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Lyrische Jagdimpression

Bild zum Thema Verarbeitung/ Verdrängung


von LotharAtzert

"Die Stimmung der Melancholie einzufangen ist dir gelungen", las ich irgendwo - und ähnliches nicht zum ersten mal. Ist dem wirklich so, hat man sich am feinen Gewebe der Lyrik und insbesondere an der als ausgebrochene Stimmung verstandenen Melancholie vergangen. Man macht sie zum Zeichen des Nichtanwesenden. Denn nicht der Dichter fängt sich und seinem Leser was ein, wie man eine Infektion oder gar ein Entlaufenes, Ausgebrochenes einfängt, sondern das schmerzhaft-zarte Empfinden der Melancholie umfängt den Betreffenden und läßt ihn  aus den Seelenabgründen heraus dichten, um nicht an der Welt zugrunde zu gehen.
Gerade wenn man mit Sprache umgeht, sollte man den Unterschied kennen.

Anmerkung von LotharAtzert:

Hobbydichter ??



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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Sin (55) (20.08.2019)
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AchterZwerg meinte dazu am 20.08.2019:
Die Stimmung der Demut einzufangen, ist dir nicht gelungen.

Leider??
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Sin (55) antwortete darauf am 20.08.2019:
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 20.08.2019:
Solange du noch "Vielleicht" sagst, wird das nichts. Aber du mußt nicht von mir lernen. Es genügt ein Lernen bezüglich des Angesprochenen.
(Übrigens warst du nur der Auslöser. Viele reden ja so.)

@8 - der Hobbydichter stammt von Lotta.
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LottaManguetti äußerte darauf am 20.08.2019:
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princess
Kommentar von princess (20.08.2019)
Oh ja, bei der Jagd kann man so manche lyrische Impression erbeuten, lieber Lothar.
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Sin (55) ergänzte dazu am 20.08.2019:
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princess meinte dazu am 20.08.2019:
Ich finde Jagen sowieso doof.
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LotharAtzert meinte dazu am 20.08.2019:
Wer Schlachter um sich hat, braucht sich ums Fleisch nicht zu kümmern.
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Kommentar von Regina (20.08.2019)
Ich liebe sprachliche Genauigkeit, aber hier wird es mir etwas zu haarspalterisch. Lass deine Dichterfreunde doch die Melancholie einfangen, auf dass dich das Gedicht mit dieser Stimmung zart umfange und dein schmerzhaftes Empfinden dich inspiriere zu poetischer Impression. LG Gin
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LotharAtzert meinte dazu am 20.08.2019:
Aus!

Ob jeder Freude seh ich schweben
Den Geier bald, der sie bedroht;
Was ich geliebt, gesucht im Leben,
Es ist verloren oder tot.
(Nicolaus Lenau)

Würdest du dazu sagen: "Die Stimmung der Melancholie einzufangen ist dir gelungen, Niki"? (ihm womöglich noch auf die Schulter klopfen?) Nein, du würdest mit ihm flennen, stimmts?
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Regina meinte dazu am 21.08.2019:
Weder noch. LG Gin
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LotharAtzert meinte dazu am 21.08.2019:
Damit meinte ich, du hättest ihn, der kurz danach in die Irrenanstalt eingeliefert wurde, in der er auch starb, zu trösten versucht, hättest irgendwie versucht, ihn aus der inneren Isolation zu holen, aber nicht sein Werk gelobt, das ihn ja letztlich in den Wahn trieb.
LG Lothar

Jetzt fehlt noch Dieter mit dem Hinweis, daß Irrenanstalt politisch nicht korrekt ist.

