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(KV-)Kommunikation mit Nicks und Avataren – ein schwierig Ding

Essay zum Thema Kommunikation/ Dialog


von Sätzer

Ich frage mich manchmal, ob Reaktionen bei der Kommunikation hier im Forum oder anderswo immer in irgendeiner Form auf vorausgegangenem Verhalten des mit mir Kommunizierenden basieren, sei es feindselig oder freundlich gemeint oder auch nur in gewisser Weise berechnend. Bestenfalls sachlich auf den Text bezogen.

Hat das Ähnlichkeiten damit, wie man sich für alltägliche Handlungen von vorgegebenen Umständen abhängig macht? Zum Beispiel vom Wetter vor dem Einkaufsgang auf den Markt, von den noch im Kühlschrank liegenden Lebensmitteln oder einer längeren Tour mit dem Auto. Die Fragen sind in diesen Fällen, was man dafür in Rechnung stellt:
1. Wieviel Geld ist für einen Einkauf vorhanden?
2. Was muss man im Hinblick auf das Wetter anziehen?
3. Ist noch genug Benzin im Tank für eine längere Tour?

Ich glaube nach gründlichem Durchdenken, dass der Vergleich vordergründig etwas hinkt, denn er ist sehr real-technokratisch angelegt. Die Art des Agierens und Reagierens in der Internet-Kommunikation liegt eher darin begründet, wie man sich zum vorausgegangenen Verhalten der anderen Person verhält.  I.d.R.kennt man sie nicht persönlich, da sie nur als Avatar oder der Figur hinter dem Nick auftritt.
Doch auch das kann jeder in Rechnung stellen und zur Voraussetzung des eigenen Verhaltens machen. Unabhängig davon, wie der Gegenüber es meint, kann ich selbst bestimmen, welche Bedeutung es für mich hat.
Etwas kompliziert formuliert, aber eigentlich nicht so schwierig, wenn man sich darüber klar ist. Irgendein Nick wird das schon verstehen und abnicken. Den anderen kann ich leider nicht helfen.

Doch eines sollte jeder wissen: Worte bestimmen unser Denken, Fühlen und Handeln. Das hängt nicht nur von Fakten, sondern vor allem von der sprachlichen Einbettung ab. Unterbewusst werden identische Fakten erst über Frames greifbar, denn ohne das sind sie quasi bedeutungslos. Man kann sich das vorstellen wie ein Blick durch das Okular eines Fotoapparates. Wenn zum Beispiel Trump über ein Geschehnis redet, vermittelt er in seinem Rahmen (frame) die Geschehnisse ganz anders als es Obama macht.
Das ist wie ein Blick durch einen persönlichen Fotoapparat. Dieser lenkt die Aufmerksamkeit auf einen Teil des Motivs und blendet andere Dinge aus.
Die Methode des Framings wird in vielen gesellschaftlichen Bereichen - vor allem in der Politik - oft angewendet, um die eigene Klientel hinter sich zu bringen. Frames geben einer Information, seien es Motive, Zahlen oder andere Fakten, einen Sinn und ordnen die Welt. Der Mensch trifft deshalb unbewusst Entscheidungen anhand seiner internalisierten Frames. So natürlich auch bei KV, einem von Kommunikation lebenden Subsystem, in dem Autoren jeglicher Couleur innerhalb der BRD Texte veröffentlichen und diskutieren.

 
 

Kommentare zu diesem Text


AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (08.08.2019)
Kann es nicht auch (!) sein, dass einige User wegen der Texte, Lieder und Gedichte herkommen?

Fragende Grüße
der8.
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LottaManguetti meinte dazu am 08.08.2019:


Berechtigte Frage, 8er.
Zudem gibt jeder(!) Text, sei er noch so frei "erfunden" (ist er hier ja nicht, da Essay), Gedanken des ihn Verfassenden preis.

Laienpsychologie kann in manchen Fällen sehr kuriose Züge annehmen. Allgemeingültigkeit darf man dabei gern ausschließen.

