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Sein 76ster Geburtstag

Szene zum Thema Allzu Menschliches


von Sätzer

Er schaut aus dem Fenster in die beginnende Abenddämmerung. Die Scheiben des Mietshauses vibrieren, wenn schwere Lastwagen passieren. Ampeln blinken an der naheliegenden Kreuzung. Bäume rauschen an ihren angestammten Plätzen, ergeben sich dem Herbstwind, der den Straßenstaub beiläufig mit sich fort nimmt. Kinder toben sich auf dem gegenüberliegenden Spielplatz aus. Die Eltern warten auf ihr Heimkommen, um gemeinsam das Abendessen einzunehmen.

Tage, Monate und Jahre waren vergangen, verloschen irgendwo am westlichen Horizont. Sie nahmen Gegenstände, Menschen und Ereignisse. Ihm blieb nur noch die Vorstellung von ihr, dem Duft und dem Klang ihrer Stimme, ihren Berührungen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (19.07.2019)
... der den Straßenstaub mit sich nimmt...

wäre ohne Füllworte stringenter.
Auch :

Sie nahmen Gegenstände... mit sich fort.

Die Doppelung des "Mitsichfortnehmens" ließe sich vermeiden durch eine Umformulierung im 1. oder 2. Satz.
Ansonsten: ein interessanter Text, der Einblicke gestattet. Ich finde es gut, dass mal aus dieser Perspektive berichtet wird.

Lotta

Edit: Handytippen ist nicht meins. 😂

Kommentar geändert am 19.07.2019 um 08:34 Uhr
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Sätzer meinte dazu am 19.07.2019:
Deine Änderungsvorschläge überzeugen mich nicht. Das "beiläufige" soll gerade hervorheben, dass es so nebenbei passiert.
Die zwei Arten des "Mitsichfortnehmens" sehe ich als Gleichnis, physich den Straßenstaub, mental die Ereignisse etc. der Vergangenheit.
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LottaManguetti antwortete darauf am 19.07.2019:
Ich vergaß: sobald mein Name erscheint, machst du dicht.
Trotzdem: Ein Nebensatz, der in kurzen Texten mehr als 5 Worte beinhaltet, braucht gute Gründe. Das "beiläufig" ließe sich gut in einem weiteren Satz betonen.
Aber egal. Mit Dickköpfen ist fast jede Diskussion zum Scheitern verurteilt.
👍🙃

Lotta
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loslosch schrieb daraufhin am 19.07.2019:
ich kenne das aus einem schulaufsatz anders. titel:

winterfreuden - winterleiden

zusammenfassung: die kinder rodeln und tollen im schnee. der alte mann sitzt hinter dem ofen, schaut nach draußen und wartet auf den tod.

glückwunsch übrigens zum GT. lo
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Sätzer äußerte darauf am 19.07.2019:
Tja die Winterversion. Der Prot hat allerdings im Sommer Geburtstag
Danke für die Wünsche und LG Sä
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Moja
Kommentar von Moja (19.07.2019)
Mir gefällt die melancholische Stimmung, der Moment des Hinausschauens und sinnlichen Wahrnehmens - berührt mich!
Lieben Gruß, Moja
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Sätzer ergänzte dazu am 19.07.2019:
Der Text wollte berühren.
Danke dir, auch für die Empfehlung.
LG Sä
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Sin
Kommentar von Sin (19.07.2019)
Dieser 76ste Geburtstag gefällt mir sehr gut, Sätzer. Zu den Änderungsvorschlägen von Lotta habe ich lieber keine Meinung. Letztendlich spielt es auch keine Rolle, da der Autor die Hoheit über den Text besitzt. LG Sin
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Sätzer meinte dazu am 19.07.2019:
Danke dir, auch für die Empfehlung. LG Sä
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Borek
Kommentar von Borek (19.07.2019)
Traurig, aber wahr
Die Vergangenheit versinkt im Schweigen des Alters.
Den Blick sollte man nach den Sternen richten denn dort
könnte die Zukunft liegen
Mit lieben Grüßen Borek
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Sätzer meinte dazu am 19.07.2019:
Meinst du, dass die Sterne es richten können. Na, ich werds mal als Sterngucker probieren.
Dank dir für deinen Kommi und LG Sä
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Kommentar von niemand (19.07.2019)
Die beiden Teile dieser Szene sind so verschieden und doch bilden sie eine Einheit. Der erste Teil ist ein sich vorwärts bewegender,
voller des Kommenden, des zu Erwartenden, während sich im zweiten alles rückwärts zu bewegen scheint. Das Jetzt/und Morgen der Menschen, denen noch Zeit zur Verfügung steht, trifft auf das Gewesene/das Gestern einer Person welcher nicht mehr viel bleibt. Beides ist normal und Alters abhängig. Du hast mit knappen Worten [=ohne auszuufern] eine schöne Lebensszene geschaffen.
Mit lieben Grüßen, Irene
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Sätzer meinte dazu am 19.07.2019:
Hab mich sehr gefreut zu deinem differenzierten Kommentar. Darin bist du hier bei KV aus meiner Sicht eine der Besten - das wollte ich dir schon immer Mal sagen.
Auch Dank für deine Empfehlung und LG Sä
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Fisch
Kommentar von Fisch (19.07.2019)
Insgesamt sehr gelungen, insbesondere der zweite Absatz.
F.
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Fisch meinte dazu am 19.07.2019:
... und herzlichen Glückwunsch zum Eintritt ins Biblische..
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Sätzer meinte dazu am 19.07.2019:
Danke dir auch für die Empfehlung. LG Sä
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (19.07.2019)
Lieber Sätzer,
ein sehr berührender Text um das Überleben herum gezeichnet.
Dem Übriggebliebenen versinkt die Zeit - und allmählich auch die Erinnerung.
An dieser Stelle möchte ich lobend hervorheben, dass du nicht vom Gesicht und der Gestalt der Verstorbenen sprichst, denn die werden in der Tat als Erstes "vergessen."
Was bleibt ist ein Duft, ein Klang, eine Berührung. Wie du ganz richtig schreibst.

Einmal "mit sich fort" würde reichen.

Herzliche Grüße
der8.
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Sätzer meinte dazu am 19.07.2019:
Danke dir, auch für die Empfehlung und LG Sä
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AZU20
Kommentar von AZU20 (19.07.2019)
Sehr melancholisch. LG
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Sätzer meinte dazu am 19.07.2019:
Na ja, in so einem Alter kann man sich doch etwas Melancholie leisten.
Dank für deine Empfehlung und LG Sä
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Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (19.07.2019)
ja,ein sehr melancholischer Rückblick,berührende Billder und ich ahne das Geburtstagskind-einen Abendgruß-Jo
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Sätzer meinte dazu am 19.07.2019:
Dank dir für deinen Kommi und die Empfehlungen.
LG Sä
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Vom Menschsein (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 19.07.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 19.07.2019). Textlänge: 94 Wörter; dieser Text wurde bereits 460 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.12.2019.
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