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Es führen viele Wege nach Rom

Aphorismus zum Thema Wege


von EkkehartMittelberg

1. Mancher, der einen neuen Weg entdecken wollte, ist froh, einen Ausweg gefunden zu haben.

2. Das neue Beschreiten alter Wege kann zu Methodenwandel führen.

3. Wenn das Glück auf dem Wege liegt, darf man sein Ziel vergessen.

4. Vor einigen großen Entdeckungen hatte sich jemand verfahren.

5. Mit dem Bedeutungsverlust des Ziels verwildern die Wege.

6. Man weiß erst am Ende eines Umwegs, ob er ein Irrweg war.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Regina (10.09.2019)
Das ist alles nicht abwegig.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.09.2019:
Merci, Regina, dein witziges Understatement soll mir Wegzehrung sein.
Unentwegte Grüße
Ekki
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Cora
Kommentar von Cora (10.09.2019)
Von mir bekommst du eine Empfehlung. Ich hoffe jene Personen, die nach deinem Wunsch auf mich acht geben, werden daran keinen Anstoss nehmen.
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EkkehartMittelberg antwortete darauf am 10.09.2019:
Hallo Cora, ich sehe, dass du nicht nachtragend bist. Ich werde mich meinerseits bemühen, dir keinen Stein des Anstoßes auf den Weg zu legen.
Versöhnliche Grüße
Ekki
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Cora schrieb daraufhin am 10.09.2019:
Nein, ich will nicht nachtragend sein. Irgendwelche Satiren hast du von meiner Seite nicht zu befürchten.
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Jaika
Kommentar von Jaika (10.09.2019)
Lieber Ekki,

mir gefallen alle 6 Aphorismen gut. Jeder für sich ist nachdenkenswert.

Zu 4: Hier erkenne ich mich wieder. Allerdings habe ich nicht immer eine große Entdeckung machen können, sondern war erleichtert, mich wieder auf einem bekannten Weg zu befinden.

Zu 5: Dieser Apho ist mein Favorit. Ich meine, das der Bedeutungsverlust eines Zieles und der daraus resultierenden Folge, dass die Wege verwildern, die Gefahr birgt, sich selbst zu verlieren.

Zu 6: stimmt!

Über 1+2 muss ich noch nachdenken…

LG Sigi
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EkkehartMittelberg äußerte darauf am 10.09.2019:
Vielen Dank, Sigi, ich fühle mich verstanden. Vielleicht kannst du mit vollziehen, was ich mir bei 1. und 2. gedacht habe. Zu1: Bei dem euphorischen Versuch, einen neuen Weg zu finden, verrennt man sich so, dass man über einen Ausweg froh ist. Zu 2: Man erstickt nicht immer beim Beschreiten alter Wege in Routine. Wenn man sie mit geschärftem Blick geht, entdeckt man vielleicht Neues.
LG
Ekki
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Jaika ergänzte dazu am 10.09.2019:
Ich danke dir für die Erklärungen zu Nr. 1+2. Nun sind sie für mich nachvollziehbar.

LG Sigi
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Jaika meinte dazu am 10.09.2019:
Ich danke dir für die Erklärungen zu Nr. 1+2. Nun sind sie für mich nachvollziehbar.

LG Sigi
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (10.09.2019)
Guten Morgen, Ekki!

Die 3 klingt romantisch, ansonsten helfen Elektromobile oder Krombacher.

Liebe Grüße, Dirk
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.09.2019:
Humorvoll wie meistens, Didi. Eichendorffs Taugenichts packte zu, als das Glück am Wege lag. Er würde es auch heute ohne Elektromobil und Krombacher schaffen.
Liebe Grüße
Ekki
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Ralf_Renkking meinte dazu am 10.09.2019:
Hallo ihr zwei,

ist Elektromobile nicht wieder irgend so eine neumodische Weiterentwicklung des Perpetuum Mobile, also ein Irrweg? Eigentlich aber auch egal, ein Krombacher, bitte.

