Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Hannelore (05.12.), pawelekmarkiewicz (28.11.), Graeculus (28.11.), keinleser (25.11.), Sandfrau (18.11.), Loewenpflug (14.11.), Tigerin (12.11.), Seifenblase (12.11.), Marty (05.11.), Slivovic (22.10.), C.A.Baer (19.10.), Swiftie (15.10.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 666 Autoren* und 78 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.914 Mitglieder und 431.418 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 06.12.2019:
Tagebuch
Ein Tagebuch ist eine individuell geführte Aufzeichnung über die Ereignisse verschiedener Tage. Meistens wird es zum eigenen... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Mein romantisches Tagebuch von Serafina (22.11.19)
Recht lang:  Tagebuch des JWSCG (oder Hommage an Christian Morgenstern) von Schreiber (5505 Worte)
Wenig kommentiert:  Kreislaufhighlights am laufenden Band (Teil 1) von tastifix (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  31. von nautilus (nur 25 Aufrufe)
alle Tagebücher
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Die CLEO-IKONE
von Heor
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich ehrlich bin." (Mortisaga)

29.07.2019 Frankfurt am Main

Bericht zum Thema Tragik


von Gigafchs

Frankfurter Bahnhof, ICE, IDK, Das Tut Weh.

Ein totes Kind ist eine Tragödie, 1000 tote Kinder Statistik. Ein totes Kind ist ein Einzelfall, selten wird es ein 2. Mal sterben. Der Eritreer wird vielleicht nochmal töten, dafür in einem anderen Land, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen oder Brandenburg. Zu diesem traurigen Ereignis hier ein paar gesammelte Kommentare von der Straße:

„Ausländer raus, aus der Kriminalstatistik!“

„Heute ist Tag der Freundschaft und Tag der virtuellen Liebe. Ebenso, Tag des Käsekuchens."

„Juden raus, aus der Sonne, es ist heiß!“

„Noch niemals stand die Antifa so hinter ihren Landsleuten, noch nie war die Einigkeit so stark wie heute. Niemals zuvor fühlte sich die Antifa Eritrea so nahe.“

„Aber doch nicht alle!“

„Da kommt ein total durchgeknallter, traumatisierter Psychopath aus Afrika nach Deutschland und den wollen wir nicht reinlassen?“

„So sieht es also aus, wenn Ausländer Deutsche in den Zug helfen wollen.“

„Aber doch nicht alle 8-jährigen Kinder werden vor einen ICE gestoßen.“

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Jack (36) (30.07.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Gigafchs meinte dazu am 30.07.2019:
Diesmal schrieb ich das aus therapeutischen Gründen. Ich hätte auch gern die Herkunft des Opfers gewusst. Es fehlt aber noch ein Zitat bzw. eine Idee. Nämlich, man stelle sich vor, ein Deutscher tötet einen muslimischen Flüchtling und am nächsten Tag demonstrieren viele Muslime um vor anderen Muslimen zu warnen.
diese Antwort melden
Cora
Kommentar von Cora (30.07.2019)
Fakt ist, der Täter kam nicht direkt aus Afrika. Der lebte 13 Jahre lang in der Schweiz, mit Frau und Kindern.
Fakt ist, er hat nicht nur ein Kind getötet, er versuchte auch dessen Mutter und eine 78jährige alte Dame zu töten.

Viell. hatte der irgendeinen Bezug zu jenem letzte Woche in Wächtersbach den Mordversuch knapp überlebenden Eritreär.

Die Schweiz vermeldet, er war in psychiatr. Behandlung.

Die zukünftige Gefahr sind Nachahmungstäter. Ähnlich verwirrte Gestalten, die von dem Geschehen erfahren und sich hinreißen lassen, ähnliches zu tun, möglicherweise unter Drogen.
Es gab ja schon vorher solche Angriffe bei denen Leute vor den Zug geschubst wurden, oder die Treppe herunter. Ohne Motiv, aus Mordlust.

