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Florence

Skizze


von Cora

Florence schlenderte am Waldrand entlang. Auf dem Weg tummelten sich lustige Sonnenflecken. „Benni“ rief sie, „Beeenni, wo bist du, komm zu mir!“.
„Maaama, ich bin hiiiier. Ich kann meinen Dino nicht finden, hilf mir suchen!“

Florence geht ein paar Schritte in den sonnendurchfluteten Wald hinein, schaut hinüber zu Benni dann auf den Boden. Ganz genau schaut sie sich um, zwischen Laub und Gräsern. Irgendwo hier muss Bennis Dino sich verstecken. Da ist er ja!
„Gehen wir zurück.“
Wieder auf dem Weg läuft sie Simone direkt in die Arme. Die staunt nicht schlecht.
„Hej Florence, welche Überraschung, dich sah ich lange nicht, wie geht es dir?“
„Alles okay, ich gehe ein bisschen spazieren … du kennst mich ja, in der Natur ist es doch am schönsten.“
„Was macht denn Benni so?“
„Ach der ist lustig wie immer, stromert draußen umher, und jedes mal bringt er mir was mit, wenn er zurück kommt. Du glaubst es nicht, gestern war es eine Maus. Jetzt suche ich ihn schon wieder! Hast du ihn gesehen?“
„Nein, lass uns noch ein paar Meter zusammen laufen, erzähl was hast du die letzte Zeit so gemacht, wo warst du so lange?“
„Würde ich ja gerne, aber ich muss nach Hause, das Abendessen vorbereiten, Benni kommt dann schon nach, vielleicht siehst du ihn ja noch.“
Die beiden verabschieden sich. Simone geht über die Wiese in Richtung Dorf. Als sie die ersten Häuser sieht, wird es schon dämmrig. Sie hört ihren Namen. Ihr Mann sucht sie, er macht sich wieder mal Sorgen um seine Simone, möchte sie nicht so lange alleine draußen wissen.
„Simone, da bist du ja.“
„Weißt du wen ich vorhin am Waldrand traf, das errätst du nie.“
„Ja - wen?“
„Florence, sie war so glücklich!“
„Sicher, Florence? Wie geht das? Du weißt doch, sie ist schon so lange weg, ihr Haus verfällt, das Dach ist zerlöchert, die Fenster sind blind, nur der Zaun ist noch stabil.“
„Wo sie so lange war, hat sie mir nicht verraten. Aber sie ist zurück, ganz sicher! Ich täusche mich nicht.“




21. Nov. 2019

 
 

Kommentare zu diesem Text


LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (21.08.2019)
Cora, das musst du mir unbedingt beibringen: Texte aus der Zukunft zu posten!
Aber, ... ich glaube das Datum am Ende könnte etwas mit der Handlung im Text zu tun haben.
Mich reizt an diesem die magische Stimmung.
Muss nochmal lesen.

Lotta mit Lorbeeren im Voraus
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Cora meinte dazu am 21.08.2019:
Danke, auch fürs *

Das Datum ist absolut korrekt, es befindet sich in der Zukunft.
Wie man das postet? Ich empfehle eine Zeitmaschine

Dass die Stimmung rüberkommt, freut mich sehr, es könnte doch sein, die Figuren leben in der Fantasie der jeweils anderen. Probiere es aus

Antwort geändert am 21.08.2019 um 13:42 Uhr
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (21.08.2019)
Der Dialoge sind zu viele, mitunter wirken sie arg hölzern. Man muss nicht jede Banalität in direkte Rede fassen!
Sonnenflecken ist ein bekannter, feststehender astronmischer Begriff, der ist in diesem Kontext ganz falsch. Und grüner Bereich im Wald zu sagen ist unfreiwillig komisch, wirkt sehr befremdlich, weil ja ansonsten humorfreier Text.

Nichts für ungut!
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Cora antwortete darauf am 21.08.2019:
Ja so ist sie, die Sprache, ein Wort kann dieses bedeuten oder jenes. Es kommt auf den Kontext an.
Lt Duden sind Sonnenflecken "von der Sonne beschienene Stellen auf einer im Übrigen im Schatten liegenden Fläche" (Bed.3, gehobener Gebrauch)
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Dieter_Rotmund schrieb daraufhin am 21.08.2019:
Nun ja, aber 90 % aller Menschen denken bei Sonnenflecken an die Dinger auf der Sonne, da kannst Du noch so viele Drittbedeutungen aus Bücher hervorholen.
Dabei wäre eine schöne Umschreibung sowieso schöner als dieses Kompositum.
Dies nur als konstruktive Kritik, viel schwerer wiegen der latent kitschige Unterton.
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Cora äußerte darauf am 22.08.2019:
Zufällig ist der Duden nicht irgendein Buch, er ist das Standartwerk der dt. Sprache. Wenn du darin einen Fehler entdeckt hast, wäre es gut, dass du dich mit der Dudenredaktion in Verbindung setzt, damit dieser Fehler nicht noch weiter um sich greift.

