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ein Stückchen

Gedicht zum Thema Anpassung


von GastIltis

Ein Tag, wenn er Struktur verlangt,
dann muss er sie auch kriegen.
Denn wenn es ihm an Linie krankt,
beginnt er fortzufliegen.

Die Zeit, die wie im Flug vergeht,
ist nie im Traum verschwendet.
Wenn sie erst taumelt, stockt und steht,
zeigt sie, dass etwas endet.

Es kann der Rest von Angst und Pein,
ein hastiges Vergeben,
doch auch ein Stückchen Liebe sein,
auf Wolken, die entschweben.

Anmerkung von GastIltis:

Empfohlen von: blauefrau, plotzn, millefiori, AchterZwerg, Jaika, Agneta, Stelzie, AZU20, franky, una, BeBa, Didi.Costaire, Irma, Sätzer.
Lieblingstext von: Jaika.
Ein Stückchen Liebe!


 
 

Kommentare zu diesem Text


AZU20
Kommentar von AZU20 (23.09.2019)
Hoffen wir auf das Letztere. LG
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GastIltis meinte dazu am 23.09.2019:
Danke Armin. Hoffen, wir sind uns sicher. Herzlich grüßt dich Gil.
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (23.09.2019)
Die Zeit vergeht halt wie im Flug,
ob mit, ob ohne Plan.
Dein Poem machte mich so klug,
die Zeit schwand simultan.

Schöne Grüße, Dirk
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GastIltis antwortete darauf am 23.09.2019:
Hallo Dirk, zum Glück hast du in der vorletzten Zeile nicht geschrieben: so klug „als wie zuvor“. Denn dann müsste ich dich des Rückgriffs bezichtigen, bei wem war das noch mal, außerdem des nicht pfleglichen Umgangs mit unserer Sprache. Aber das ist wohl bei dir völlig unnötig, es sei denn, dass sich Absicht dahinter verbirgt. Danke und viele Grüße von Gil.
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (23.09.2019)
So wahr. LG Sä
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GastIltis schrieb daraufhin am 24.09.2019:
Hallo Sä, ich hoffe, du beziehst dich auf meine Zeilen, dann meine ich: Stimmt! Solltest du dich auf Dirks Komm und meine Antwort orientieren, denke ich, ja, stimmt auch. Danke + LG von Gil.
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Fisch
Kommentar von Fisch (24.09.2019)
Hinsichtlich der Beurteilung dieses Werkes schwanke ich zwischen
ausnehmend gelungene Poesiealbumreimerei
und
höhere lyrische Dichtkunst .
Und schwanke und schwanke.
Und lege mich kein Stückchen fest,
F.
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GastIltis äußerte darauf am 24.09.2019:
Hallo Fisch, dein Kommentarversuch könnte ohne weiteres aus meinem „Lied von der Fleischeslust“ stammen, in dem ich in einer Strophe folgende Formulierungen, dir quasi vorausgegriffen, verwendet habe:

„Seh ich dir nur in das Gesicht,
bringst du mich aus dem Gleichgewicht.
Ich schwanke hin und schwanke her,
bald ist das gar kein Schwanken mehr.
Ich liege dir zu Füßen.
Die Fleischeslust lässt grüßen.“

Da handelt es sich jedoch um eine Person der anderen Art.
Gil.
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (24.09.2019)
Ich denke schon, dass wir hier ein recht gutes Gedicht vor uns haben, Herr Fisch.
Seine Form unterstützt den schwer - leichtfüßigen Inhalt. Ebenso die Sprache der Diphthonge (ei, alles wird vielleicht gut!).
Es scheint sich um die Endphase eines menschlichen Daseins zu handeln, recht und schlecht durchlebt, wie es wohl meistens verläuft.
Manchmal bleibt etwas. Eine Spur.
Hoffen wird, dass es sich dabei um Liebe handelt.

Herzliche Grüße
der8.
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GastIltis ergänzte dazu am 24.09.2019:
Hallo Zwergli, dein indirekter Beitrag, du lässt aber auch nichts aus!, zeigt wieder einmal, wie sehr du über den Dingen stehst. Ich hocke irgendwo in der Tiefe, in der schwachen Hoffnung, den Zipfel, nein nicht von der Zwergenmütze, sondern von einer Wolke zu erwischen. Manchmal klappt es ja!
Danke und viele Grüße von Gil.
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Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (24.09.2019)
Lieber Gil,

solange wir träumen können,
auch am Tage,
scheint vieles,
das Struktur verlangt,
in Träumen verflochten zu sein.