Bei solchen Tragödien kommen auch Erinnerungen an ähnliche grausame Verbrechen wieder ins Bewusstsein. Jener Afrikaner, der in Offenburg den Arzt grausamst mordete, einen Arzt, der sich für die Flüchtlinge besonders engagiert hatte.

Kommentar geändert am 30.07.2019 um 16:18 Uhr
diesen Kommentar melden
Gigafchs antwortete darauf am 30.07.2019:
Ja, viele Erinnerungen kommen hervor und mit jeder Minute gerät dieses Ereignis schon weiter in Vergessenheit. Vielleicht werde ich darüber einen Text schreiben, über dieses Vergessen, wie die Wut und die Verwirrung verschwinden. Ich weiß auch nicht was die Info soll, dass der Täter eigene Kinder hatte. Ja und? Er hatte eigene Kinder, und so jemand sollte eigentlich weniger andere Kinder umbringen? I dont get it. Nachahmungstäter, naja. Wenn jemand Bock aufs Morden hat, wird es demjenigen sicher nicht an Ideen mangeln.
Gute Nachricht auch dazu in den Medien: Ausländer müssen nach diesem Vorfall jetzt Angst haben, von anderen Deutschen verletzt zu werden, aus Gründen der Rache. Alles klar.
diese Antwort melden
Cora schrieb daraufhin am 30.07.2019:
Warum soll die Info, dass der Täter eigene Kinder hat , verschwiegen werden? Es st eine Tatsache, nicht mehr und nicht weniger.
Nachahmungstäter gibt es, davon berichet die Kriminologie.
Es ist ja wohl kaum ein Zufall, dass solche Vor-den-Zugstoßende Taten gehäuft passieren, vorher gab es das nicht.

Was das Rachethema betrifft, das ist immer schrecklich, wie kann man das effektiv verhindern?
diese Antwort melden
Gigafchs äußerte darauf am 30.07.2019:
Bei anderen Tätern wird nicht unbedingt das Vorhandensein oder Fehlen von Kindern erwähnt. Es wurde auch gesagt, er habe 3 Kinder. So eine Detail-Verliebtheit bei einer Täterbeschreibung ist schon skuril. Die Arten von Nachahmungstaten sind mir egal, das Resultat, nämlich der Tod, nicht.
Das Rachethema erwähnte ich nur, weil hier wie üblich das Ereignis umgedreht wird, zu Lasten der Deutschen. Ein Ausländer/Flüchtling/blabla tötet einen Deutschen und das größte Problem ist dann so eine potentielle Rachetat an anderen Ausländern. Fällt dir nicht auf wie bekloppt das ist? Das ist Verhöhnung des Opfers, der vielen deutschen Opfer die es schon gab.
diese Antwort melden
Cora ergänzte dazu am 31.07.2019:
Ob ein Täter eigene Kinder hat, ist immer ein Thema, wenn das Opfer ein Kind ist, z.B. wenn es um Kinderschänder geht.

Eine potentielle Rachetat ist genau so schlimm wie eine potentielle Nachahmungstat. Leider ist sowas immer zu befürchten.

Bei den Opfern soll man nicht unterscheiden, wo sie herkommen. Die vielen deutschen Opfer verdienen aufrichtige Anteilnahme ohne Relativierungen und ohne Instrumentalisierungen.

Ich finde es auch schlimm, dass die Schraube der Sicherheitsmaßnahmen notgedrungen immer weiter angezogen wird. Jetzt ist z.B. von Bahnsteigkarten die Rede. Das gab es früher schon, in Zeiten sozialer Armut. Es wurde vorsortiert, wer sich eine Fahrkarte leisten konnte. Mit dem sozialen Wohlstand wurde die Bahnsteigkarten abgeschafft, weil unnötig. Das ist ein Relikt, was jetzt aus der Mottenkiste geholt wird.
diese Antwort melden
Gigafchs meinte dazu am 31.07.2019:
Ich würde gern vor dieser Regierung beschützt werden.
diese Antwort melden

© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de