Ich lese den Text als Meinungsäußerung. Die steht jedem zu. Doch wirkt Obiges auch ein bisschen konfus. Gedankensprünge und scheinbar wissenschaftliches Vokabular täuschen vielleicht manchen Leser. Teilaspekte werden nur angerissen, nicht zu Ende gedacht.
In den Kommentaren kann ich dann wieder lesen, der Autor wolle ja nur zum Nachdenken anregen.
Brauche ich das? Nö.

Und wie immer springt der Autor auch in diesem Text von einem Thema zum anderen, ohne sich eingehender mit einem Gedankenstrang zu beschäftigen. Das ermüdet eher, als es zum Nachdenken anregt.

meint Lotta

Antwort geändert am 08.08.2019 um 10:18 Uhr
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Kreuzberch antwortete darauf am 08.08.2019:
Zu 8.
So dachte ich auch, als ich mit dem Text fertig war.
Aber immerhin, verehrter Sätzer, hast du etwas geschrieben, das diskutiert werden kann.

LG Stefan
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Sätzer schrieb daraufhin am 08.08.2019:
@ 8ter @ Kreuzberch
„Kann es nicht auch (!) sein, dass einige User wegen der Texte, Lieder und Gedichte herkommen?“
Ich verstehe die Frage nicht. Darum geht es doch im Text überhaupt nicht. Es wird nur etwas über die Kommunikation der Agierenden gesagt. Ohne Texte keine Kommunikation, was nicht ausschließt, dass Texte nicht kommentiert werden.
LG Sä
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Sätzer äußerte darauf am 08.08.2019:
@ Lotta
Köstlich gelacht über die Aussage: „Und wie immer springt der Autor auch in diesem Text von einem Thema zum anderen, ohne sich eingehender mit einem Gedankenstrang zu beschäftigen.“
Ein sehr gutes Beispiel für extremes Framing. Der Autor ist also in 889 Texten IMMER von einem Thema zum anderen gesprungen. Das finde ich voll geil, denn Ich werd mich dran machen, alle Texte zu überarbeiten. Hoffentlich schaff ich das noch bis zu meinem Abgang.
Auf jeden Fall Dank dir für diese aufschlussreiche Erkenntnis.
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LottaManguetti ergänzte dazu am 08.08.2019:
Musst du nicht, Sätzer. Mir gefiele es schon, wenn du an deinen Texten etwas mehr arbeiten würdest als bisher.
Mir fällt oft auf, wie du unterschiedliche Dinge mir nichts dir nichts miteinander verwurschtelst. Das erleichtert dir dann, in den Antwortkommentaren relativ leicht abzuschweifen, bis vom eigentlichen Thema nichts mehr übrig ist.
Hier wäre es wünschenswert gewesen beim Thema kV-Kommunikation zu bleiben. Stattdessen lese ich kaum etwas darüber, mehr aber von Trump, Framing, Politik usw. Oder ist der Blonde hier längst angemeldet?

Eine Beziehung zu Text und Titel sollte am Ende zumindest noch erkennbar sein.

Weiterlachen!

Post Scriptum: Was der Begriff (Grins) in einem Essay zu suchen hat, ist mir nicht bekannt.

Antwort geändert am 08.08.2019 um 12:51 Uhr
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LottaManguetti meinte dazu am 08.08.2019:
... ob Reaktionen bei der Kommunikation hier im Forum oder anderswo sich immer in irgendeiner Form zu vorausliegendem Verhalten des mit mir Kommunizierenden führt


Ein Monstrum, eines von der Sorte, das ich nicht einmal ins Deutsche verständlich übersetzen könnte, selbst wenn ichs wollte.
Verstehst du selbst, was du da geschrieben hast?