Ciao, Frank
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Didi.Costaire meinte dazu am 10.09.2019:
@ Ralf:
Uromas Zeiten kehren nicht zurück, nicht einmal die von Romy Schneider. Bleiben höchstens Promille...
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Ralf_Renkking meinte dazu am 10.09.2019:
@Didi
Sag ich doch, her mit dem Stoff.
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Kreuzberch
Kommentar von Kreuzberch (10.09.2019)
Deine Wegweiser sind anregend, lieber Ekki. Der letzte Apho spricht mich besonders an.

Herzliche Grüße,
Stefan
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.09.2019:
Gracias, Stefan, ich vermute, dass außer uns noch andere dankbar für ihren Umweg sind.
Herzliche grüße
Ekki
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (10.09.2019)
Bei 3. fehlt ein Leerzeichen.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.09.2019:
Holzauge sei wachsam, Dieter. Du würdest es aus tausend Metern Höhe noch entdecken.
Perfekte Grüße
Ekki
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (10.09.2019)
6. wäre mein Favorit, doch ich war schon in Rom LG Sä
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.09.2019:
Merci, Uwe. Vielleicht fährst du noch einmal hin. Diesmal auf einem Umweg, der sich eventuell lohnt.
LG
Ekki
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (10.09.2019)
Hallo Ekki,
die 4 gefällt mir besonders, sie hat sich schon mehrfach bewiesen.
Der Herr Kolumbus war auch auf dem falschen Dampfer
Herzliche Grüße
TT
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.09.2019:
Vielen Dank, Tasso. Ich hatte u.a. auch an Columbus gedacht.
Herzliche Grüße
Ekki
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Kommentar von Sin (10.09.2019)
Über die Nr. 1 habe ich jetzt länger nachgedacht, Ekki. Der hat es, finde ich, in sich. Als ich mit dem Schreiben von Lyrik anfing, da... Gut, das würde jetzt ein längerer Teil meiner Lebensgeschichte werden. Ist auch eher uninteressant, deshalb breche ich an dieser Stelle lieber ab. Aber wie gesagt, die Nr. 1 gefällt mir von allen am besten. LG Sin
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.09.2019:
Grazie, Sin. Gleichgültig, wie sich deine Geschichte mit der Nr.1 im Einzelnen ereignete,, ist es wohl so, dass Aphorismen dann gelingen, wenn sie tatsächliches Erleben abdecken.
LG
Ekki
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bernhard11
Kommentar von bernhard11 (10.09.2019)
Ich bin dann mal weg !
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.09.2019:
O ja, Bernhard, auf diese Pointe bin ich nicht gekommen. Ich überlege ernsthaft, ob der Weg und weg sein etymologisch verwandt sind. Denkbar wäre es, denn ohne Weg kann niemand verschwinden, selbst der reine Geist nicht.
LG
Ekki
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (10.09.2019)
mit ausreichender Beschilderung, wäre vielen Inhalten der vorliegenden Aphos mit Sicherheit geholfen...ist mir gerade so eingefallen
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.09.2019:
Danke,, wa bash, das stimmt. Ich werde es sofort an die Obere Straßenverkehrsbehörde melden.
Servus
Ekki
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (11.09.2019)
"Mit dem Bedeutungsverlust des Ziels verwildern die Wege."

Das ist wahr. Und sinnlich erfahrbar wie ein gutes Gemälde.

Beifällige Grüße
Pico
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 11.09.2019:
Merci für den sinnlich erfahrbaren Kommentar, Pico.
Liebe Grüße
Ekki
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AZU20
Kommentar von AZU20 (11.09.2019)
...und anderswohin. LG
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 11.09.2019:
Danke, Armin. Richtig, Rom war einmal der Nabel der Welt.
LG
Ekki
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (16.09.2019)
Hallo Ekki, wie immer, hast du alles erfasst. Mein Junge war zu seinem Geburtstag am vorletzten Wochenende in Rom. Ich bekam über vierzig WhatsApps zugesandt. Obwohl ich noch nie dort war, (und auch nicht hinkomme), kannte ich mich gut aus. Ich konnte ihm sehr vieles erklären.
LG von Gil.
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