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Immer wieder Meer

Gedicht zum Thema Meer


von Lluviagata

Sein Segel zerschneidet, als wärs Zauberei,
Den Abend, es neigt sich die Wellen zu pflügen,
Vielleicht scheint das Schiff einem Fluch zu genügen,
Der Mastkorb schwankt lose, kein Winken, kein Schrei

Bevölkert die Reling, der Bug ist vermoost,
Ums Heck trudeln Möwen, sie kreischen ins Leere,
Wie jählings verstreut faulen Haken und Speere
Und nicht mal sein Steuerrad dreht sich zum Trost.

Von achtern quillt Unheil, schon riecht es nach Tod.
Zum Schlagen der modernden Taue verschwimmen
Wie Geister im Nebel ersterbende Stimmen
von stöhnenden Männern in heilloser Not.

Den einsamen Wanderer schauderts, er reißt
Die Augen vom Meer, er beschleunigt die Schritte,
Mit tosendem Knall bricht das Schiff in der Mitte
Und fährt in die Tiefe, die silbern ergleißt.

Und* als wär nichts gewesen, umrändelt die See
Den einsamen Strand für den zitternden Mondschein
Mit Borten aus Treibgut, aus Muscheln und Bernstein
Und ebnet ihr Antlitz mit der schlafenden Boe.

*Originalfassung aus 2013
bleibt jetzt so. ;-)

Anmerkung von Lluviagata:

aus:

Herbstsemester


 
 

Kommentare zu diesem Text


tueichler
Kommentar von tueichler (05.09.2019)
ich sachs ja immer wieder, ‚Herbstsemester‘ muss veräffentlicht werden!

😎

ps.: Viel Spaß am Wochenende und gutes Wetter!
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Lluviagata meinte dazu am 05.09.2019:
I do my best.
Danke und danke, Tom!

Liebe Grüße
Llu ♥
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Walther
Kommentar von Walther (05.09.2019)
wunderbar gefaßt, liebe Llu! lg W.
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Lluviagata antwortete darauf am 05.09.2019:
Herzlichen Dank, lieber Walther!

Herzliche Grüße
Llu ♥
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (05.09.2019)
ALluha Hey,

das ist ja etwas aus dem herbsten Semester!

Wenigstens du erlittst beim Dichten keinen Schiffbruch, trotz höchst ambitionierter Reimendungen in der Schlussstrophe.

Liebe Grüße, Dirk
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Lluviagata schrieb daraufhin am 05.09.2019:
Ja, das sollte 2013 so und soll es heute auch noch.

Es soll alles so bleiben, wie es war. Man denkt, man hat geträumt.

Lieben Dank, Didi!

Llu ♥
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Momo
Kommentar von Momo (05.09.2019)
Hu, ein Geisterschiff. Das Meer und die Geisterwelt. Hauke Hein und der Schimmelreiter fällt mir ein von Theodor Storm.

Vielleicht hatte der Strandwanderer hier viel Phantasie und war in der richtigen Stimmung, in dem dichten Herbstnebel ein Schiff zu erkennen, das ihm dann seine ganz eigene Geschichte erzählte.

In der letzten Strophe las ich zuerst „umtändelt“ statt „umrändelt“, wäre das auch eine Option?

LG Momo
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Lluviagata äußerte darauf am 05.09.2019:
Sehr schön, liebe Momo,
hier hatte ich Wilhelm Hauffs Gespensterschiff zum Vorbild.
Das Umrändeln bezieht sich auf die Borte.

Vielen Dank und liebe Grüße
Llu ♥
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Kommentar von niemand (05.09.2019)
Das "So" in der letzten Strophe hemmt ein wenig den wunderbaren Fluß, Llu. Sie könnte mit "Als wär nichts gewesen" ... beginnen. Ansonsten ein tolles Gedicht!
LG Irene
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Lluviagata ergänzte dazu am 05.09.2019:
Danke, liebe niemand. Ich hab den Urzustand wieder hergestellt.

Danke und viele liebe Grüße
Llu ♥
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Access
Kommentar von Access (05.09.2019)
boaaahhhh....einfach berührend und schön...
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Lluviagata meinte dazu am 08.09.2019:
Danke! ♥
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FloravonBistram
Kommentar von FloravonBistram (02.11.2019)
Gänsehaut
Packend
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Lluviagata
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Veröffentlicht am 05.09.2019, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 05.09.2019). Textlänge: 143 Wörter; dieser Text wurde bereits 120 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.08.2020.
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