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Sonett zum Thema Abgrenzung


von Ralf_Renkking

Der Morgen begann wie in Strömen zu regnen,
als hätte die Nacht ihn dazu angeregt,
und erst Stunden später, durch Mitleid geprägt,
beschloss ein Fleck Sonne das Chaos zu segnen.

Das Wetter erzeigte sich nun aufgelegt,
der Welt zu bezeugen, wie Welt sich bewegt,
wenn Wolken den Wolken auf Wolken begegnen.

Anmerkung von Ralf_Renkking:

Halbsonett.


 
 

Kommentare zu diesem Text


una
Kommentar von una (03.10.2019)
Du bist heute ja unermüdlich...zu diesen so schön gereimten Zeilen fällt mir dieser allseits bekannte Spruch ein:
"Was ich am.Regen nicht mag? Er ist immer so von oben herab. "

LG una

Wenn Wolken den Wolken begegnen ..klingt sehr poetisch
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Ralf_Renkking meinte dazu am 03.10.2019:
Danke, una,

und na ja, heute ist Feiertag, die Einräumarbeiten verschiebe ich auf morgen. Obigen Kniff habe ich übrigens einem großen Unbekannten, dem Barockdichter Johannes Plavius (1600 - 1638)
abgeschaut.

Ciao, Frank
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una antwortete darauf am 03.10.2019:
Nur das Genie beherrscht das Chaos viel Spass beim Einräumen
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Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 04.10.2019:
Wie komme ich denn jetzt auf die Schnelle an ein Genie?
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Lluviagata
Kommentar von Lluviagata (03.10.2019)
Hallo Ralf,

seit wann kann eine Tageszeit regnen? Hat sie etwa ein Reservoir? Oder ist es der Wille des Dichters, alles alles tun und lassen zu wollen, was ihm gerade einfällt? Hmmhmm. Schlüssig sollte es aber schon sein - meines Erachtens. Der Leser wirds dir danken ...

Liebe Grüße
Llu 💙
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Ralf_Renkking äußerte darauf am 03.10.2019:
Hi Llu,

ja, in diesem Fall ist es der Wille des Dichters, alles tun und lassen zu können, was der Tageszeit gerade einfällt, oder wie erklärst Du Dir bspw. die "schwarze Milch in der Frühe" von Paul Celan?
"Am Morgen begann es in Strömen zu regnen", hey, wie langweilig ist das denn, und sei es drum, ja, die Tageszeit in diesem Gedicht hat offensichtlich ein Reservoir, um nicht zu sagen Potential, und vll. wird der Leser durch solch bekloppte Einfälle ja auch inspiriert weiter zu danken, äh, zu denken.

Ciao, Frank

P.S.: Ja, das Flapsige werde ich mir wohl nie abgewöhnen können, das ist wohl so eine Art Schutzfunktion, die mir Zeit verschaffen soll, um eine unterbewusste Handlung rationalisieren zu können.
Also ernsthaft: Natürlich kann der Morgen nicht regnen, aber ebensowenig gibt es "goldene Töne". (Ich glaube, das ist aus einem Eichendorffschen Gedicht).
Der Hintergrund obiger Metapher ist sowohl die Personifikation der Nacht, als auch die des Fleckens Sonne, sowie der weitere Verlauf des Gedichtes, der schließlich auch Personifikationen beinhaltet, tatsächlich wäre es banal gewesen, den Morgen nicht auch mit einer Eigenschaft auszustatten, genau genommen befindet sich mit "begann" eine Personifikation im Ausdruck, mit der Zuweisung "regnen" ein Übergriff aus einem anderen Bereich, und zusätzlich mit dem "wie in Strömen" noch ein Vergleich.
Natürlich bin ich von Chiffren wie "Fieber der schlaflosen Berge" damit noch weit entfernt, aber stell Dir doch einfach mal einen Menschen vor, der nach einem heißen Traum schweißüberströmt aufwacht, und vergleiche dieses Bild mit dem evtl. durch die Nacht stimulierten regnenden Morgen, vll. wird dann meine Intention etwas klarer.
Umph, ich vergaß völlig, mich für Deinen Kommentar zu bedanken, denn Fragen zu stellen, Kritik zu äußern, und Sichtweisen auszutauschen empfinde ich als wichtiger als dieses eintönige Knöbbschegedrügge, also: DANKE.

Antwort geändert am 04.10.2019 um 13:08 Uhr
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Veröffentlicht am 03.10.2019. Textlänge: 51 Wörter; dieser Text wurde bereits 38 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.12.2019.
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