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Ein Moment

Prosagedicht zum Thema Krieg/Krieger


von Jaika

Ich sehe Mama und Papa,
sie liegen da
zwischen anderen Menschen.
Papa guckt so komisch.

Ich lege mich zu Mama,
sie sagt nichts,
ihre Bluse ist rot.
Mama schläft.

Ich greife nach Papas Hand.
Jemand hebt mich hoch
und  trägt mich fort.
Ich spüre Schmerzen.



Mama und Papa sind tot,
haben mir Fremde gesagt.
Es ist Krieg,
da sterben Menschen.


© by Sigrun Al-Badri/ 01.09.2019

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von BeBa (01.09.2019)
Ergreifend!

Ich lese gerade "Gott ist nicht schüchtern" von Olga Grjasnowa. Spielt in Syrien.

Ich glaube, wir Nachkriegsgeneration haben gar keine Vorstellung mehr davon, was Krieg bedeuten kann. Und zündeln daher auch gern ganz arglos ein wenig (warten wir die Landtagswahlen ab!).

Romane wir der von mir Genannte helfen hier ein wenig, wieder klarer zu denken.

Und Gedichte wie deins!
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Jaika meinte dazu am 01.09.2019:
Hallo BeBa,

dein Kommentar berührt mich. Du hast den Moment erkannt. Das bedeutet mir sehr viel! Danke für dein Lesen und deine Resonanz!

LG Jaika

P.S.: Das Buch "Gott ist nicht schüchtern" habe ich mir notiert. Ich werde mir die Angaben zur Autorin, die Inhaltsangabe zum Buch sowie die Rezensionen dazu durchlesen und es vielleicht bestellen.
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (01.09.2019)
Traurig und leider brandtaktuell in diesen Zeiten. LG Sä
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Jaika antwortete darauf am 01.09.2019:
Hallo Sätzer,

ja, es macht traurig und fassungslos, dass es Momente wie diese weltweit gibt, täglich und viele((

Danke für dein Hiersein!

LG Jaika
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Kommentar von Sanchina (01.09.2019)
Wie schön, dass du wieder da bist. Und gleich wieder mi einem erschütternden Text.
Gruß, Barbara
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Jaika schrieb daraufhin am 01.09.2019:
Liebe Barbara,

auch für mich ist es schön, nach längerer Pause, wieder hier zu sein und liebe Bekannte – wie dich! - wiederzusehen.

LG Jaika
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Kommentar von Sin (01.09.2019)
Kann Beba nur zustimmen. Schön, dass Du wieder da bist. LG Sin
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Jaika äußerte darauf am 01.09.2019:
Lieber Sin,

unsere Wege haben sich hier im KV schon oft gekreuzt und es ist immer ein Highlight für mich, dich wiederzusehen und zu lesen.

LG Jaika
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (01.09.2019)
Hallo Jaika. du hast dich sehr gut in die Perspektive des Kindes versetzt, das in seiner Unschuld die Ereignisse nicht begreift.
Herzliche Grüße
Ekki
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Jaika ergänzte dazu am 02.09.2019:
Lieber Ekki,

es ist gut zu wissen, dass es mir gelungen scheint, dieses Unbegreifliche, aus der Sicht des Kindes, zu vermitteln.

Danke für deine Resonanz!

LG Jaika
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (02.09.2019)
Es ist Krieg,
da sterben Menschen.


Dieser Satz, nüchtern dahingesprochen, schmerzt gewaltig.
Warum finden sich immer wieder genügend Menschen für Krieg? Das werde ich nie kapieren, vor allem, weil sie zu einem Großteil Sklaven fremder Interessen sind.

Lotta
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Jaika meinte dazu am 02.09.2019:
Liebe Lotta,

"„Warum finden sich immer wieder genügend Menschen für Krieg?“"


Es ist ein Spiel der Mächtigen - so wird dem Militär und dem Volk gesagt, wer die Bösen sind - und die Medien tun ihr übriges, um Menschen zu manipulieren.

Jeden Tag hören und lesen wir über Kriege, die an verschiedenen Orten auf unserem Globus wüten … und man will uns glauben machen, dass die Großmächte „gute“ Kriege führen. Es gibt wohl leider genügend Menschen, die das für bare Münze nehmen((.

Auch Deutschland könnte irgendwann zum Kriegsschauplatz werden (was niemand hofft!!!), aber es ist möglich. Wer will dann unseren Kindern und Enkelkindern erklären, warum ihre Eltern, Geschwister oder Freunde tot sind? Wahrscheinlich würde man ihnen dann auch sagen: „Es ist doch Krieg, Kind.“

Danke für deinen Kommentar!

LG Jaika
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Kommentar von rabenvata (02.09.2019)
Meine liebe Jaika,

Das Unbegreifliche von Krieg, gesehen in diesem Moment mit den Augen eines Kindes.
Erschütternd gut in wenige Worte gefasst.
Die Selbstverständlichkeit, mit der akzeptiert wird, dass eben Menschen im Krieg sterben, entlarvt die Gleichgültigkeit vieler Menschen dem System“ Krieg“ (also herrschen, beherrschen, ausplündern, versklaven, töten usw.) gegenüber.

Danke für Deine Worte
rv.
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Jaika meinte dazu am 02.09.2019:
Mein lieber Rabenvata,

ich danke dir für deine Auseinandersetzung mit meinem Gedicht.

"Die Selbstverständlichkeit, mit der akzeptiert wird, dass eben Menschen im Krieg sterben, entlarvt die Gleichgültigkeit vieler Menschen dem System“ Krieg“ (also herrschen, beherrschen, ausplündern, versklaven, töten usw.) gegenüber."