Diese sind Zeit und Leben
und nicht vergebens.
Das Ende unserer Träume
nimmt uns Tag und Nacht,
eben: das Leben.

LG Jaika
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GastIltis meinte dazu am 24.09.2019:
Liebe Si, wunderbare Zeilen hast du da hingezaubert. Und: „Das Ende unserer Träume“ ist der Titel eines Gedichtes von mir. Als ein Freund, mit dem ich bis zu seinem Tod vor einigen Wochen sehr gut befreundet war, sich vor Jahren eine längere Zeit nicht bei mir gemeldet hatte, habe ich ihm das Gedicht geschickt. Sonst nichts. Als Absender gab ich an: Templerclub, Invalidenstraße 46, 10115 Berlin. Was meinst du, was er gemacht hat? Versucht, herauszubekommen, wer oder was sich hinter dem Absender verbergen könnte. Ergebnis: Null! Obwohl wir elf Semester zusammen eine Studentenbude geteilt hatten und er einige Texte von mir illustriert hat. Da war ich schon betrübt. Vielleicht stelle ich die Zeilen, die ich schon einmal bei KV stehen hatte, wieder ein.
Vielen herzlichen Dank an dich von Gil.
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Al-Badri_Sigrun meinte dazu am 24.09.2019:
Lieber Gil,

ich würde mich freuen, dein Gedicht „Das Ende unserer Träume“ hier auf KV lesen zu dürfen.

Wie ich aus deinen Zeilen herauszulesen meine, verbindet es dich auf eine Weise mit deinem Freund. Ob du es seinerzeit erst geschrieben hattest, als sich dein Freund längere Zeit nicht bei dir gemeldet hatte oder aber bereits zuvor, ist wahrscheinlich nicht relevant dafür, es ihm mit einer Scheinadresse geschickt zu haben. Der Inhalt hätte zu dir führen sollen, nicht wahr? Doch manchmal sind wir, auch einem Freund gegenüber, blind und taub.

Der Tod deines Freund tut mir von Herzen leid. Echte Freundschaft ist ein großes Geschenk.

LG Sigrun
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GastIltis meinte dazu am 24.09.2019:
Jetzt habe ich noch andere Pläne. Aber bald. Gil.
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Kommentar von Agneta (24.09.2019)
flott geschrieben, locker und luftig. LG von Agneta
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GastIltis meinte dazu am 24.09.2019:
Ist mir fast entschwebt. Danke + viele Grüße zurück von Gil.
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millefiori
Kommentar von millefiori (26.09.2019)
Struktur, als auch Träumerei beides begleitet meinen Tag.
Beide Dinge sind wichtig.
Dein Gedicht habe ich so verstanden, hoffe ich liege jetzt nicht ganz daneben.
Wenn wir unsere Träume gelebt haben, oder zumindest einen Teil davon, werden die Spuren einen Regenbogen in die Erinnerungen zaubern.

Liebe Grüße
millefiori
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GastIltis meinte dazu am 29.09.2019:
Hallo millefiori, dir ist eine besondere Interpretation gelungen. Nichts ist schlimmer, als die Zeit ohne Sinn zu vergeuden. Insofern hast du mit dem „Regenbogen“ einen wunderbaren Übergang von unseren Träumen zur Realität geschaffen: durch die Erinnerung. Danke dafür.
Liebe Grüße von Gil.
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plotzn
Kommentar von plotzn (27.09.2019)
Da ist Dir ja mal wieder ein .. dings entfleucht, lieber Gil - ein Meisterkwerk!
Trotz des melancholischen Themas schwebt es wie von Geisterhand und man steht staunend davor...

Liebe Grüße,
Stefan
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GastIltis meinte dazu am 29.09.2019:
Ach Stefan, was gäbe ich dafür, die Lockerheit mit so freundlicher Stimmung zu würzen, wie es dir mühelos wieder und wieder gelingt. Aber du siehst es schon, die Melancholie, sie verfolgt mich!
Danke und LG von Gil.
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plotzn meinte dazu am 01.10.2019:
Warum schielt man immer nur nach dem, was man nicht hat, anstatt sich an den eigenen Fähigkeiten zu erfreuen? Vielleicht drängt uns die Evolution so zu Fortschritt...

Liebe Grüße,
Stefan
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GastIltis meinte dazu am 01.10.2019:
So lassen wir es mal vorsichtshalber stehn!
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