Antwort geändert am 08.08.2019 um 15:01 Uhr
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loslosch meinte dazu am 08.08.2019:
ach lottchen, das musst du interpretieren:

... ob Reaktionen bei der Kommunikation hier im Forum oder anderswo immer in irgendeiner Form auf vorausliegendem Verhalten des mit mir Kommunizierenden basieren ...

lo, begnadeter interpret
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LottaManguetti meinte dazu am 08.08.2019:
"vorausliegendes Verhalten" ist das ne Krankheit?



Wer nicht lesen kann, kann auch nicht schreiben.

Alte Weisheit aus dem Brandenburgischen, Verfasserin unbekannt.
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Sätzer meinte dazu am 08.08.2019:
@ Danke Lo, das ist mal ein konstruktiver Verbesserungsvorschlag. Ich habs geändert.
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loslosch meinte dazu am 08.08.2019:
lotti, man soll nur das allernötigste ändern. die handschrift des autors muss noch erkennbar bleiben.

Antwort geändert am 08.08.2019 um 18:27 Uhr
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Cora
Kommentar von Cora (08.08.2019)
"Unterbewusst werden identische Fakten erst über Frames greifbar, denn ohne das sind sie quasi bedeutungslos. "

Frames, was ist das den? Sind das spezielle Gehirnzellen, die das Unterbewustsein abspeichern?
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Sätzer meinte dazu am 08.08.2019:
Hallo Cora,
ein Frame ist ein Rahmen (kommt aus dem Englischen).
Siehe in den Text: "Wenn zum Beispiel Trump über ein Geschehnis redet, vermittelt er in seinem Rahmen (frame) die Geschehnisse ganz anders als es Obama macht."
Bei jedem Menschen entwickeln sich im Lauf seines Lebens aufgrund von Erfahrungen eigene Denkweisen, Wertvorstellungen etc. heraus, nach denen er handelt. Er hat sich sozusagen einen individuellen RAHMEN geschaffen, ob bewußt oder unbewußt. Natürlich spielen dabei die Kindheitserfahrungen eine sehr starke Rolle.
Grundsätzlich ist es möglich, daran zu arbeiten, ein Reframing vorzunehmen, d.h. sich einen neuen Rahmen zu schaffen, der Sichtweisen und damit auch Handlungsmöglichkeiten erweitert.
LG Sä

Antwort geändert am 08.08.2019 um 10:20 Uhr
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Cora meinte dazu am 08.08.2019:
Ok. dann sind Framen und Reframing ein furchtbares Denglisch. Wie will jmd. der es nicht mal der Mühe wert findet, die Frametheorie in eine verständliche Sprache zu übersetzen (du bist nicht gemeint, sondern diejenigen, die diese Theorie im deutschsprachigen Raum einführten) die Denkweisen und Sichtweisen von anderen erneuern.
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Sätzer meinte dazu am 08.08.2019:
Na ja, der Framing-Begriff ist inzwischen durchaus, zumindest in der seriösen Presse, im Sprachgebrauch angekommen und es kann im Internet nachgeschlagen werde. Kann sein, dass z.B. die BILD-Zeitung noch nicht darüber geschrieben hat, aber das weiß ich nicht. Ich schau mal ins Internet.
LG Sä
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Sätzer meinte dazu am 08.08.2019:
P.S.: im Zusammenhang mit BILD hab ich nichts gefunden. Doch der Spruch <BILD bildet> ist ein Beispiel eines framings. Es soll suggeriert werden, sich die Zeitung zu kaufen, um sich zu bilden.
Ein interessanter Beitrag zu m Framing findet sich hier:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.streit-um-framing-papier-wie-man-die-ard-zum-schurken-macht.05c59104-2f8b-4620-9736-f9ef0240cda9.html
LG Sä
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Cora meinte dazu am 08.08.2019:
Wie kommst du jetzt auf die "Bildzeitung" ?
Glaubst du, wer vom Denglisch genervt ist, gehört in eine Schublade mit dieser Zeitung?

