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Zeitknicks

Sonett zum Thema Muse


von Ralf_Renkking

Es reihten sich zur Nacht die seltsamsten Figuren
in einem alten Traum auf, es war nach zwölf Uhr,
doch bis der Träumer das in seinem Tran erfuhr,
verwischten sie das Bild, und alle ihre Spuren.

Der Träumer sah das Wort ertrinken in Konturen,
die hingen aufgereiht an einer satten Schnur
aus Welten toten Graus und einem Klecks Azur,
und aus dem Kuckucksnest  erschlugen ihn die Uhren.

Zum Leichenschmaus gesellten sich des Bahnhofs Huren,
der Trauer immer leicht bekleidet auf der Spur
mit Filmplakaten aus der Städteraumkultur
zu überaus beliebten Kleinkunstprozeduren.

Im hinterletzten Ort zerfiel der Sarg im Flur,
die Spender grinsten Blut ins Ohr der Epikuren,
durch reinen Übermut zerbrach ihr Geist am Schwur.

Ein Krankenpflegertrupp verdeckte die Blessuren,
die Kälte stieg hinauf in Ebenen zu Fluren,
die nur ein dicker Greis bewegte als Parkur.

Die wirren Zeiten, die in wunden Kreisen fuhren,
verletzten sich am Tod, und zeigten sich recht stur
in ihrem Überschwang. Die Fehler nickten nur.

Anmerkung von Ralf_Renkking:

Eineinhalbfaches Sonett.


 
 

Kommentare zu diesem Text


AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (24.10.2019)
(quote] aus purem Übermut brach ein Geist seinen Schwur.
Hier stimmt was nicht. Oder steht hier der Hebungsprall für einen Bruch?

Manwaaßjanie.

Die schlimmen Zeiten, die der Hebung kaum was gönnten,
zerbrachen an des bösen Zwerges Lästermaul:
Jedweder Makel war als Widerpart zu faul.

(Ein Hundertstelplagiat)

Ansonsten brav im Stile der Expressionisten versonettet.
Insbesondere die "nickenden Fehler" munden mir.

Kleine Grüße
der8.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 24.10.2019:
Hi Zwerg,

und danke für Deine Funktion als Pampelmuse, da hatte ich wirklich jede Menge zu überarbeiten, dürfte aber jetzt passen.
Wenn Du die Surrealisten mit in den Einkaufskorb wirfst, stimme ich Dir zu, es ist wirklich zum Kopfschütteln, hilft aber doch, wach zu werden.

Ciao, Frank
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