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Jesus ist nicht für mich gestorben

Essay


von Hannah

Jesus ist nicht für mich gestorben

Der Buchmarkt ist heute voll von Ratgebern und das kommt dem verlorenen Urvertrauen der meisten Menschen in den Industrienationen, sehr entgegen.
Fast niemand besitzt mehr das Vertrauen in sich selbst, welches aber sein eigenes Glück wäre, weil es Reichhaltigkeit bedingt.
Man lässt sich von außen steuern anstatt sein Wirkendes durch“ geschehen und gewähren lassen“, entstehen zu lassen. So hat der Mensch sein Wirkendes, welches man auch als Instinkt bezeichnen könnte verloren und in seinem Leben geschieht nichts mehr.
Doch statt auch mal eine Flaute zur Korrektur zuzulassen, geht man zu Ratgebern und deren Büchern um deren erfolgreiche Regeln nachvollziehen zu können. Doch Ratgeber begegnen einem heute überall als Instinktersatz, denn wer will nicht lieber andere ändern als  sich selbst. Doch das Fremde verdrängt nur die eigene wirksame Bestimmung.
Hat man längere Zeit die eigenen Instinkte vernachlässigt, sammeln sich die heilsamen Niederlagen an, die sonst dosiert und erträglich gekommen wären und somit auch besser verstehbar.
Doch ein Unfall, oder eine schwere Krankheit wird eher als pures Unglück betrachtet, weil nicht mehr verstanden, denn wir wollen uns nicht schuldig fühlen ohne Selbstwert zu verlieren, wie wir glauben.
        Doch Krisen zeigen immer an, dass etwas bereinigt wird und wir danach die Möglichkeit haben uns wieder zu finden, als wirkend, oder instinktiv.
Jesus ist nicht für uns gestorben damit wir rein sind, wie gesagt wird. Er zeigte uns durch sein Leiden, dass dies der Weg zur Erlösung ist, das Hinnehmen. Wer dies kann, der lässt sich durch seine Instinkte führen und findet ein reiches Leben des Wirkenden.


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Kommentare zu diesem Text


AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (30.07.2019)
Jesus ist nicht für dich gestorben?
Aber vielleicht die deutsche Sprache?

Fast niemand besitzt mehr das Vertrauen in sich selbst, welches aber sein eigenes Glück, weil Reichhaltigkeit bedingt.


Jessesmaria,
derirritierte8, weil Erstaunlichkeit
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Hannah meinte dazu am 30.07.2019:
Oh, ja! Ein kleiner Formfehler ist kein Weltuntergang.
Schmunzel, so ist das Leben!

Danke Dir und Gruß von Hannah

Antwort geändert am 30.07.2019 um 08:04 Uhr
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LotharAtzert antwortete darauf am 30.07.2019:
Ja, da relativieren wir das einfach mal weg.

Die kleine "Doch"-Serie ab der 9. Zeile ist auch sehr unschön. Du kannst nicht ewig Boni erwarten für gute Deutung und Inhalt.
Die gute Mutter Sprache hat auch mehr Würdigung verdient!

Gänsefüße hinter durch" und lassen" sind auch "neben dran".

Gruß
der dreizehnte Ätznatron

Antwort geändert am 30.07.2019 um 09:27 Uhr
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Kommentar von Regina (30.07.2019)
Irritierend ist leider auch die Überschrift, der Inhalt aber empfehlenswert.
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 30.07.2019:
@ Regina
So empfinde ich das auch.
Ebenso was du andernorts (-Sätzer) geschrieben hast, wo unsereins ja nicht willkommen ist
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Hannah äußerte darauf am 30.07.2019:
Danke Dir sehr Rgina, Du hast Lothar auf die Sprünge geholfen.

Lothar,
Warum ich unbewusst Formfehler machen muß, habe ich Dir ja schon mal gesagt, ob Du es verstanden hast weiß ich nicht. Es muß sich von alleine lösen, oder gar nicht.

Gruß an Euch beide von Babette
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LotharAtzert ergänzte dazu am 30.07.2019:
Einem Merkur im Wassermann auf die Sprünge helfen? - Das hab ich dir auch schon gesagt ...
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Hannah meinte dazu am 30.07.2019:
Mach Dir mal keine Sorgen um Deinen Merkur, der steht bei mir so gut gepampert, wie Du es selbst nicht kannst.
Dein Mars ist das Problem und das Du nichts hinnehmen kannst.

