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von juttavon

die Wiesen gemäht noch grünten die Bäume
sie kehrte die Treppe kochte den Tee
die alte Frau
faltete ihre Hände und sang
dem Kind strich sie über sein Haar
ein letztes Mal
dann trat der Wind ein

 
 

Kommentare zu diesem Text


Fisch
Kommentar von Fisch (19.07.2019)
dann trat der Wind ein



…, ohne welchen uns noch das leiseste Lebenslüftchen erstürbe.
Vorher Party.
F.
diesen Kommentar melden
juttavon meinte dazu am 28.07.2019:
Danke für Deinen Kommentar.

HG Jutta
diese Antwort melden
Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (19.07.2019)
ein ausdrucksstarkes Bild-einen Gruß zum Abend-Jo
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juttavon antwortete darauf am 28.07.2019:
Das freut mich, lieber Jo. Danke.

HG Jutta
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (21.07.2019)
Liebe Jutta,

ich muss gestehen, dass ich mich zunächst schwer mit deinem Gedicht getan habe. Die nüchterne, lakonische, prosaische Ausdrucksweise wollte mir zunächst nicht so recht gefallen, was sich aber nach wiederholter Rezeption geändert hat.

Das lyrische Ich beschreibt hier eine alte Frau, die letztmalig ihren Verrichtungen nachgeht im vollen Bewusstsein ihres nahen Todes, hier plastisch ausgedrückt durch die Verse vier und fünf.
Schöner Sprachfluss in deinem Gedicht, einerseits durch die häufigen Assonanzen bei a, e, i, o, u, mit der Anmerkung, dass e/ä assonierende Vokale darstellen. Die Assonanz bei dem Umlaut ä in gemäht/Bäume/Hände fällt auf. Ebenso die Alliterationen bei gemäht/grünten, kehrte/kochte, Treppe/Tee.
Auf die wohlklingenden Konsonanzen gehe ich nicht ein.

Die Sprachmelodik wird aber nicht zuletzt duch die daktylische/ anapästische Versstruktur der Verse 1, 2, 4 und 5 hervorgerufen.
In der Literaturwissenschaft neigt man dazu, auf die akademische Unterscheidung daktylisch/anapästisch ganz zu verzichten und Verse mit doppelten Binnensenkungen generell als daktylisch zu bezeichnen.
Alternativ dazu könnten Verse, die mit einer Senkung beginnen und mindestens eine doppelte Binnensenkung enthalten, auch als anapästisch bzw. gemischt anapästisch, dagegen jene, die mit einer Hebung beginnen (inkl. doppelter Binnensenkung), als daktylisch bezeichnet werden.
Ist für mich pesönlich müßig, welche Unterscheidung ich nun vornehme.
Im fünften Vers wird die anapästische bzw. daktylische Versstruktur durch einen Hebungsprall bei Kind/Strich unterbrochen. Dadurch erfolgt eine Zäsur, der Vers wird etwas unruhig. Das könnte evtl. darauf hinweisen, dass an dieser Stelle das Ausdrücken von Erregung, Kummer oder starken Gefühlsbewegungen evoziert werden soll. Das Konsonantencluster „str“ mit seiner harten, reibenden Aussprache verstärkt diese Wirkung.

Beim letzten Vers „dann trat der Wind ein“ könnte ich mir evtl. eine andere Beschreibung des Ablebens vorstellen. Seis drum.
Mittlerweile gefällt mir das Gedicht richtig gut. Ährlich! Dauert ab und an etwas länger.

HG
H.
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juttavon schrieb daraufhin am 28.07.2019:
Danke, lieber H., für Dein Mitdenken, - und für Dein wiederholtes Lesen.

Ja, das Gedicht ist sehr schlicht und prosaisch. Und dennoch hast Du einige lyrische Klänge gefunden

"der Wind" als Bild muss hier sein...

HG Jutta
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Kommentar von Ralf_Renkking (21.07.2019)
Hallo Jutta,

Dir ist es hier gelungen, die Worte aus dem Wind zu fangen, und es ist selten, dass ich mal sprachlos bin.

Ciao, Ralf
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juttavon äußerte darauf am 28.07.2019:
Danke, lieber Ralf, Deine relative Sprachlosigkeit freut mich.

HG Jutta
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Ralf_Renkking ergänzte dazu am 28.07.2019:
Was soll das denn schon wieder heißen?

Ciao, Frank
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Veröffentlicht am 19.07.2019. Textlänge: 37 Wörter; dieser Text wurde bereits 177 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.12.2019.
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