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fremd kam ich

Gedankengedicht zum Thema Mensch und Natur


von gitano

Fremd kam ich

in Bambuswäldern
das Zischeln der Blätter
das Wachsen und Vergehen
im Wind des rauhen Wimmerns
einer Rohrflöte
im Ohr

fremd kehrte ich zurück
fremder als je zuvor.


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Kommentare zu diesem Text


LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (14.10.2019)
Die Idee finde ich super! Der Leserhythmus allerdings macht mir etwas zu schaffen, wie auch das rau[h]e* Wimmern der Rohrflöte. Ich weiß, es gibt vielleicht kein Adjektiv für das Klingen dieses Instrumentes. Daher hätte ich versucht, es zu umschreiben oder das Adjektiv weggelassen. Auch das Wimmern mag nicht recht bei mir ankommen.

Schön aber: wie du die Fremdheit begleitest!
Das gefällt mir.

* "rauh" bis 2006, seitdem eher "rau"
-egal-

Lotta

Kommentar geändert am 14.10.2019 um 13:26 Uhr
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Lluviagata meinte dazu am 14.10.2019:
Lieber Gitano,

ich hab mein Problem mit:

"Fremd kam ich

in Bambuswäldern"

Sollte es denn nicht eher: "Fremd kam ich in Bambuswälder"heißen?

Liebe Grüße
Llu ♥
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AchterZwerg antwortete darauf am 14.10.2019:
Die Grammatik ist tatsächlich nicht ok.
Vielleicht könnte eine andere Aufteilung helfen?


Fremd kam ich

In Bambuswäldern
das Zischeln der Blätter
im Wind
ihr Wachsen und Vergehen
im Ohr
die Vogeltöne, das raue Wimmern
einer Flöte

Fremd kehrte ich zurück
fremder als zuvor


Inhaltlich ein sehr schönes Gedicht.

Der8.

Antwort geändert am 14.10.2019 um 16:15 Uhr
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gitano schrieb daraufhin am 14.10.2019:
Liebe Heidrun,
Dein Vorschlag erhellt etwas deine Leseweise ...und es geht Dir ja nur um den mittleren Abschnitt:
Also:
Du beziehst sowohl Wind als auch Wachsen und Vergehen ALLEIN auf die Blätter - ich nicht. UND deshal ist das "ihr" auch völlig deplatziert.
Mein "das Wachsen und Vergehen" ist sehr allgemein gehalten und nach einem Zeilenumbruch eher der zweite Teil einer Aufzählung.
Den Wind habe ich sehr bewußt nicht an das Zischeln gebunden, da ansonsten fast eine Tautologie entstünde - wann sonst sollten Bambusblätter zischeln wenn nicht im Wind?

Vogeltöne und dergleichen mag ich dort nicht haben - das Zischeln der Blätter und das raue Wimmern der Rohrflöte ist genau das was ich Einbringen wollte

Fremd kam ich
und
Fremd kehrte ich zurück
fremder als zuvor
bilden eine Klammer

Ein Phänomen und eine Wirkung wird durch den Einschub (Ereignis) gefüllt.
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gitano äußerte darauf am 14.10.2019:
Liebe Lluv
Deine Leseweise scheint Dich selbst zu iritieren.
Ich habe nicht ohne Grund einen Absatz nach Z1 gestellt: und auch nach Abschnitt 2 wieder einen Absatz gesetzt: Natürlich stehen alle 3 Abschnitte in gedanklich assoziativer Verbindung - aber nicht grammatikalisch außer dem Tempus

Fremd kam ich
und
Fremd kehrte ich zurück
fremder als zuvor

bilden eine (inhaltliche und Formulierungsstilistische Klammer ,

Du möchtes Z1 mit Z in Bindung lesen-ist aber so nicht angelegt.

Z2 gehört bereits zum Einschub (in der Klammer).
Also
Pänomen
(Einschub Ereignis)
Wirkung

so anders sind chinesische Poesien gar nicht....gedanklich ja ähnlich dem Sonett

Vom Stil her sicher etwas fremd und nach dem Leseeindruck chinesischer Poesien auf Bambustuschemalereien verfasst - und auch für eine Malerei gedacht.
Lieben Dank für Deinen Besuch
gitano
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AchterZwerg ergänzte dazu am 14.10.2019:
Tut mir Leid, das erschließt sich mir nicht.
Demnach müsste dann doch die Rohrflöte im Singular stehen ...

Gruß
der8.
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gitano meinte dazu am 14.10.2019:
Liebe Lotta,
um Irritationen aus dem Weg zu gehen werde ich das "h" in "rauhen" wohl löschen. Lieben Dank fürs aufmerksame Lesen!
Zur Grammatik lies bitte meine Komms an Lluv und an Achter Zwerg (übrigens zwei sehr konstruktive Kritikerinnen mit viel eigenem AutorInnenpotential).
Beste Grüße
gitano
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gitano meinte dazu am 14.10.2019:
Liebe Heidrun,
die Rohrflöte steht oben im Text im Singular....schau doch bitte nochmal
(einer Rohrflöte im Ohr)

Etwas ungewohnt.von der Stilistik..sicher
Ich mag soetwas....
Lieben Dank für Nachhaken und Deine Genauigkeit!
gitano
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Lluviagata meinte dazu am 14.10.2019:
Ich verstehe, lieber Gitano. Ich verstehe.
Hab alle drei Absätze im Zusammenfluss gelesen. Hmhm.

Liebe Grüße
Llu ♥
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monalisa
Kommentar von monalisa (17.05.2020)
Hallo gitano,
ich spüre den Wind des rauen Wimmerns einer Rohrflöte haunah und fühle mich fremder als zuvor, tauche in diese Stimmung ein und lebe damit, ein Leben lang fremd zu sein.
Spricht mich an!

Liebe Grüße
mona
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gitano meinte dazu am 17.05.2020:
Hallo monalisa,
dankeschön für Aufstöbern, Reinlesen und Kommentieren.

Die Unmittelbarkeit in manchen Formen der chinesischen Lyrik - die ich bei Tuschemalereien immer wieder fand- hat mich beeindruckt und ich wollte meine Empfindungen wiedergeben, die mich beim Eintauchen in die fremde Kultur - und dem späteren WiederAuftauchen in die hiesige Kultur bewegten...nicht ganz ohne den Gedanken, das beeindruckte Begegnungen immer Fremde gegenüber dem Früheren erzeugen kann.
So lese ich auch Deinen Kommentar, vielen Dank.
gitano

Antwort geändert am 17.05.2020 um 08:09 Uhr
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