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Tragikomödie zum Thema Anpassung


von AchterZwerg

Im Niemandsland verloren
–  nur selten sucht sie dich –
hörst du ihr Pochen, leis, am Tor
und fragst dich: Meint die mich?

Hast früher laut geschworen
am reich gedeckten Tisch:
Ich setz mich ein für *Ecuador
im Kampf und dichterisch.

Jetzt singst du, unverfroren,
im seichten Kanon mit
und lobst des Herbstes Feuerrot,
merkst kaum den Unterschied.


*Chile, Vietnam ...

 
 

Kommentare zu diesem Text


DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (25.10.2019)
Im Augenblick trifft sich der Dalai Lama mit Youth Peacebuilders aus Krisengebieten weltweit. Ich sags mal so, der eine macht grad Pause, der andere engagiert sich neu, und wieder ein anderer entdeckt endlich die Schönheit des Herbtes, willkommen auf der Erde und natürlich sind deine Zeilen berechtigt. Finde ich.
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AchterZwerg meinte dazu am 25.10.2019:
Das geht schon in Ordnung, Dance.
Mich ärgert es allerdings schon, dass viele derjenigen, die in den 70ern ihre Mäulchen besonders aufgerissen haben, heute am lautesten schweigen.
Herzliche Grüße
der8.
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (25.10.2019)
Als Jugendliche hatten wir nichts zu verlieren.
Heute bangen wir ums Haus, um Rente und Aktien und die wenige Zeit, die uns verbleibt.
Elegisch erwarten wir unser Ende im scheinbaren Wissen: Et lohnt eh nich mehr! Dat sollen ma die Jungen tun!

Ausnahmen bestätigen die Regel, nicht wahr, Nr. Acht?

Es grüßt
Lotta
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AchterZwerg antwortete darauf am 25.10.2019:
Ja.
Gottseidank gibt es Ausnahmen. - Bin selber eine, sorge jetzt aber schon dafür, bei Demostrationen eher einen Außenplatz zu ergattern, weil ich vermutlich nicht mehr schnell genug bin, wenn es mal erforderlich sein sollte ...

Herzlichst
der8.
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Kommentar von niemand (25.10.2019)
Mit dem "seichten Kanon" bin ich nicht so einverstanden,
weil man im laufe des Lebens erfährt, dass sich eh nicht viel, bis im Grunde gar nichts wirklich verändern lässt, zumindest nicht so, wie man es wünschte. Und so zieht man sich ins Kleinere zurück
und betrachtet es resignierend, oder doch mal zuweilen mit sanftem Blick. Es wird mit jeder Generation weiter laufen wie gewohnt. Wäre er nicht so, der Kreis der ewigen Wiederholungen, sähe alles anders aus. Betrachte die Menschheit Mensch und du siehst immer wieder die gleichen Fehler. Verzweifeln, oder einfach los lassen - ich bin für Zweites.
P.S. im Übrigen kann man sich auch inländisch einsetzen
und muss nicht nach Pusemuckel s [chile]n, wobei das meiner Meinung nach einfacher ist, dieses in der Ferne suchen. Kommt einem ja nicht zu nahe, man muss nur die Stimme erheben, ohne sich selber vom Sofa
Mit lieben Grüßen, Irene
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AchterZwerg schrieb daraufhin am 25.10.2019:
Liebe Irene,
es stimmt alles, was du schreibst.
Doch verläuft die gesellschaftliche Entwicklung ja nicht in einer Gerade, sondern in Form einer Kurve.
Und gäbe es keine Revolte, gäbe es überhaupt keine Entwicklung. Auch so ist sie, insgesamt gesehen, kaum spürbar.
Und natürlich kann und soll man sich erst einmal an seinem Wohnort betätigen. Schon deshalb, weil Menschen sich eher für etwas begeistern können, zu dem sie einen direkten Bezug haben.
Durch das Wehwehweh und deren Kontrollmechanismen ändert sich allerdings die Ausgangslage ...

Vielen Dank für deinen Kommentar und herzliche Grüße
der8.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (25.10.2019)
Lieber Pico, du beschreibst hier gekonnt die Anpassung zahlreicher Autoren, zum Beispiel aus der 68er-Generation, Deine Kritik an der Flucht in die Naturlyrik ist berechtigt. Aber dass die Anpasser den Unterschied kaum bemerken, kann ich mir deshalb nicht vorstellen, weil ihr Rückzug ins Unpolitische bewusst ist.
Liebe Grüße
Ekki
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AchterZwerg äußerte darauf am 25.10.2019:
Lieber Ekki,
von dir habe ich mir eigentlich ein kurzes Aufmerken bzgl. der aparten Strophenform erwartet *hüstel), denn die verkehrt die gewöhnliche Volksliedstrophe (a b a b ) durch Hinzufügen einer männlichen Kadenz im dritten Vers in ein Waisenhaus (x a x a), durchbricht den Kreuzreim, gibt dem Ganzen ein Tic Mutwilligkeit und findet deshalb meine volle Zustimmung. ---

Nicht immer wird der Rückzug ins Private bewusst vollzogen.
Ich kenne einige, die nach und nach in eine Art Leben hineingeschlittert sind, das für sie zuvor unvorstellar war.

