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Wer hätte das schon gedacht ...!?

Essay zum Thema Zeitgeist


von KayGanahl

Es geht gerade so. Nicht etwa unzweifelhaft Großes begegnet einem, sondern das Kleine, Unwichtige. Alles ist nichts. Nichts ist alles.

Klar, die ... unsere  Zeiten sind so schlecht, dass keiner mehr ernsthaft darüber nachdenkt, welchen Sinn sie haben könnten, wenn sie schon von außen her betrachtet keinen besitzen. Ein tieferes Schauen wird sowieso (ganz oft) nicht mehr gewagt. Dazu bedarf es nämlich eines übermenschlichen, weltabgewandten Willens, den noch lange nicht jeder aufweist.
Diejenigen, die ihn besitzen und auch  benutzen, könnten schnell melancholisch werden! Wer dies begriffen hat, hat überindividuelle Bedeutung - ist jemand,  dem man sogar vertrauen könnte.

Die Schicksalsmacht des Nichts, die viele Menschen nicht bewusst in sich tragen, wird nur mit entschlossenen, klugen Menschen bekämpft werden können, die jede Erscheinung des Nichts auch sofort zu erkennen vermögen, und die sich nicht scheuen, jede (auch härtere) Maßnahme nicht nur zu akzeptieren, sondern tatkräftig in jeder Situation persönlich umzusetzen. Solche Situationen müssen an sich nichts Besonderes darstellen. Nicht wenige Menschen  wissen das auch. Doch Entscheidungen werden zu zögerlich getroffen.
Viele Menschen  bleiben das, was sie sind. Schade! Oder nicht?

Leider ist es so: Jeder - fast jeder? -  schaut sich nach den Teilen (ganz praktisch gesehen) um, die er am meisten gebrauchen kann. Es ist ja auch der Alltag, der die größte Macht über uns ausübt.
Wer möchte zugeben, dass dies falsch ist, wenn es doch immer darum geht, der Schnellste zu sein, der Beste, der … Modischste usw.!? So ist das. Einfach. Leider. Immer wieder. Vielleicht für immer. Es ist eher traurig.
Wahrlich, fast jeder will doch nur ganz einfach der Sieger sein. Jedoch: Als ob sich alles darin erschöpfen würde ...  !? Das Leben. Unser Leben.

Wie bedauerlich das ist, denn es gibt nach wie vor das  ungelöste Rätsel hinsichtlich des wahrhaftig und wirklich und ganz zweifellos  richtigen Denkens und Handelns in den  Situationen, die Situationen der Entscheidung sind.
Viele Zeitgenossen bescheiden sich mit dem Überleben in der Gegenwartsgesellschaft (mit den Anderen, gegen die Anderen) oder dem Verfolgen des höchsten Nutzens. Ist erreicht, was sie erreichen wollten, sind sie zufrieden. Das zeugt von einer gewissen Erschöpfung, die das Überleben-Müssen wohl so mit sich bringt. Es ist sehr anstrengend. Immer und überall wird man unter Druck gesetzt und sogar verfolgt. Siegen heißt, erfolgreich jeder Anfechtung widerstanden  zu haben.
Das Überleben-Müssen ist  eine tolle Sache, es sei zugegeben! Es scheint oftmals am wichtigsten zu sein. In Frontalzusammenstößen werden Menschen zu rasenden Bestien, die sich nicht mehr kontrollieren können.

Wer dann auch wirklich überlebt hat, könnte es schaffen, dem Reflektieren zu frönen. Sich ihm geradezu hinzugeben! Ausgiebig! Ganz ohne Ironie! Dazu braucht es viel Ruhe. Er wird sich dann vielleicht auch sagen können, die Zukunft steht ihm noch heute in ihrem raschen Emporschnellen nicht mehr nur bevor, sondern sie realisiert sich vor seinen Augen. Darin würde viel Hoffnung liegen ...

 
 

Kommentare zu diesem Text


LotharAtzert
Kommentar von LotharAtzert (08.08.2019)
"... unsere Zeiten sind so schlecht, dass keiner mehr ernsthaft darüber nachdenkt, welchen Sinn sie haben könnten, wenn sie schon von außen her betrachtet keinen besitzen. "
- Ich weiß nicht … Für gewöhnlich lernt man aus Fehlern - spätestens dann, wenn es zu(Fast-)Katastrophen kommt. Und je mehr es weh tut, umso einprägsamer. Insofern ist die "schlechte Zeit" eine Riesenchance. Ist hingegen alles eitel Sonnenschein - nenne mir einen, der daraus in der Vergangenheit viel gelernt hätte. Daß uns das nicht gefällt, steht auf einem anderen Blatt.

Mit der Melancholie hast du freilich recht, es ist nicht einfach und bedarf manchmal viel Kraft, immer und immer wieder zu fallen, aufzustehen, zu fallen, aufstehen .... Aber wenn ich das schaffe, Kay, dann schaffst du das auch.

Es kommt nicht auf die Masse an, es kommt auf Einzelne an, wie es auch nur eine Sonne für viele Planeten braucht, oder, ich darf an Heraklits "Einer gilt mir Zehntausend, wenn er der Beste ist" erinnern. Anders ausgedrückt: es kommt auf dich an, und auf mich, und jeden, der sich angesprochen fühlt. Das eigene Bewußtsein muß klar werden, dann klärt sich der Umraum auch. Sei also ohne Furcht - und Hoffnung ist auch nur etwas für Unentschlossene.

Tashi delek
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (09.08.2019)
Keine Ahnung, um was es geht.
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LotharAtzert meinte dazu am 09.08.2019:
Genau darum geht es.
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