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Gedicht zum Thema Philosophie


von RainerMScholz

Blatt, so grün,
du bist so schön;
die Vögel singen;
die Äste schwingen
im Nebel, klar und rein.

Blatt, so braun,
hängst kaum am Baum;
die Adern verdorrt.
Es klingt wie Mord,
wenn du zu Boden seufzend sinkst.

Blatt aus Metall,
dein weiter Schall
erschreckt all die Wesen,
die im Wald genesen,
und deine Zähne fressen Schneisen.

Du, Blatt, so weiß,
ein jungfräulicher Greis;
ich setze Zeichen ins Reine,
und das ist das Leben meine,
wenn die Welt auch vergeht,
doch dieses steht
im Geiste klar.
Und manchmal denke ich,
es sei wahr.


© Rainer M. Scholz


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von harzgebirgler (18.09.2019)
es kann wohl kaum ohne vergehen
auch künftig schwer neues entstehen.

dankesgruß
henning
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