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Sonett zum Thema Chancen


von Ralf_Renkking

Streckung geht über Gewinn,
gegen vorüber entrinnen,
aus allen Stürmen wolkt Sinn,
aber der Lärm geht von hinnen.

Nie, wo zu sein, hier ich bin,
doch da und dort sei Beginnen,
dass, wenn zu gehen, ist hin,
immer, wann oder gewinnen.

Gänzlich der Wege als in
weniger zeigt sich von innen,
überlaut vor dem Beginn.

Fließen im Wachsen von Sinnen,
welches verwebt sich darin,
Welten im Zauber zu spinnen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


managarm
Kommentar von managarm (09.09.2019)
Super!
Ich tauche auch schon gerne mal in die Nebenwelt ab, sonders, wenn eigentlich meine mentale Anwesenheit dringend gefordert wäre.
LG Frank
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Ralf_Renkking meinte dazu am 11.09.2019:
Hallo Frank,

ich danke Dir für Deine Empfehlung und bin erstaunt, wie sehr Du trotz Deiner Jahre der Schreibabstinenz noch in dieser Welt zu Hause bist. Ich hatte mir eigentlich zum Ziel gesetzt, der Grammatik entsprechend etwas völlig Sinnentleertes zu "erfinden", merkte aber schon während der ersten Verse, dass ich noch lange nicht soweit bin, um mich allein meinem Gefühl überlassen zu können.

Ciao.
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managarm antwortete darauf am 11.09.2019:
Hallo Frank, tief zu tauchen gelingt mir nur formlos, wenn überhaupt. Sowie ich mich an ein Schema binde, bin ich zu verkopft dazu. Deins könnte ich so nie hinbekommen. Beste Grüsse
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Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 11.09.2019:
Hi Frank,

wenn ich das richtig verstehe, hemmt Dich ein innerer Druck. Vielleicht solltest Du einmal versuchen, Dich ganz ohne Hintergedanken mit Block und Stift zu bewaffnen, um dann einfach los zu legen.
Ich werde nie ein guter Dichter sein, aber ich gebe nicht auf.

Ciao
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managarm äußerte darauf am 11.09.2019:
Hallo Frank, ich meinte jetzt eher das "sinnentleerte" Schreiben, das reine Fühlen und Schweifen. Die Verwortung gelingt mir nur, wenn ich an keine Form wie ein Sonett etc. gebunden bin, sondern es sich selber formen kann. Dann kann auch schon einmal schöner Unfug herauskommen.
"Sinnentleertes" erfinden? Keine Ahnung, wie das geht.
Gute Nacht!
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Ralf_Renkking ergänzte dazu am 11.09.2019:
Nun, ich glaube die Dadaisten und Surrealisten waren recht gut in diesem Metier, und dann kam Paul Celan, setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Irgendwie muss der Mann über eine Art intuitives Schreiben verfügt haben, dem er den Sinn abschließend anpasste, und natürlich weiß auch ich nicht, wie das funktioniert.
Ich habe mich mal am Rande mit einigen Mitgliedern der Gruppe 47 beschäftigt, die ebenso wie Celan aus dieser "Sinnentleerung" wieder nachvollziehbare Lyrik machten, dabei ist mir besonders folgendes Gedicht von Ingeborg Bachmann aufgefallen:

Im Gewitter der Rosen

Wohin wir uns wenden im Gewitter der Rosen,
ist die Nacht von Dornen erhellt, und der Donner
des Laubs, das so leise war in den Büschen,
folgt uns jetzt auf dem Fuß.

Ebenfalls eine gute Nacht!
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