Mir geht es um unsere SPRACHE, wie diese missachtet wird. Das denglisch nervt mich inzwischen so, dass ich es ablehne.

Wenn es um Kommunikation geht, steht die Sprache sehr weit oben. Unterbewusstseinsebenen sind ihr gegenüber nachrangig.

Antwort geändert am 08.08.2019 um 15:26 Uhr
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Sätzer meinte dazu am 08.08.2019:
Die Missachtung kann ich gut verstehen. Doch "Denglisch" setzt sich immer mehr durch, weil Englisch halt in sehr vielen Ländern gesprochen wird. Die deutsche Presse übernimmt halt auch immer mehr solche Worte wie <Framing>. Vor allem im Bereich der Informationstechniken gibt es Standards fast ausschließlich mit englischen Begriffen.
Ich hab mich halt gefragt, ob inzwischen die BILD, die ja mit ihrer Werbung einen Bildungsanspruch versucht zu implementieren, inzwischen auch so ein Wort wie Framing verwendet.
Die Werbebranche arbeitet im Übrigen stark mit der Methode des Framings, indem sie versucht die Gefühle potentieller Käufer zu aktivieren, einen Sprachrahmen nutzt, der die Käufer verleiten soll, zu kaufen.
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Cora meinte dazu am 09.08.2019:
Bis dahin sagte man, Werbung manipuliert die Käufer, indem sie Gefühle anspricht. Heute sagt man, Werbung macht Framing mit den Käufern, indem sie Gefühle anspricht.
Welchen Erkenntnisgewinn bringt das denglische Neuwort?

Noch früher sagte man, Werbung verführt ;)
Und jeder wusste, was gemeint ist.

Antwort geändert am 09.08.2019 um 11:58 Uhr
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Sätzer meinte dazu am 09.08.2019:
Das Framing scheint dich ja sehr zu beschäftigen, aber "Werbung macht Framing" sagt bestimmt keiner.
Wissenschaftler sind immer darum bemüht für irgendwelche Zusammenhänge und Methoden in ihrer Disziplin Begriffe zu kreieren, mit denen sie dann Forschung betreiben können. Diese sollen dann eine Problematik besser beschreiben als vorhandene. Framing hat sich als Begriff halt etabliert, denn damit lassen sich viele Phänomene aus unterschiedlichen Gebieten, die mit dem Verhalten von Menschen zusammenhängern, gut beschreiben.
Forsch doch mal selber im Internet, wenn es dich so bewegt. Ich glaube, das auf der Ebene von Sprachentwicklung zu diskutieren, greift zu kurz.
LG Sä
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LotharAtzert
Kommentar von LotharAtzert (08.08.2019)
"Doch eines sollte jeder wissen: Worte bestimmen unser Denken, Fühlen und Handeln. "
- Nein wirklich? Danke daß das endlich einmal einer so deutlich zu sagen wagt.

Ich als Erleuchteter empfehle rechtsdrehenden Joghurt auf ex durch das linke Nasenloch reinzuziehen. Die internalisierten Frames sollten danach kein Problem mehr sein.

Tashi delek
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Sätzer meinte dazu am 08.08.2019:
Guter Tipp lieber Lothar, doch leider mag ich weder links- noch rechtsdrehenden Joghurt. Bevorzuge Hopfen und Malz exlos die Kehle in eher langen Zügen hinunter
LG an die erleuchtete Seele


