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Haarige Angelegenheit

Naturgedicht zum Thema Annäherung


von Isaban

In der Pfütze vor dem Haus
spiegelt sich das hohe Blau,
nachts riss etwas wild und rau
Zweige ab und Blüten aus.

Nah des Feldwegs, hin zum Wald,
liegt ein pfotenloses Tier,
braun und zottig, nass und kalt -
das lag gestern noch nicht hier.

Da kommt mir ein Mann entgegen,
hat es eilig, presst den Hut
auf den Kopf, als würde er
sich durch einen Sturm bewegen.

„Hab hier kürzlich was verloren.“,
murmelt er, im Blick das Ding,
das sich im Geröll verfing.
Sanft erblühen seine Ohren.

 
 

Kommentare zu diesem Text


TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (25.09.2019)
Wäre diese Angelegenheit eine Suppe, ich würde kein Haar darin finden
Schöne Momentaufnahme aus dem Herbsteben!
Liebe Grüße
TT
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AZU20
Kommentar von AZU20 (25.09.2019)
Herbstliches Schaudern, auch wenn seine Ohren erblühen. LG
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (25.09.2019)
Gelöscht

Kommentar geändert am 28.09.2019 um 07:54 Uhr
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Buchstabenkrieger
Kommentar von Buchstabenkrieger (25.09.2019)
Hallo Isaban,

ich lese bzw. kommentiere eigentlich keine Gedichte, aber bei dir mache ich irgendwie immer eine Ausnahme.
Und ich weiß mittlerweile auch, warum.
Immer wieder gerne.


Eine Stelle:

„Hab hier kürzlich was verloren.“,
murmelt er

Der Punkt innerhalb der wörtlichen Rede muss raus.

LG, Buchstabenkrieger
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (25.09.2019)
Hallo Sabine,

das ist spannend geschildert und ein Mann mit Hut ist auch dabei. Gefällt mir gut!

Schöne Grüße, Dirk
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Momo
Kommentar von Momo (26.09.2019)
Hallo Isaban,

diese „Haarige Angelegenheit“ ging mir nicht aus dem Kopf, schlich längere Zeit darum herum, bis ich mir einen Reim darauf machen konnte. Jetzt gefällt sie mir doch. Beim ersten Lesen war das nicht so. Das offensichtlich tote, pfotenlose Tier ließ mich abwenden. Jetzt lese ich es als metaphorisches Bild, das sich ins übrige Geschehen gut einfügt.

LG Momo
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Kommentar von Agneta (62) (26.09.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Paulila
Kommentar von Paulila (13.10.2019)
Um das »pfotenlose Tier« kreise ich auch schon eine Weile. Mittlerweile habe ich eine für mich schlüssige und harmlose Interpretationsmöglichkeit gefunden. (8
In der Nacht wütete der Wind und hat dem Herrn sein Toupet (Pet!) vom Kopf gefegt. In der rauen Dunkelheit hat er es nicht wiedergefunden, weshalb er es am Tage noch einmal suchen ging. Dummerweise hat LyrIch das »pfotenlose Tier« bereits entdeckt und nun muss er seinen Hut fest auf seinen Kopf pressen, damit jene Kahlheit nicht sichtbar wird.
Die erblühenden Ohren als Bild für seine Verlegenheit (und vielleicht sogar Scham) zauberte mir beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht. So ein vertrauter, blumiger Moment.
Haarige Angelegenheit! Ich verliere bei den Bilderfluten gerne den Titel aus den Augen, sonst wäre ich schon früher zu dieser für mich sehr befriedigenden Lösung gekommen. 8D
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