie der aufmüpfige Trekan eben. Oder der junge Goethe. Oder die Dadaisten ...
"Das wird man ja wohl noch sagen dürfen ..."

Herzliche Grüße
der8.
diese Antwort melden

© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de