Antwort geändert am 08.08.2019 um 13:47 Uhr
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loslosch
Kommentar von loslosch (08.08.2019)
gut ding will weile haben.
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Sätzer meinte dazu am 08.08.2019:
... kann aber auch zu langeweile ausarten
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Kommentar von Agneta (08.08.2019)
ich denke, pseudo-wissenschaftlich aufgemöbelt, ist die Grundaussage, dass Menschen durch Sprache, Worte manipuliert werden. Schichtenspezifisch gibt es schon immer Spracheigenheiten, die Zugehörigkeit symboilisieren sollen und auch manipulativ genutzt werden können.
Dein Essay hört sich an wie Pädageschwafel, die aus einer Mücke einen goldenen Gral machen.Also Dingedie jeder weiß, wissenschaftlich verframen.
Ermüdend sowas.
LG von Agneta
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Sätzer meinte dazu am 08.08.2019:
Na ja, so denn - kannste wenigstens gut schlafen heute
Gute Nacht und schöne Träume wünscht
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Jack
Kommentar von Jack (08.08.2019)
Aha.
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Sätzer meinte dazu am 08.08.2019:
Du hast es mit drei Buchstaben genial auf den Punkt gebracht, denn der Kommentarstrang spiegelt den Titel:
(KV-)Kommunikation mit Nicks und Avataren – ein schwierig Ding

Super .... Danke
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Kommentar von Regina (08.08.2019)
du solltest weniger an Feindseligkeit denken noch an voraufgegangene Kommunikationsakte, sondern daran, dass manche deiner Texte weniger überzeugen, weil du das unpassende Genre wählst, dich ungeschickt ausdrückst, frei und hin und wieder plump Szenen erfindest und keine plausible Argumentation aufbringst. Wenn ein Text kritisiert oder gar verrissen wird, so ist meine Erfahrung, dann macht es sich nicht gut, wenn der Autor sein Werk dann verteidigt. Davon wird nämlich der ursprüngliche Text nicht besser. Lass dem Kommentator seine Meinung, oft kommt ein anderer herbei, der diese relativiert. Nobody s perfect, bleibe gelassen und arbeite beim nächsten Text noch sorgfältiger.LG Gina
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Sätzer meinte dazu am 08.08.2019:
Wie kommst du darauf, dass ich überwiegend in Feindseligkeit denke? Im ersten Absatz werden drei weitere Verhaltensweisen benannt. Aber klar, dass das Thema ein sensibles in einem Literaturforum und auch anderswo ist, wenn es um Bewertungen geht. Deshalb ein Essay, der das Problem mal auf eine andere Weise wertneutral versucht zu beschreiben.
O.K. wenn du meinst, dass ich mich ungeschickt ausdrücke und nicht plausibel argumentiere, will und kann ich dir deine Meinung nicht nehmen. Warum auch? Das gilt doch für jedweden Text. Ein Werk zu verteidigen ist natürlich Unsinn, weils gegenüber einem Kritiker nichts bringt. Ist auch prinzipiell nicht meine Art. Doch in einem Literaturforum halte ich es generell für besser, konstruktiv-konkrete Verbesserungsvorschläge zu machen, wie das hier im Forum ja auch einige Schreiber, leider aber nicht viele tun. In dem Fall wäge ich ab, ob diese den Text aus meiner subjektiven Sicht verbessern.
Dank dir für deine Gedanken und LG Sä

Antwort geändert am 08.08.2019 um 21:27 Uhr


Antwort geändert am 08.08.2019 um 22:05 Uhr
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Cora meinte dazu am 09.08.2019:
Warum soll ein Autor seinen Text nicht verteidigen? Ich finde, das soll er, was wäre das für in Text, wenn der Autor nicht dahinter steht? Kritik heißt ja nicht automatisch, ein Text wäre schlecht, viell. hat der Kritiker etwas nicht erkannt, das kommt vor.
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Regina meinte dazu am 09.08.2019:
seine Meinung vllt.schon, die kann er verteidigen, aber der Text, wie ich oben schrieb, behält seine Schwächen, der Autor sollte also nicht darauf bestehen, dass das ein toller Text ist, wenn ein anderer ihn nicht gut findet.
Sätzer, ich schrieb von manchen deiner Texte, die solche Schwächen zeigen, nicht von allen. LG Gina
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Veröffentlicht am 08.08.2019, 12 mal überarbeitet (letzte Änderung am 08.08.2019). Textlänge: 408 Wörter; dieser Text wurde bereits 446 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.09.2019.
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