Gruß
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Kommentar von Ralf_Renkking (30.07.2019)
Hallo Hannah,

bei versuchter Richtigstellung einer Ideologie spielen Grammatik und Orthografie sowieso keine Rolle mehr, oder, um es einmal mit den Worten des Universalgenies Bollebrand Meistersiegel zu erklären: "Für mich ist Jesus gestorben!"

Ciao, Frank
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Kommentar von Artname (30.07.2019)
Der Text liest sich recht schwer. Das Bildhafte, was uns gewöhnlich das Denken abnimmt, fehlt hier. Oder aber auch das Lakonische, Instinktive.

Ich lese seit Jahrzehnten die selben Ratgeber. Macht das meine Denke selbstständiger? - Hm... im Grunde schon. Oder?
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Hannah meinte dazu am 30.07.2019:
Ralf,

und Du denkst ich würde einem Universalgenie trauen?

Danke Hannah

Artname,

Was Du schreibst, paßt alles zum allgemeinen Denken mit Meinungen.

Gruß von Hannah
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Artname meinte dazu am 30.07.2019:
Artname,

Was Du schreibst, paßt alles zum allgemeinen Denken mit Meinungen.
Könntest du das bitte etwas klarer formulieren?
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Hannah meinte dazu am 30.07.2019:
Wozu, Du verstehst das schon.

Gruß
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Gigafchs
Kommentar von Gigafchs (30.07.2019)
Jesus ist nicht für uns sondern unseretwegen gestorben.
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Cora meinte dazu am 30.07.2019:
er starb auch nicht unsertwegen, er starb uns zu liebe. Ein Liebesbeweis, den man annehmen kann oder nicht, ganz frei.
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Hannah meinte dazu am 30.07.2019:
Gigafchs,

Ja, so ist es. Gruß


Danke Dir Kora, Du sagst es. Gruß
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buchtstabenphysik
Kommentar von buchtstabenphysik (30.07.2019)
Der Buchmarkt ist heute voll von Ratgebern und das kommt dem verlorenen Urvertrauen der meisten Menschen, sehr entgegen. Fast niemand besitzt mehr das Vertrauen in sich selbst, welches aber sein eigenes Glück wäre, weil es Reichhaltigkeit bedingt. Man lässt sich von außen steuern anstatt sein Wirkendes durch " geschehen und gewähren lassen", entsehen zu lassen. So hat der Mensch sein Wirkendes, welches man auch als Instunkt bezeichnen könnte verloren und in seinem Leben geschieht nichts mehr


So weit, so wirr.
Der Buchmarkt ist tatsächlich voll von Ratgebern. Die Gründe hierfür, sind allerdings nicht durch ein verlorenes " Urvertrauen" bestimmt, sondern im wesentlichen dadurch, dass der Mensch nicht länger mehr dogmatisch ferngesteuert wird. Er ist Individuum geworden und hat sich in einer Welt zurechzufinden, die aus anderen Individuen besteht, die anders denken und fühlen, als er selber. Das eigentlich Ziel dieser Ratgeber, kann im Wesentlichen beschrieben werden als die Sehnsucht nach Entindividualiesierung, das ist richtig, aber auf ganz anderer Ebene, als du es beschreibst.

Jetzt aber, wird es völlig abstrus (sorry). Instinkt, beschreibt ein Verhaltensmuster einer Spezies, deren einzelne Individuen, in bestimmten Situationen, zumeist gleichgeschaltet reagieren. Instinkt, ist das komplette Gegenteil von Person, Ich, Eigenständigkeit. "Wirken" (schwammiger geht nimmer) hingegen ist definiert durch ein "sich abheben" von Positionen und Ereignissen, indem man in diese eingreift, weil sie veränderbar erscheinen und erscheinen müssen. "Wirken" ist letztlich nicht Instinkt, den der erfordert die Anpassung. Du kannst beide Antipoden nicht einfach gleichsetzen, wenn sie im Kern komplett gegenteilig sind. Eine freie Persönlichkeit zu sein, erfordet rationales Nachdenken und emotionales Begreifen. Beides ist nicht Instinkt, beides erfordert völlige Individualität, auch gegenüber irgendwelchen seltsamen "Urbestimmungen".

Doch statt mal eine Flaute zuzulassen, geht man zu Ratgebern und deren Büchern um deren erfolgreiche Regeln nachvollziehen zu können. Doch Ratgeber begegnen einem heute überall als Instinktersatz, denn wer will nicht lieber andere ändern, als sich selbst. Doch das Fremde verdrängt nur die eigene wirksame Bestimmung.