Herzliche Grüße
Pico
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EkkehartMittelberg ergänzte dazu am 25.10.2019:
Lieber Pico,
eine leise Kritik von dir ist mir eine aparte Aufmunterung und solange ich noch dazu in der Lage bin, werde ich mich bemühen, ihr gerecht zu werden.
Immer der Deine
Ekki
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Sin
Kommentar von Sin (25.10.2019)
Ich vermisse tatsächlich seit vielen Jahren die gesellschaftskritischen Stimmen deutscher AutorInnen. Sie scheinen mir inzwischen ausgestorben. Stattdessen reiben sie sich am x-ten Aufguss irgendwelcher Kriminalgeschichten auf. Was für eine Verschwendung an Talent! Auf der anderen Seite kann Mensch natürlich auch zu dem Schluss kommen, dass die Welt eh nicht mehr zu retten ist. Okay, akzeptiert. Aber dann doch um Himmels willen keine Kriminalgeschichten! LG Sin
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AchterZwerg meinte dazu am 25.10.2019:
Deinen Unmut teile ich ganz und gar, Sin. (Nach Peter Rühmkorf ist kaum was nachgewachsen).

Und auch, was Kriminalgeschichten betrifft. Wenn ich das Wort schon höre! - Kein Tag ohne Tatort.
Aber auch in jeder Hinsicht.

Seufzende Grüße
der8.
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Fisch
Kommentar von Fisch (25.10.2019)
Ich hingegen, Zwärch, tu was:
Pflanze liebevoll Zynissen und Sarkastanien, ganze Wälder.
Gute co2-Bilanz und auch vor Herbsttapete noch hübsch anzuschauen,
tick, tack,
F.
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AchterZwerg meinte dazu am 25.10.2019:
Ist mir bereits aufgefallen und findet meine volle Zustimmung.
Die Lebensbäume des8. sind natürlich unauffälliger und decken insgesamt kaum eine DIN A4 Seite zu ... aber selbst Bonsai-Maronen werten ein Süppchen auf,

ahnt
derObige
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (25.10.2019)
Hallo Zwergi,
wer an der Jugend nie Rocker, Kommunist, Sexsüchtig oder Kiffer war, hat alles falsch gemacht.
Wer es im Alter immer noch ist, hat nichts dazu gelernt!

Herzliche Grüße aus der Besserungsanstalt
TT
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AchterZwerg meinte dazu am 26.10.2019:
Schon, schon,
doch sollte sich der Nachgebesserte einen Rest an Aufmupf erhalten und sich beispielsweise nicht in einer Zeit der Wohnungsnot für die gewaltsame (!) Räumung besetzter Häuser einsetzen. Besonders dann nicht, wenn er früher selber welche besetzt hielt. - Oder sich als Migrant nicht für eine Verschärfung der Flüchtlingspolitik einsetzen.
Das sind nur zwei (für mich obszöne) Beispiele von vielen.
D u bist selbstverständlich nicht gemeint.

Liebe Grüße
der8.
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Teichhüpfer
Kommentar von Teichhüpfer (25.10.2019)
Ach, Du bist das, oder?
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AchterZwerg meinte dazu am 26.10.2019:
Ja, ich bins, der8.
Und du? Hüpfst du tagtäglich in kniehohe Teiche, verscheuchst Enten und Erpel und leistest so der Einwanderung undeutscher Nilgänse Vorschub?

Fragende Grüße
der8.
diese Antwort melden
Teichhüpfer meinte dazu am 26.10.2019:
Ach so, ich bin die Hälfte
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (28.10.2019)
Hallo Achtel, was möchtest du? Dass man dir die Meinungsfreiheit beschneidet? Nein. Hat man 68 auch nicht getan. (Oder doch?) Ist gut, dass man einen Höcke als Faschist benennen darf. Kostet ihn nicht mal seine Abgeordnetenbezüge .Oder den Lucke. Setzt sich hin, sagt nichts und kassiert. Und die Studenten, die etwas vorlaut sind, müssen sich sagen lassen, dass es ungehörig ist. Die Meinungsfreiheit ist ein so hohes Gut, das man sie nicht störend unterbinden sollte. Man gefährdet sonst die Demokratie. Die sowieso bis in den kleinsten Winkel unseres Erdballs reicht. Und den Platz des Himmlischen Friedens, gut, ist Sache der Chinesen. Und Angies Ungeschick muss ich ja nicht wiederholen. Also, ich lobe mir weiter den Herbst. Und ich freue mich, dass es Leute wie Kretschmann und Ramelow gibt und ärgere mich über fünf Bescheuerte. Oder sechs.
Ansonsten: Venezuela wäre auch eine Variante. Wegen des Öls, das bald nicht mehr gebraucht wird. Herzlich Gil.
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AchterZwerg meinte dazu am 29.10.2019:
Lieber Gil,
das "Ungehörige" ist nicht eben selten die Wahrheit.
[Klar, kommt es in jeder Revolte zu Übertreibungen - das hat sie so an sich.]
Doch wenn du dir überlegst, dass wir in unserer Gegend fast ausschließlich von Alten, bzw. Greisen geführt werden, kannst du dir schon einmal die Frage stellen, ob das angemessen ist. Insbesondere dann, wenn einstige Ideale nicht nur außer Acht, sondern vorsätzlich "vergessen" werden.
Herzliche Grüße
der8.
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