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Zum Sinn des Lebens

Sonett zum Thema Reflexion


von Ralf_Renkking

Es sieht der Mensch am Baum die Kerben,
und wie ihn die Natur verdirbt,
er scheint geboren, um zu sterben,
selbst wenn er ihre Gunst erwirbt.

Er spürt, wie sich die Blätter färben,
die Flora, Fauna im Verderben,
und lebt solange, bis er stirbt.

Anmerkung von Ralf_Renkking:

Halbsonett.
Leider ist das Thema Perspektive nicht im Angebot.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Stelzie
Kommentar von Stelzie (17.10.2019)
Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens hat sich mancher schon ganz schön verlaufen. Leben ist ein Privileg und so sollten wir auch damit umgehen.
Herbstblues...?
Liebe Grüße
Kerstin
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Ralf_Renkking meinte dazu am 17.10.2019:
Hi Kerstin,

danke für den Kommentar, und nein, aber wie gesagt, das Thema Perspektive war nicht im Angebot. Schau mal genau hin, wie sie sich ändert, bzw. welche Lesart da noch besteht.

Ciao, Frank

P.S.: Über das Privileg des Lebens verfügen andere Spezies allerdings auch, unseres scheint eher das des Bewusstseins zu sein, wenn man es denn als solches sehen möchte.

Antwort geändert am 17.10.2019 um 20:33 Uhr
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Stelzie antwortete darauf am 18.10.2019:
Wir sollten uns nie über das Leben anderer Spezies stellen. Wir sind ja nicht überprivilegiert
Und ja, ich schaue genau hin und was soll ich sagen: "Wie sie sehen, sehen sie nichts..." Ich meine: Welche Perspektive bzw. Leseart meinst du? Ich bin überfordert
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Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 18.10.2019:
Hi Kerstin,

ich dachte an folgende Rezeptionsart: Es sieht der Mensch, wie die Natur ihn (den Baum) verdirbt, und er (der Baum), scheint geboren um zu sterben, selbst wenn er (der Baum) ihre Gunst (die der Natur) erwirbt.
Er (der Baum), spürt, [...] bis er (der Baum) stirbt.

Ich werde noch einige Änderungen vornehmen, die allerdings an folgenden Intentionen nichts ändern:

1. Der Mensch sollte sich nie selbstgefällig in den Mittelpunkt heben, denn meistens denkt er nur, dass er denkt, bzw. übersieht in seinem Besitzerstolz mindestens die Hälfte, und

2. Die Philosophie des Hier und Jetzt ist für mich die einzig akzeptable, denn welchen anderen Sinn sollte ein Baum haben als den, zu leben, und egal, wie gut er sich macht, irgendwann gibt auch er seinen "Geist" auf. Vielleicht hätte ich in diesem Zusammenhang das Verb "scheint" durch das Hilfsverb "ist" ersetzen sollen, doch letzteres gefällt mir nicht, da allerdings wäre ich flexibel, obwohl das ja aus der menschlichen Perspektive betrachtet wird, und das Ende ganz eindeutig ausfällt ( ).

3. Es sind sicher schon viele Theorien über das Empfinden anderer Lebewesen angestellt worden, ich habe hier versucht, sie in den philosophischen Kontext einzubinden.

Du schreibst, dass wir uns nie über das Leben anderer Spezies stellen sollten, doch schau Dir einmal das Verhalten so mancher Deiner Artgenossen an, denn die stellen ihres in ihrer Arroganz selbst über Deines.
Du bist bisher der einzige Mensch auf dieser Seite, der Fragen zum Gedicht gestellt hat, und wie immer kann ich Dir das gar nicht hoch genug anrechnen, da es mir bei der Präzisierung meiner Überlegungen weiterhilft.

Ciao, Frank

Antwort geändert am 18.10.2019 um 14:11 Uhr
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Stelzie äußerte darauf am 18.10.2019:
Gut, jetzt verstehe ich dich. Aus der Perspektive des Baumes. Ich bin wahrscheinlich doch noch überheblich genug um hier an den Menschen gedacht zu haben, der lebt und dann stirbt. Diese Assoziation zum Thema Vergänglichkeit sind, denke ich, stark der Jahreszeit geschuldet. Der Herbst ist der Vorbote des Todes. Der Herbst ist dieses aber in einer Schönheit, die uns beinahe vergessen lässt, dass bald alles vorbei ist. Die Natur wiederum braucht ihre Ruhephase, um sich zu erneuern. Wir sind ein Teil der Natur. Es gibt diese Leben- Sterben- Leben Philosophie. Da muss ich mich aber erst wieder belesen um das genau wiederzugeben. Alles Leben erneuert sich in einem ganz bestimmten Rhythmus. In diesem Fall sind wir nicht anders dran als Tiere oder Pflanzen. Das verbindet uns.
Der Mensch stellt sich selbst auch gerne auf eine höhere Stufe als seinesgleichen. Hier geht es vor allem um Bildung, geistiger und körperlicher Gesundheit und weiß der Geier worum noch. Kinder die im Mutterleib schon als "behinderte Menschen diagnostiziert " werden, sollten möglichst abgetrieben werden. Das ist richtig krank und sagt eigentlich alles über unsere Gesellschaft aus.
Dein interessantes Halbsonett regt absolut zum Nachdenken an, lieber Frank.
Danke dafür
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Fisch
Kommentar von Fisch (17.10.2019)
Auto, Wohnung, Job, Hobby, Tod

Aber
man
war
mal
da.

F.
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Ralf_Renkking ergänzte dazu am 17.10.2019:
Hi Fisch,

danke für Deinen Kommentar, und so ähnlich sehe ich das auch.

Ciao, Frank
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DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (17.10.2019)
platt, eine Pumpe war nicht im Angebot, Sonderanfertigungen kosten extra, verdirbt - erwirbt zum Thema "ihre" Gunst, also sowas, Überschrift "Vergänglichkeit" oder "Verfänghlichkeit" Shakespear steh mir bei, und das als Sinn des Lebens, ich bin total auifm falschen Trichter, nicht wahr?
Monty P, was hast du ihm den erzählt, um nur ein paar der plötzlich über mein schläfriges Hirn herfallenden Gedanken wiederzugeben

Kommentar geändert am 17.10.2019 um 22:35 Uhr
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Ralf_Renkking meinte dazu am 17.10.2019:
Kann ich Dir irgendwie helfen?
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DanceWith1Life meinte dazu am 17.10.2019:
Perrspektivenfreie Herbstsohalbsonette sind einfach erstaunlich, wenn du nen Laubrechen hast gerrn.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 18.10.2019:
Wenn Du denn damit umgehen kannst ...
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DanceWith1Life meinte dazu am 26.10.2019:
diese Antwort melden
Ralf_Renkking meinte dazu am 27.10.2019:
Super, dass Du noch so über Dich lachen kannst.
Dazu fällt mir übrigens noch folgender Witz ein:

Kommt ein Mann an eine Tankstelle vorgefahren, öffnet den Tankdeckel und wichst in den Tank seines Porsche. Daraufhin kommt der Tankwart heraus gelaufen und fragt den Mann: "Das ist doch nicht normal, oder? Daraufhin der: "Nee, das ist super!"
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Veröffentlicht am 17.10.2019, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 18.10.2019). Textlänge: 43 Wörter; dieser Text wurde bereits 84 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 05.02.2020.
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