Wer alles hinnimmt, ist seelisch tot. Der Wunsch, aus schlechten Situationen herauszukommen und das mit gegenseitiger Unterstützung, ist eine wunderschöne, unserer Spezies inhärente, Bewältigungsstrategie. Der Glaube daran, jeder Mensch, könne eigentlich wissen, was er in dieser oder jener Situation zu tun hätte um ein gutes Leben zu führen und sich, sowie Anderen, gerecht zu werden, zielt derart krass an der Wirklichkeit vorbei, dass mir die Worte dazu fehlen. Kaum jm. will übrigens Andere ändern, sie versagen bloß bei sich und versuchen es dann auf diesem Wege. Warum sie bei sich versagen? Eben weil es keinen "Urinstinkt der Bestimmung" gibt, sondern bloß noch nie dagewesene Situationen und Probleme, die noch nie dagewesenes Wirken, von noch nie dagewesenen Individuen fordern. Das Fremde hingegen ist immer auch eine Chance, durch Nachdenken zu sich selber zu kommen. Ich teile die absolutistische Ablehnung, die irgendwie Mode geworden ist, nicht.

...sammeln sich die heilsamen Niederlagen an, die sonst dosiert und erträglich gekommen wären und somit auch besser verstehbar...


Warum? Was hat das, logisch bitte, mit dem Vorangegangenen zu tun?

Doch ein Unfall, oder eine schwere Krankheit, wird eher als Unglück betrachtet, weil nicht mehr verstanden, denn wir wollen uns nicht schuldig fühlen ohne Selbstwert zu verlieren, wie wir glauben.


Eine schwere Krankheit ist dann ein Unglück, wenn man gerne lebt. Wer glaubt, dafür gäbe es eine Schuld, die man sich eingestehen müsse, redet an der Realität vorbei. Hier wird auch nichts bereinigt, oder ähnliches, es sind kalte, leblose Mechanismen, die mit uns, in den meisten Fällen, rein gar nichts zu tun haben.

Den Jesus Abschnitt spar ich mir. Entschuldige, aber Jesus zu instrumentaliesieren für deine eigenen Gedanken...na ja.

Nicht alles hinzunehmen, sich nicht von der unerbittlichen Wirklichkeit, die Seele aus dem Körper prügeln zu lassen, damit diese in den Himmel kommt, ist gesund und nichts weiter.

Wer darauf pocht, in allen Unglückssituationen, ein bereinigendes Geschenk zu sehen, ist an der Wirklichkeit zumeist schon zerbrochen und wirft sich gerade darum, in die allzu weit geöffneten Arme ebenjener. Meist mit dem Blick, schon weit über den Wolken.

L.G
Patrick
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Hannah meinte dazu am 30.07.2019:
Welche Erfahrungen der Vollständigkeit, Du mit solchen Gedanken machen willst, frage ich mich. Um das alles zu beantworten, müßte ich tief in mein Bewusstsein greifen, doch wie ich denke vergeblich.
Aber denk mal darüber nach, wie diese Menschen, die heute doch so gesund denken wie Du, diese Welt dahin bringen konnten, das es so viel Krankheit am Menschen und durch ihn gibt und die Jugend schon um ihre Zukunft fürchten läßt.

Gruß von Hannah
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buchtstabenphysik meinte dazu am 30.07.2019:
Die Mystische Erfahrung, existiert gesondert davon, falls du darauf zurückwillst. Die Mystik ist nicht das, was in deinen Texten steckt.

Das es soviel Krankheit und Unmaß an Leiden gibt, liegt in keinem Punkte an dem, was du in deinem Text beschreibst. Denk ein paar Jahrhunderte zurück und das Leiden wird schlimmer. Hätte man allerlei Schicksalsschläge "hingenommen", gäbe es uns schon gar nicht mehr. Versteh mich nicht falsch, natürlich ist der moderne Mensch ein "krankes Tier", aber eine "sich abwendene Vollkommenheitserfahrung", ist der denkbar schlechteste Weg, damit umzugehen. Sie ist Flucht vor sich selber, seinen Emotionen, seiner Wut, der Ungerechtigkeit. Welche Erfahrung dessen, was Mensch sein bedeutet, du mit deinem "Ertragen" und Rückwurf auf den " gesunden Naturzustand", machen willst, ist hingegen mir schleierhaft. Das Leiden am Leiden kann weder durch Lusttaumel, durch Dreckwälzerei, noch durch Hinnahme gelöst werden. Es sei denn, man interessiert sich nur für das eigene Leiden, dann mag eine gewisse Form der Askese, der Rückwurf auf die Tatsache der eigenen Existenz und ein wenig Ich-Verlust, in einem schlecht verstandenem mystischen Sinne hilfreich sein. Aber aus deinem Text geht ja nicht einmal eine Position hervor.


