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Abklatschen

Kurzprosa zum Thema Momente


von Moja

Zu einer Straßenmusik tanzen drei junge Asiaten, die Arme hinter dem Rücken verschränkt. Sie imitieren wohl den kleinen mechanischen Spatzen auf dem Bürgersteig. Der Spatz streckt die Beine, stelzt herum, geht in die Hocke und springt auf meinen Schuh. Ich spüre den Blick einer jungen Frau, und als ich mich zu ihr drehe – sie steht vorgebeugt, unbeweglich und eindeutig eifersüchtig neben mir, als erwarte sie seine Aufforderung zum Tanz – kommt mir unwillkürlich der Gedanke, ich sollte den Augenblick nutzen und mich in Luft auflösen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Ralf_Renkking (23.10.2019)
Hi Moja,

der Titelbegriff hat sich mittlerweile ja in ganz neue Dimensionen erhoben. Wahrscheinlich ist Dir das nicht passiert, weil Du Dich noch rechtzeitig in Luft auflösen konntest.

Ciao, Frank
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 24.10.2019:
Ich verstehe den Titel überhaupt nicht!
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Ralf_Renkking antwortete darauf am 24.10.2019:
Hi Dieter,

vom Ursprung her hat der Begriff einerseits die Bedeutung, als Tanzpartner für einen anderen einzuspringen, oder jemanden in seiner Handlung zu unterbrechen. Moja meint offensichtlich ersteres.
In meinem Kommentar beziehe ich mich auf die Übernahme des Begriffs in die Jugendsprache. Hier steht er sowohl für "High Five" als auch für "verprügeln, zusammenschlagen", wobei ich letzteres meine.
Der Text metaphorisiert meines Erachtens nach die Befindlichkeit eines Menschen in einer unangenehmen, peinlichen, bzw. lächerlichen Situation, und ich hätte wahrscheinlich auf die unterirdische Lösung spekuliert.

Ciao, Frank
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Dieter_Rotmund schrieb daraufhin am 24.10.2019:
Ah, Danke! Bei "Abklatschen" fallen mir zunächst nur Einwechselungen beim Fußball ein...

Das ich weder Vögel noch Straßenmusik leiden kann, empfinde ich den Text als sehr unangenehm, aber dankenswerterweise mal nicht wegen einer haarsträubenden Kommasetzung o.ä.
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Ralf_Renkking äußerte darauf am 24.10.2019:
Ein ähnliches Thema hatten wir beide ja schon einmal bzgl. der Differenzierung zwischen Berichterstattung (Journalismus) und Beschreibung (Belletristik). Bei letzterem spielt die Metapher eigentlich erst in ihrer Auflösung eine Rolle, und sollte bis dahin wertfrei betrachtet werden, was selbstredend gar nicht so einfach ist.
Ja, ich erinnere mich an einen Text von Dir, in dem Du den Kaffee aufhast, weil Dir so ein komischer Vogel gegen die Scheibe geflogen ist, doch wenn ich beide Texte vergleiche, kommt Deiner der Berichterstattung gleich, während in Mojas die Bildsprache dominiert.

Ciao, Frank

P.S.: Natürlich ist auch das Gefühl, fehl am Platz zu sein, im Allgemeinen ein unangenehmes.

Antwort geändert am 24.10.2019 um 15:45 Uhr
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Dieter_Rotmund ergänzte dazu am 24.10.2019:
Das Problem ist, dass gefühlt 99% aller kVler glauben, der massive Einsatz von Metaphern alein würde aus ihren Werk eine gute literarische Arbeit machen. Bericht erstatten ist hier die hohe Kunst und Mangelware, weil man damit nicht so gut verschwurbelt und hochgedrechselt über die eigenen Befindlichkeiten schreiben kann.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 24.10.2019:
Jetzt kommst Du mir schon wieder mit Totschlagargumenten. Da ist es natürlich kein Wunder, dass Du Dich in Sachen Literatur nicht weiterentwickelst. Dennoch empfehle ich Dir einmal, einen Blick in diverse Poetiken und Erzähltheorien zu werfen, damit Du wenigstens eine Ahnung von Literatur erhältst.
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Oggy
Kommentar von Oggy (23.10.2019)
"Zu einer Straßenmusik tanzen drei junge Asiaten, die Arme hinter dem Rücken verschränkt."

Ja schau mal einer an.
DA haben sie also ihren Kontrabaß versteckt!!

Staunende Grüße,
Oggy
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Fisch meinte dazu am 23.10.2019:
Quatsch, das waren als Russen verkleidete Peruaner.
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Kommentar von Agneta (62) (23.10.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 23.10.2019:
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AchterZwerg meinte dazu am 24.10.2019:
Wer anderen eine Grübe gräbt, grabt selbst hnein,
ahnt der8.
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (24.10.2019)
Der8. ist zwar auch nicht größer als ein Spatz, hätte sich aber niemalsnicht auf deinem Schuh niedergelassen, weil er das "übergriffig" (überfüßig??) fände.
Dann lieber gleich beherzt in die Wade picken! ---
Was bedeutet es, wenn eine Träumende wünscht, sich in Luft aufzulösen? Sicherlich werden wir gleich eine erschöpfende Auskunft von Hannah erhalten. - Als Traumdeuterlaiin vermute ich,
a) dass die Schlafende die spätzische Werbung nicht annehmen möchte
b) (leider) grundsätzlich nicht auf der Straße tanzt oder
c) ihr Wecker mit seinem penetranten Klingeln den Tag ungefragt einläuten will.

In allen drei Fällen machte das (Ab-) Klatschen Sinn.

Ernsthafte Grüße
der8.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 24.10.2019:
Du kennst doch diese mechanischen Spielzeugblechenten auf Fahrrädern, die bei Aktivierung gegen alles Mögliche fahren, ohne jedoch abzuheben, obwohl so ein Rotorkranz um ihren Schädel schwirrt. Die sind doch wohl voll peinlich, oder?

Ciao, Frank
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Moja meinte dazu am 24.10.2019:
Das geht ja hier zu wie beim LITERATENTREFF vom 8. Zwerg - so viel gibt doch der Text gar nicht her!

Also, vermutlich hat Ralf dank seiner Willenskraft diesen Traum erzeugt, besser könnte ich die Details auch nicht klären - den Schlüssel für den kleinen Spielzeug-Spatz bitte nicht in den Gulli werfen, Frank! Die getarnten Russen können nun mit dem Kasatchok aufhören, der vierte verkleidete Peruaner sollte besser hinter dem Kontrabass hervorkommen und endlich die junge Frau auffordern, sonst schaffe ich das Aufwachen nicht unter ihrem vernichtendem Blick, wo ich doch grundsätzlich nur in Afrika auf der Straße tanze, im übrigen habe ich keinen blassen Schimmer von Fußball, aber Komma-Spenden nehme ich gerne an, noch lieber lasse ich mich aber von Zipfelmützen in die Wade picken, liebreizender 8. Zwerg!

Euch allen herzlichste Grüße, Knicks und winke, winke!
Moja
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Veröffentlicht am 23.10.2019. Textlänge: 84 Wörter; dieser Text wurde bereits 118 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.09.2020.
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