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Nächtliches Abgedicht

Alltagsgedicht zum Thema Heimweg/ Heimkehr


von Jack

Wo transzendente Lüfte himmeln,
da lebt mein Herz, mein Liebesherz.
Wie lange noch die Pumpe kann indes,
ist schwer zu sagen: täglich höllt
das schwere Nichts, Gewicht am Fuß
ist mir der Mitmensch. Nihilisten
ermüden furchtbar. Schwitzen Laken
vor Kopfschmerz. Menschliche Kloaken,
Narzissten, saugen wie Vampire
mein Leben aus seit kindheitfrüh.

Die Existenz prekär gehalten
durch ein System, das Satanisten,
Insekten, Schweine feiert groß.
Mir bleibt nur Einsamkeit und Tod:
Ein Leben, um zu überleben,
um dann zu sterben?
Nun, warum nicht gleich?
Organe spendet meine Leich
als letzte gute Tat von vielen.

Verbrecher töt und lass mich killen?
Sterb öffentlich als Tierschutzheld?
Im Kriege fall gegen die Türken?
Sterb lieber leise, schlaf am Meer
gemütlich ein und flieg zuseelen
wo mich längst Kittenchen und Maus
in Engelsreinheit lieb erwarten?
Hier ist nicht hier, das Ich ist leer,
und wird mit Siebzig auch nicht voller.
Großtod, Kleintod: das wäre toller.
Dort lebt mein Herz, mein Liebesherz,
wo transzendente Lüfte himmeln.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Gigafchs
Kommentar von Gigafchs (16.10.2019)
nur nicht zu viel jammern.

Kennste den Schattenmacher bei youtube?

hier, gutes Motivationsvideo, 2 Stunden.

Incel: Leben und Ansichten von Elliot Rodger, Gentleman

 Incel: Leben und Ansichten von Elliot Rodger, Gentleman
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Gigafchs meinte dazu am 16.10.2019:
p.s.

Ich wollte nicht herablassend wirken mit meinem Kommentar. Ich denke nur, lieber einmal zu viel in den Arsch treten oder getreten werden als das wir uns zu sehr gehen lassen.
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Jack antwortete darauf am 16.10.2019:
Auf dieses Video vom Schattenmacher habe ich mich seit Monaten gefreut, es war ja langfristig angekündigt. Als ich es gestern gesehen habe, musste ich mehrmals laut lachen, da die letzten überselbstkritischen Stimmen, die mich in die Nähe von Rodger gestellt hatten, verstummt sind. Außer dem Asperger-Syndrom habe ich überhaupt keine Gemeinsamkeit mit ihm; sein bestimmender Charakterzug war der Narzissmus. Er war selbstsüchtig, vor Neid zerfressen, und sein größtes Ziel war, andere neidisch zu machen. Er hat sich nie in seinem Leben bemüht und bekam alles (aber wohl nicht genug zu seiner Zufriedenheit) in den Arwsch geschoben. Die normalen Incels mit all ihrer Black-Pill-Weltanschauung, die echte Liebe und Nähe und Beziehung usw. wollen, verdienen Verständnis, Rodger verdient nur Spott und Verachtung. Für ihn waren Frauen nur Neid-Objekte für sich selbst oder für andere, ja selbst Sex wollte er anscheinend nicht wirklich (wo sich andere Incels jahrelang danach verzehren). Nur Ego, narzisstisches aufgeblasenes Ego. Er hat sich immer nur gehen lassen und wunderte sich, warum ihn das Leben nicht dafür belohnte. Er hat sich nie bemüht, etwas zu lernen, hat im Studium nur auf Titten geglotzt, ich habe Philosophie studiert und mache seit Jahren beschissene Jobs und studiere nebenbei Geschichte, sodass ich heute einen Quasi-Uniabschluss darin habe. Rodger hat eine extrem beschwerliche, ja heldenhafte Autofahrt von Kalifornien nach Arizona unternommen (Hannibals Alpenüberquerung ist dagegen gar nichts), weil er sich sicher war, der vom Schicksal Auserwähte für einen 500.000.000-Dollar-Jackpot zu sein. Wenn ich also nur zu 1% Elliot Rodger sein sollte, dann bin ich zu 99% Viktor Frankl.

In meinem Gedicht kann man viel Einsamkeit, Schmerz, Müdigkeit, Romantik und Idealismus erkennen, alles andere interpretiert man hinein.

Antwort geändert am 16.10.2019 um 17:40 Uhr
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Gigafchs schrieb daraufhin am 16.10.2019:
Ich wollte dich nicht mit Rodger vergleichen, aber wie du selbst treffenderweise erkannt hast, hat dich das Video vom Schattenmacher aufgeweckt und ermahnt. Der Typ war 22. Bis zum Alter von 27 muss man erstmal kommen und durchhalten weil es dann einfacher wird und man Überlebenstechniken entwickelt hat (siehe auch Club der 27). Beim Fall Rodger sehe ich am meisten die fehlende Verantwortung seitens der Eltern. Das hätte tatsächlich in eine andere Richtung gelenkt werden können. Die arme Rodger Sau.
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Jack äußerte darauf am 16.10.2019:
hat dich das Video vom Schattenmacher aufgeweckt und ermahnt
Eben nicht. Nach dem Video konnte ich mich locker zurücklehnen und darüber nachdenken, warum meine Selbstkritik manchmal keine Grenzen kennt, wo viel öfter doch Selbstzufriedenheit angebracht wäre, allein schon wegen dem Ausmaß des in Würde ertragenen Leids, das den meisten Leuten nur aus Filmen bekannt ist. Aber ich definiere mich eben nicht dadurch, besser zu sein, als Elliot Rodger oder der typische Durchschnittsnormalo, sondern dadurch, wie ich einem moralischen Vorbild wie dem schon erwähnten Viktor Frankl gerecht werden kann.

In der Tat muss man bis 27 erstmal durchhalten. Mehr als Durchhalten ist bis zu diesem Alter für einen Mann meistens auch nicht drin. Wachsen kann man erst ab 30. Aber wenn man schon mit 20 den Anspruch hat, Multimillionär zu sein, muss in der Erziehung etwas falsch gelaufen sein.
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Gigafchs ergänzte dazu am 17.10.2019:
Mit aufgeweckt meinte ich eher erinnert.
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Jack meinte dazu am 25.10.2019:
 Daserinnert mich daran, wie verzweifelt ich mit 25 war. Einsam, omegaisiert, involuntarily celibate. Aber mein Vorbild war Immanuel Kant, nicht Elliot Rodger.
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Jack
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Лирика, блин.
Veröffentlicht am 14.10.2019. Textlänge: 160 Wörter; dieser Text wurde bereits 78 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.11.2019.
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