L.G
Patrick

Antwort geändert am 30.07.2019 um 16:38 Uhr


Antwort geändert am 30.07.2019 um 16:39 Uhr
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Hannah meinte dazu am 31.07.2019:
Lieber Patrick,

An was man sich festhalten kann bei meiner Denkart, ist das eigene Innere, welches alles weiß und niemals irrt, zum Begreifen in Kriesen fürt und tröstet wenn man es braucht.
Es spricht durch unser Empfinden, falls es noch da ist und trifft die sichersten Entscheidungen, die uns tragen, es ist das Wirkende, der Instinkt, der alles reichhaltig macht, so das der Zerstörungstrieb aufhört.

Gruß Hannah
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Cora
Kommentar von Cora (30.07.2019)
Der ursprüngliche Kommentar

Kommentar geändert am 02.08.2019 um 15:35 Uhr
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Momo
Kommentar von Momo (30.07.2019)
Ich möchte mich nicht durch meine Instinkte führen lassen. Dann wäre ich ja nichts weiter als ein Tier. Mich führen lassen ja, aber durch etwas, das mehr ist als ich, nicht weniger.

„Jesus ist nicht für uns gestorben damit wir rein sind, wie gesagt wird. Er zeigte uns durch sein Leiden, dass dies der Weg zur Erlösung ist, das Hinnehmen. …“

Ich glaube, hier hast du etwas völlig missverstanden. Es ist ein großer Unterschied zwischen Hinnehmen und Demut.
Jesus hat das Hinnehmen verkörpert, schreibst du, wollte uns das Hinnehmen lehren?

Er forderte im Gegenteil dazu auf, an sich zu arbeiten, nicht hinzunehmen. „Wenn aber deine Hand dir Ärgernis schafft, so haue sie ab.“
Jesus war ein Rebell, der aufbegehrte gegen die Schriftgelehrten und Hohenpriester, einer, der sich gegen die herrschende Ordnung auflehnte – was ihn letztendlich das Leben kostete.
„Und Jesus ging in den Tempel und fing an auszutreiben die Verkäufer und Käufer im Tempfel; und die Tische der Wechsler und die Stühle der Taubenkrämer stieß er um“. (Markus 11, 15)
„Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ (Matthäus 10, 34-35).
Er hat eine höhere Ordnung anerkannt und sich dieser demütig untergeordnet, das ist richtig, aber die Regeln der weltlichen Ordnung seiner damaligen Zeit hat er mit gesundem Menschenverstand sehr kritisch betrachtet.

Auf mich wirkt dieser Text ein wenig abstrus und nicht wirklich durchdacht. Und wie ich oben schon ausführte, ist er auch inhaltlich nicht stimmig.

LG Momo
.
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buchtstabenphysik meinte dazu am 30.07.2019:
Mit gesundem Menschenverstand? Dann füge zu dem ersten Bibelzitat, die folgenden Zeilen hinzu "denn es ist besser, das du einhändig in das Himmelreich gehest, denn das du in das höllische Feuer geworfen würdest, da die Qualen nicht enden und der Wurm nicht stirbt" und bedenke, was das in der Menschheitsgeschichte angerichtet hat! Was die "Arbeit an sich" betrifft: Auge und Hand in diesen Bibelversen stehen für die Gesetze, die moralischen, die es einzuhalten gilt, wie sehr sich der Christus in diesem Falle von den Schriftgelehrten unterschied, mag mal dahingestellt sein...

Antwort geändert am 30.07.2019 um 23:56 Uhr
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Hannah meinte dazu am 31.07.2019:
Wenn Du die Instinkte ablehnst fehlt Dir Dein eigenes Empfinden, welches durch unsere Bestimmung, Schicksal führt, zufrieden weil erfahren macht.

Gruß
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Momo meinte dazu am 31.07.2019:
@ Hannah

Ich lehne sie nicht ab, wie könnte ich auch, denn ich bin mit ihnen ein Mensch geworden. Der Fluchtinstinkt ist z.B. überlebenswichtig und viele andere, die das Überleben sichern sollten.
Nur heute orientiere ich mich nicht mehr an ihnen, sondern an mein Selbst, das alles mit einschließt.