Eine schöne Umschreibung der Sonnenflecken würde den Text noch kitschiger machen, und das wollen wir doch beide nicht.
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (22.08.2019)
Ein interessanter Text.
Simone und ihr Mann sind vielleicht die letzten Überlebenden einer Katastrophe.
In der Frau nimmt der Wunsch nach einer Gefährtin konkrete Formen an. Und nach deren quirligem Sohn. - Das Glück ist insofern in das Außen verlagert - in eine bereits erstorbene Welt (alles im grünen Bereich).
Der Text lässt sich ebenso umgekehrt lesen. Florence lebt und kommuniziert mit ihrer toten Freundin (jenseits des Waldes).

Spannend.
Der8.
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Cora ergänzte dazu am 22.08.2019:
Danke ;) auch fürs * und **

An eine Kathastrophe im Hintergrund hatte ich bisher noch nicht gedacht, aber diese Lesart gefällt mir sehr, das wäre sehr gut mgl.

betrachte überdies das Kind, Simone sah es nicht.

____________________________________________
Dank für die freundlichen * an Kreuzberch und franky
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sora
Kommentar von sora (23.08.2019)
Er ist okay

Schöne Grundidee

Zu hölzerne dialoge
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Cora meinte dazu am 23.08.2019:
Danke fürs **

Ja sorry, das mit den Dialogen ist wohl leichter gesagt als getan. Kannst du mir Vorschläge zur Verbesserung geben? Das wäre toll, ich meine es ernst
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sora meinte dazu am 23.08.2019:
Ich schicke dir mal den Text bearbeitet PV.. Nicht neu geschrieben aber mit Häkchen etc
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Cora meinte dazu am 23.08.2019:
DANKE dir das ist lieb! Ich habe das meiste nun übernommen


Und sage nie wieder einer was gegen Ausrufezeichen, die sind zu unrecht verpönt! Sie machen enthusiastische, freudige Stimmung
: ))))))
stimmt!

Antwort geändert am 23.08.2019 um 09:42 Uhr
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sora meinte dazu am 23.08.2019:
Es macht Freude kritikfähigkeit und Annahme zu sehen
Es macht Freude das des anderen zu erhalten und ihn noch mehr glänzen zu sehen
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Cora meinte dazu am 23.08.2019:
Die besten Worte fallen nebenbei, was du über die Ausrufezeichen sagtest, werde ich mir merken, der Spruch gefällt mir total
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managarm
Kommentar von managarm (28.08.2019)
Ich weiß gar nicht so recht. Ich lese diesen Text nun zum wiederholten Mal und jedes Mal wirkt ein wenig anders auf mich.

Das ist jetzt sicher kein geistreicher Kommentar, denn mir kommt nur immer wieder das Wort "Nebenwelt" in den Sinn, aber ich kann es nicht ändern. Gefällt mir!

Beste Grüße
Frank

Kommentar geändert am 28.08.2019 um 23:16 Uhr
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Cora meinte dazu am 28.08.2019:
Danke! auch für*

dein Kommentar ist ein gutes feedback für mich, der Text beabsichtigt Nebenwelten gedanklich hervorzurufen
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sora meinte dazu am 30.08.2019:
Nebelwelt... So ein Wort suchte ich
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Cora meinte dazu am 30.08.2019:
;)

schreib doch auch mal was in Prosa, viell. findest du Spass daran?
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sora meinte dazu am 30.08.2019:
Ich? Eventuell... Ich bin da nicht so... Ich schrieb einst derartiges, eventuell, aber nur mit Korrektur lesung vor Release.
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Kommentar von blauefrau (10.09.2019)
Wieso 21.11.2019?
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Cora meinte dazu am 10.09.2019:
Weil dieses Datum in der näheren Zukunft liegt.
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Cora
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Veröffentlicht am 21.08.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 23.08.2019). Textlänge: 354 Wörter; dieser Text wurde bereits 161 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.09.2019.
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