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Schicksal, Wuchs und Wucherung

Gedanke zum Thema Krankheit/ Heilung


von LotharAtzert

"Schicksalsverweigerung infantilisiert den Verweigerer, er bleibt in der Opferrolle stecken und kann nicht wachsen." 
Jack, Benachteiligung und Diskriminierung "

Der Verweigerer kann nicht wachsen, wuchert aber dafür umso eifriger. Die Wucherung hat, wie es in der Münchner Rhythmenlehre heißt, keine Mitte, streut unkontrolliert, während Wachsendes prinzipiell geordnet - organisch - aus seiner Mitte und eingebettet in den Umraum wächst.
Wo immer ein Krebs wuchert, ist er ein Zeichen für massivste Schicksalsverweigerung.

Saturn, dessen Wirkprinzip wir die Lebenszeit verdanken, bestimmt dir: du hast das und das in deinem Schicksalsfluß, als zuvor Verursachtes, welches sich rhythmisch in Ereignissen manifestiert, die zu meistern sind. Du sollst aus all dem nicht nur lernen, sondern auch das Erfahrene als Erfahrung den Nächsten zur Verfügung stellen. Dann ist am Ende dein Erwirktes dein Königreich.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Jack (36) (02.08.2019)
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LotharAtzert meinte dazu am 02.08.2019:
Wucherzinseszins, ja.
Inzwischen ist Wachstum seltener, als Gold. Dagegen nimmt die Spermienmenge unter "männlichen" Personen kontinuierlich ab. Egal wo man hinblickt, es geht nicht mehr ohne Katastrophe.
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Hannah
Kommentar von Hannah (02.08.2019)
Was in mir schwer lösbar ist, finde ich viel eher in meinen Vorfahren und diese sehr deutlich in meinem Geburtsbild und auch die Bibel sagt "bis ins 7. Glied, als in einem Karmasäckchen. Das bedeutet nicht das ich mehrere Leben ausschließe, doch mit Vorfahren und eigenem Leben haben wir es schwer genug und kaum einer kann das lösen. Deshalb glaube ich nicht daran das es uns der Himmerl mit Karma noch schwerer macht. Er würde sich dabei selbst schaden.

Gruß Von Babette
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LotharAtzert antwortete darauf am 02.08.2019:
Da du dich so an dem Begriff störst und auch ich ihn nicht mehr schön finde, habe ich ihn ausgetauscht. Das ändert aber nichts am Karma: Vorfahren gehören selbstverständlich auch dazu. Von wegen Tyrannosaurus Rex und so. Ich war ja mal Sturmtaucher.
Bin's eigentlich immer noch. …
Und mit Karma schwer machen ist da nichts. Wir sind die Erben unserer Taten, so oder so.

Danke
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Kommentar von aliceandthebutterfly (36) (03.08.2019)
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Regina schrieb daraufhin am 03.08.2019:
Selbst die Schulmedizin sieht heute unter anderem psychische Ursachen für die Krebserkrankung, liebe Alice, und hin und wieder wird Psychoanalyse zur Heilung eingesetzt.
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LotharAtzert äußerte darauf am 03.08.2019:
Ja also was soll man dazu sagen. Vielleicht zunächst mal guten Tag die beiden Damen.
"Ein Schlag ins Gesicht …" - ich schlage nicht in Gesichter, sondern versuche das Prinzip zu verstehen und dann zu artikulieren, wie ich es gelernt habe und auch dachte, zur Darstellung gebracht zu haben. Das mag kalt erscheinen, aber es hilft ja nichts, wer verdrängt, den wird sein Verdrängtes richten, niemand sonst. Ähnlich steht es bereits in der Bibel: wer mit dem Schwert richtet, wird ... usw.
Wer sein Schicksal annimmt - und hier bedeutet die Annahme immer auch ein Entspannen, geistig-seelisch, physisch - der hat eine gute Voraussetzung für Heilung geschaffen. Und wer sich weigert, - ja den Satz kann jeder selbständig weiter denken, doch wie auch immer, Verweigerung aus einer erstarrten Haltung heraus hat noch nie ein gutes Ende genommen. Wer ist es denn, der sich weigert? - Ein vorstellungsgebundenes Ego, niemand sonst. Es ist sogar blasphemisch, wenn man glaubt, man leide zu unrecht.

Ich bin ja kein Freund von Schulmedizin, aber Psychoanalyse ist immer noch besser, als nichts. Wobei ich ja eher bei C.G. Jung bin, als bei Freud.
Danke euch beiden


Da ist mir noch was entgangen: gerade wenn man jemanden mag, sollte man ihn kritisieren. Irgendwo hats Nietzsche mal thematisiert: Milde mit den Entfernteren, aber Schärfe und Klarheit unter Freunden,

Antwort geändert am 03.08.2019 um 14:16 Uhr
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aliceandthebutterfly (36) ergänzte dazu am 03.08.2019:
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Manjushris Schwert - Vom unzweideutigen Artikulieren.
Veröffentlicht am 02.08.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.08.2019). Textlänge: 123 Wörter; dieser Text wurde bereits 132 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.07.2020.
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