Antwort geändert am 21.08.2019 um 09:59 Uhr
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Regina meinte dazu am 21.08.2019:
Ich sehe dich immer weiter vom Thema abschweifen. Melancholie ist m.E. eine bittersüße Stimmung, kein Wahnsinn.
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LotharAtzert meinte dazu am 21.08.2019:
Weltschmerzdichtung ist sogar ein Genere. Ich mag das Wort nicht so gern, weil es abwertend klingt. Alle als Weltschmerzdichter aufgeführten - und dazu zählt Lenau - waren melancholisch, die Welt war ihnen fremd. Die Trennungslinie ist recht fließend und praktisch alle standen immer mit einem Bein in dem, was der Bürger als Wahnsinn bezeichnet:
Byron, Keats, Shelley, Lermontow, von Platen, Leopardi usw. Die bittersüße Stimmung ist gefährlicher, als … ach such dir selbst was - du nimmst mich nicht ernst, was
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Kommentar von Ralf_Renkking (20.08.2019)
Hallo Lothar,

ich denke, dass Dein Bild niemand persönlich nehmen sollte, denn fast jedem von uns wird dieser oder ein ähnlicher Satz schon einmal entglitten sein, so sicher auch Dir und das bestimmt nicht nur ein Mal, und obwohl ihn nicht jeder als Floskel benutzt, hat Dein Beitrag seine Berechtigung als Hinterfragung von Phrasen, bzw. unglücklichen Äußerungen, denn es ist schon bemerkenswert, wie unterschiedlich der Umgang mit Sprache gehandhabt und gewertet wird (Wieso setzt Du bspw. "einfangen" und "sich etwas einfangen" gleich?), ob aber die Formulierung "Gerade wenn man mit Sprache umgeht" gelungener ist als die von Dir erörterte, sei dahingestellt.

Ciao, Frank

Kommentar geändert am 20.08.2019 um 22:07 Uhr
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LotharAtzert meinte dazu am 20.08.2019:
Mein Beitrag hat Berechtigung? Frank-Ralf - bist du dir im Klaren darüber, welche Anmaßung das ist? Mein Beitrag hat Berechtigung, mein sehr verehrten LeserInnen, Herr Renkking hat das bestätigt.
tashi delek
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Sin (55) meinte dazu am 21.08.2019:
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Ralf_Renkking meinte dazu am 21.08.2019:
@ Lothar



Ciao, Frank

@Sin
Da habe ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt, denn in erster Linie ist der von Lothar kritisierte Satz für mich eine Phrase, aber auch er wird unterschiedlich gehandhabt und gewertet, d. h., dass es genügend Menschen gibt, die ihn ernst nehmen als auch genügend, die ihn ernst meinen. Bevor ich da draufhaue, frage ich doch erst einmal nach, aber bei Lothar scheint da eh Hopfen und Malz verloren zu sein; zumindest beherrscht er einige Künste ausgezeichnet, wie z. B. Bemerkungen aus dem Zusammenhang zu reißen.

Ciao, Frank
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LotharAtzert meinte dazu am 21.08.2019:
@ Sin
Schön, daß dich das so beschäftigt. Da ist ja noch nicht alles verloren

@ Frank
" ...denn fast jedem von uns wird dieser oder ein ähnlicher Satz schon einmal entglitten sein, so sicher auch Dir und das bestimmt nicht nur ein Mal."
- das ist durchaus möglich, wo nicht gar wahrscheinlich. Aber dann hätte ich bei einem Hinweis nicht so unwirsch abwehrend reagiert, sondern hätte drüber nachgedacht und mich für den Hinweis bedankt. Hier geht es ums Prinzip. Statt dessen herrscht eine Kultur des Relativierens solcher Aussagen (-es geht mit nicht um Sin) und das läßt auf was schließen? Ich spreche es nicht aus, mir reicht das für den heutigen Tag, mal wieder ein wenig Unruhe verbreitet zu haben. Mehr (- wie beispielsweise das Klären von Inhalten) ist halt nicht drin in der sogen. Community.
OM AH VAJRASATTVA HUNG

Antwort geändert am 21.08.2019 um 09:48 Uhr
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Veröffentlicht am 20.08.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 20.08.2019). Textlänge: 103 Wörter; dieser Text wurde bereits 157 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 05.07.2020.
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