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Und was ist mit den Blumen?

Text zum Thema Mensch und Natur


von RainerMScholz

Nihilnetzwerker. Antiseilschafter. Ich will den Tieren predigen. Manche sind schlauer als andere; Käfer, die begreifen zu scheinen wollen, Ameisen, die ihren Weg ändern auf meinen Wink, Fliegen, die mich mit Facettenaugen ansehen wie etwas, das man erfassen könnte in seiner voluminösen  Wesenheit, Schnecken, die mich aufmerksam betrachten und mit ihren Leibern und ihren Fühlern Zeichen geben, um zu sehen, ob eine Reaktion erfolgen mag, quirlige Meisen, die die aufgestellte Tränke als Bad beanspruchen und fröhlich davonfliegen. Der Flügelschlag des Schmetterlings, sich erinnernd an sein vorheriges Leben, das Summen einer Biene im Regen unter der gelben grünspanigen Markise. Für die allergrößte Mehrzahl dieser Geschöpfe sind wir Menschen eine graue, stumpfe Masse, eine Spezies, die sie töten und essen möchte, oder wir töten sie aus Bequemlichkeit oder Nachlässigkeit oder Ignoranz oder Dummheit, Selbstsucht, Arroganz, oder weil wir ihre Haut überstreifen möchten; die tierischen Wesen, die Mitkreaturen, die Nichtmenschen sehen uns nicht als Individuen, als Wesenhafte, nur als willenlose Predatoren und amorphe schlingende Entität. So sehen sie uns und so sehen wir sie, wenn das Vieh nicht gerade Fifi oder Murr heißt. Wo ist die Intelligenz, die in dem Fluidum der Existenz angelegt ist, die das Ding an sich wahrzunehmen vermag, die Substanz von allem. Wer möchte wirklich hinter die Kulissen schauen, und ist da überhaupt etwas, das sich zu erkunden lohnte.
Wenn sie nicht bereit sind über ihren Schatten zu springen und den Anderen im Gegenüber zu erkennen, dann haben sie es nicht besser verdient als gesotten, gegart und gebraten zu werden, über dem Feuer geschmort, paniert, filetiert, aufgeschnitten, entbeint, gegessen und ausgeschissen zu werden. Und in 100 Millionen Jahren werden Dinosaurier der Zukunft mit diesen zu schwarzer Flüssigkeit gepressten Rückständen aus den Tiefen der Erde und der Ozeane ihre Vehikel und Automobile bedienen und betreiben und nicht weiter darüber nachdenken wollen.


© Rainer M. Scholz


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Kommentare zu diesem Text


managarm
Kommentar von managarm (20.08.2019)
Vielleicht wäre ein paralleler Ansatz, sich selbst im Gegenüber zu finden, wenn man von anderen erwartet, "den Anderen im Gegenüber zu erkennen".
... oder so irgendwie
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RainerMScholz meinte dazu am 20.08.2019:
Das ist ein guter Ansatz, erst einmal den Wunsch zu verspüren, sich selbst zu erkennen. Und wenn diese Erkenntnis nicht all zu negativ oder - noch schlimmer - zu verlogen daherkommt, dann besteht immerhin die Chance, das Wesen im Anderen wahrnehmen zu können, wenn der das zuzulassen imstande ist. Bevor ich die Wesenheit im Anderen erkenne, akzeptiere dich selbst - der Gedanke ist nicht völlig neu, scheint aber selten umgesetzt zu werden.
Aber klar: der Prozess fließt.
Bis dahin essen wir Blumen.
Gruß + Dank,
R.
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (20.08.2019)
Was mit den Blumen ist?
Man nimmt ihnen ihre Dornen und verwehrt ihnen den Duft.
In Kisten gestapelt unternehmen sie lange Reisen - bis auch ihre Farben ausgeblutet sind ...
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RainerMScholz antwortete darauf am 20.08.2019:
Ich empfehle Peter Wohlleben, obschon der sein Thema, mehr als die Biene die Blüte, auch schon selbst ausgelutscht hat.
Oder: Soilent Green - die Verwertung überschüssiger Proteine; aber obacht bei der Überschussbehörde.
Grüße,
R.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (21.08.2019)
Ist das so eine Art Rede für den nächsten vegetarischen Kongress?

Mit ist das zu schwülstig und pathetisch, sorry.
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RainerMScholz schrieb daraufhin am 03.09.2019:
Wauwauwau - mach schön Sitz, aus aus, hol das Stöckchen.
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