Instinkte = Empfindung, das durch mein Schicksal führt? Mein Empfinden sagt mir, dass du die Bedeutung des Wortes Instinkt mit deinem ganz eigenen Inhalt gefüllt hast.
Das höhere Selbst und Instinkt sind zwei gegensätzliche Pole, das eine ist oben, das andere unten. Um wieder zu deinen Instinkten zu gelangen, musst du zurückgehen. Um Berührung mit deinem Selbst zu bekommen, vorwärts und dein Ich transzendieren, nicht nur geschehen lassen.
Aber das wäre Arbeit und Kampf, zuerst einmal das Gegenteil von Geschehenlassen.

Gruß
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Momo meinte dazu am 31.07.2019:
@buchstabenphysik

Nun ja, er hatte eine sehr bildhafte Sprache.
„…was das in der Menschheitsgeschichte angerichtet hat!“ Du meinst, was die Menschen daraus gemacht haben.
Für was die Hand hier steht ist Interpretationssache. Fest steht, dass Jesus laut Überlieferung überkommene Moralvorstellungen in Frage stellte, auch, was Frauen betrifft.
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buchtstabenphysik meinte dazu am 01.08.2019:
Ein Buch, das sich derart "missverständlich" ausdrückt, in Fragen, in denen man sich niemals missverständlich ausdrücken darf, ist ethisch nicht nur nichts wert, sondern hochgefährlich.

Was die Menschheit daraus gemacht hat....ja, gelesen was da wörtlich steht, nicht viel mehr...


L.G
Patrick
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Bluebird
Kommentar von Bluebird (30.07.2019)
Liebe Hannah,
Jesus ist auch für dich gestorben, ob du es nun wahrhaben willst oder nicht ... vielleicht hilft dir das ja ein wenig weiter:   Er starb auch für Dich
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Hannah meinte dazu am 31.07.2019:
Ja, natürlich ist Jesus für mich gestorben, aber nicht damit ich gleich rein bin, sondern damit ich aus seinem Verhalten lerne und mich erlöse.

Gruß
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derNeumann
Kommentar von derNeumann (31.07.2019)
Guten Tag.
Selten habe ich so ein Durcheinander gelesen. Das ist den Lesern gegenüber respektlos.
es grüßt der Neumann
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Fisch
Kommentar von Fisch (14.08.2019)
Hallo Hannah,
das 'gruselig' ist nicht von Lothar, sondern von
Ihm.
Glaubst Du nicht?
Ich habe meine Quellen.
Vorhin war ich in der Fußgängerzone (die tot ist).
Da sah ich ihn einen Mann, Buntfaltenhose, Mitte 40, und eine Frau, zwischen 37 und 71, unterschenkellanger Rock.
Zwischen ihnen eine Klapptafel mit folgender Aufschrift (blau auf weiß):

Jesus lebt!


Nun, ich habe keinen Anlass, den beiden meinen Glauben ungeschenkt zu lassen; sie wirkten seriös, das Lächeln angeklebt, aber unschuldig, was sich durchaus nicht wandelte, als ich zu ihnen sprach:

"Auf KV sieht man das aber anders."

Nun, wieder daheim, frage ich mich, wie vorgehen angesichts Deines Essays?
Denn das der Hailand nicht für Dich gestorben ist, impliziert ja, er sei gestorben.
Eben einfach nicht für Dich.
Nach Faktenlage also kompletter Humbug.

Natürlich werde ich Deinen Text jetzt nicht gleich melden, ich halte Kunst- und Meinungsfreiheit für hohe Güter!
Aber ins Grübeln gerät man schon…
BG,
F.
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Hannah meinte dazu am 15.08.2019:
Das weiß ich, nicht von Lothar, meinst Du mit "ihm" Jesus?
Was da alles kommentiert wurde und in seinem Namen nicht verstanden, paßt zu diesem gruselig auch.
Tja, da steh ich in der Zwickmühle, denn meine Ansicht, das er uns nur klarmachen wollte wie der Weg geht, "weltlich sterben", kommt nicht an, nirgends!
Wenn Du mich meldest, kann ich nun meine Sachen ganz packen.

Na danke Hanna
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Fisch meinte dazu am 15.08.2019:
Dich melden?
Ich melde niemanden.
Höchstens mal mich zu Wort.
Der Komm war 100%
*augengezwinkerzwinkert
LG
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Fisch
Kommentar von Fisch (15.08.2019)
Der ursprüngliche Kommentar wurde am 15.08.2019 um 08:55 Uhr wieder zurückgezogen.
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Hannah
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Veröffentlicht am 30.07.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 30.07.2019). Textlänge: 252 Wörter; dieser Text wurde bereits 190 mal aufgerufen; der letzte Besucher war Regina am 22.08.2019.
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