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Ich steh im Wind und denke: Herbst.

Sonett zum Thema Ironie


von Walther

Ich steh im Wind und denke: Herbst.
Und schwenke eine weiße Fahne
Weil ich schon von dem Ende ahne:
Erst Herbst, dann Winter. Sterbst. Verderbst.

Die Vögel übten Karawane.
Der Süden rief. Der Wein wird herb.
Und wenn ich alle Tode sterb,
Dann nur mit Zwetschgendatschi Sahne.

Die Wespe hungert, knabbert Schinken.
Ich seh die Morgennebel sinken
Und Tempos in den Taschen schwellen,

Und riech die Güllefahrten stinken
Und schreib Vergleiche, die recht hinken,
Aus Zwang, den Herbst mir zu vergällen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Irma
Kommentar von Irma (23.09.2019)
Wenn schon Sterben, dann "Aber bitte mit Sahne!" Ja, der Udo passt hier trefflich!

Erst wollte ich noch bemängeln, dass V.12 vielleicht doch besser mit einem "Ich .." beginnen sollte, aber beim Zweitlesen wurde mir die Unterstreichung des Zwanghaften verständlich.

Also reden wir uns den Herbst scheiße! Bin dabei. LG Irma

P. S. Das Anzeigen des Mangels durch Tilgung des "st" im zweiten Quartett (Herbst -> herb) schmeckt mir vorzüglich!

Kommentar geändert am 23.09.2019 um 15:38 Uhr
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Walther meinte dazu am 23.09.2019:
Hi Irma,
der schwabe sagt zu treffend: "ogessa verregga, sell gåht scho glei gar ed." dem muß man zwingend beipflichten. der rest soll ja schließlich was davon haben.
die zwanghafte herbstklage mußte zwanghaft bekämpft werden.
danke fürs lesen, mögen, kommentieren und empfehlen.
lg W.

lb AZU20, dir auch mein dank für die empfehlung! lg W.
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millefiori
Kommentar von millefiori (26.09.2019)
Ach klasse, lach, trifft genau meinen Geschmack.
Möglichst lange dem nahenden Winter mit Zwetschgendatschi und Sahne ausweichen.

Die Zeit vergeht so schnell und ehe man dir Farbenpracht genießen kann, ist alles schon vorbei.

Ein gelungenes Winterverweigerungsgedicht.

Liebe Grüße
millefiori
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Walther antwortete darauf am 27.09.2019:
Hi millefiori,
danke fürs lesen, empfehlen und gedankenteilen.
man sollte sich öfter verweigern. mainstream ist stink langweilig. der herbst wird unter-, der winter über-, der frühlich ver- und der sommer zu sehr "geschätzt".
lg W.
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Walther
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Veröffentlicht am 23.09.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 23.09.2019). Textlänge: 72 Wörter; dieser Text wurde bereits 118 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.05.2020.
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