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Text zum Thema Abschied


von tueichler

Mein lieber Braufreund,

Nun ist der letzte Sud gebraut, der Läuterbottich gereinigt und leer, das Bier vergoren und im Fass. So möchte man sagen. Wenn es denn so einfach wäre.

Wie wirst Du uns fehlen. An den Tagen im Frühling, im Herbst, wenn entweder der Wein der ungeteilten Aufmerksamkeit bedarf oder aber der Sud in der Frühlingsfrische seinen dampfweissen Odem abgibt und dem Läutern entgegen sieht. Wie wirst Du fehlen in den Braupausen bei geistreichen Gesprächen oder dem Erörtern Deiner neuesten Erfindungen die, muss man sagen, ja meist sogar funktionierten. Zum Antritt Deiner Letzten Reise hat jemand gesagt, wenn Du etwas nicht reparieren kannst, dann, erst dann ist es kaputt.

Nun hast Du Dich nicht davon geschlichen wie einer, der sich aus dem Staub machen will - und da gibt es einige. Du hast gekämpft wo Du nicht gewinnen konntest. Aber, und dass muss gesagt sein, Du hast gekämpft. Und das zeichnet Dich aus. Nicht Wissen oder Moral oder Rechtschaffenheit, von denen Du ja Unglaubliches vorzuweisen hattest - ohne Zeigefinger - und mir vieles sicher verborgen blieb. Nein, dass Du gekämpft hast. Für Dich und ohne Jammern und Klagen.

Nun mein Lieber, hast Du die letzte große Reise angetreten und ich wünsch Dir eine gute Ankunft, wo immer das auch ist. Vielleicht hast Du ja, sollte es einen nächsten Brautag geben, für die zwei Verbliebenen der Drei von uns ein Auge auf uns und lässt ein Dampfwölkchen aus der Braupfanne aufsteigen, das uns sagt, habt Ihr gut gemacht.
Da Du nun vorausgegangen bist, erwarte ich von Dir ja schon, dass, wenn wir dereinst folgen, wir dort weitermachen, wo wir zusammen aufgehört haben.

Gut Sud und gute Reise, mein Freund

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