Du beleuchtest das „System Krieg“ sehr gut!

LG Jaika
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (02.09.2019)
Hallo Sigrun, dass du wieder für KV schreibst, ist so wundervoll, wie die Tatsache, dass du die wichtigsten Themen aufgreifst, die uns interessieren, zu interessieren haben. Man sollte täglich mahnen, dass Deutschland nicht am Hindukusch, in Mali oder in Syrien verteidigt wird, und dass die Interessen derer, die Frieden und Brot predigen, in Wirklichkeit nur persönlicher Reichtum und Gewinn sind. Wir sind nur einige, die Trümmer und brennende Flugzeuge am Himmel gesehen haben, aber jeder Panzer, jedes Kriegsspielzeug, jedes U-Boot ist eines zu viel. Gut, dass du da bist und schreibst. Viel Erfolg und Glück wünscht dir Gil.
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Jaika meinte dazu am 03.09.2019:
Hallo lieber Gil,

"man sollte täglich mahnen, dass Deutschland nicht am Hindukusch, in Mali oder in Syrien verteidigt wird, und dass die Interessen derer, die Frieden und Brot predigen, in Wirklichkeit nur persönlicher Reichtum und Gewinn sind. "


Von einer reinen Verteidigungsarmee ist Deutschland mittlerweile weit entfernt. Deutschland macht sich an den Kriegsverbrechen durch Waffenlieferungen und Bundeswehreinsätzen in vielen Teilen der Welt mitschuldig!!!

Ich danke dir für deinen herzlichen Empfang und deinen wertvollen Kommentar!

LG Sigrun
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Kreuzberch
Kommentar von Kreuzberch (03.09.2019)
Ein Moment nur und doch die Geschichte von tausenden Jahren.
In allen Kriegen litt und leidet am meisten die Zivilbevölkerung, aber ganz besonders die Kinder. Das hast du eindringlich und ergreifend geschildert. „Nie wieder Krieg“ schrie die Welt nach dem ersten Weltkrieg, da waren sich die Völker einig. Die Einigkeit währte nicht lange ...
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Jaika meinte dazu am 03.09.2019:
Leider hat die Menschheit aus den Grauen des ersten und zweiten Weltkrieges nicht gelernt.

Danke für deinen Kommentar.

LG Jaika
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AvaLiam
Kommentar von AvaLiam (08.09.2019)
Ja - es ist halt so, im Krieg, im Kämpfen und Sterben.
Was macht das schon....und vor allem für Unterschiede ob Fremde dich davon tragen und dir erklären was nicht zu erklären ist.
Es ist Krieg - da sterben (eben) Menschen.
Mama und Papa = irgendwie auch die Zukunft = tot.
Und von genau diesen Kindern erwartet man Respekt gegenüber Leben, Wertschätzung allgemein gültiger Werte - jene, die mit all den Menschen, den Träumen, den Hoffnungen gestorben sind.

Die Bilderbücher in ihren Köpfen und ihrer Seele kennen nur noch wenige Farben - schwarz, rot, tot und malen mit dem dreckigen, blutigen Finger des Krieges ihre verzerrte Kindheit.

Ja - das scheint schon sehr schlimm zu sein.
Aber Gott-sei-Dank ist das alles weit weit weg und ganz bestimmt nicht so wahr wie es berichtet wird.
Das sind sicher nur die Medien die wieder alles aufblasen und um ein paar Leichen - noch nicht mal ein Deutscher drunter - so ein großes Gerede machen.

Für meine Kugel Eis habe ich heute 1,50 Euro bezahlt - 30 Cent mehr als letztes Jahr! DAS ist schlimm und Unverschämt!

liebe Grüße - Ava
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Jaika meinte dazu am 09.09.2019:
„Was geht mich der Krieg der anderen an?“ Dabei beteiligt sich Deutschland durch jede Waffenlieferung in Krisen-/ bzw. Kriegsgebiete an den dortigen Kriegen.

Kriegskinder sind schwerst traumatisiert. Ihnen wird jede Hoffnung auf ein glückliches Leben genommen.

Alle Kriege, die der Westen führte und führt basieren auf Lügen. Mit gefälschte Beweisen und falschen Beschuldigungen werden Länder überfallen. Die Medien sind so manipuliert, dass sie dem Menschen die Kriege als gute Kriege verkaufen, denn wie sonst sollte eine Aufrüstung und letztendlich ein Krieg begründet werden können?

Danke für dein Feedback, Ava!

LG Jaika
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AvaLiam meinte dazu am 09.09.2019:
ich kann dich sehr gut verstehen...bzw. es nachfühlen...

gerade diese Medienverdreherei macht mich besonders wütend...

Wasser predigen und Wein trinken - diese Phrase reicht hier nicht mehr aus... zum Narren wollen sie die Menschen halten...

und ich weiß nicht was mich wütender macht

die die es tun - oder die die zu Narren werden

ich hoffe, es findet sich in all den schrecklichen Gedanken und Bildern noch genug Distanz, nicht selbst Teil des Schau(er)platzes zu werden...

Mitfühlen ja - Mitleiden ist ungesund (oh man - ich weiß, dass es richtig so ist - aber es liest sich schon irgendwie ziemlich kalt, takt-und gewissenlos)

lG - Ava
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Jaika
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Veröffentlicht am 01.09.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.09.2019). Textlänge: 56 Wörter; dieser Text wurde bereits 202 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 20.09.2019.
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