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Kurzprosa zum Thema Vergessen


von BeBa

Ich stehe an der Rezeption und weiß nichts mehr. Auf welchen Namen haben Sie reserviert, fragt der junge Empfangsmitarbeiter.
Mit diesem Koffer in der Hand stehe ich vor ihm. Blicke mich um, weit und breit ist außer mir kein Gast zu sehen. Ich schaue auf den Koffer, daran hängt weder ein Namensschild noch ein sonstiger Hinweis. Mein Herr? höre ich fragen. Ich hüstele, dabei ist mir klar, dass ich das Problem nur aufschiebe. Es wird mir doch nicht einfallen, wer ich bin und wie ich heiße. Mir ist nicht einmal klar, was ich hier überhaupt will. In diesem Grandhotel, dem ersten Haus am Platz laut dem Prospekt, der vor mir zum Mitnehmen ausliegt.
Der Hotelangestellte runzelt auffällig die Stirn. Ihr Name, versucht er es nun sanft und auf die vertrauliche Tour. Ich bin ihm nicht wirklich böse, aber was erwartet er von mir? Ich bemühe mich zu lächeln, nehme den Meldezettel entgegen, dazu diesen abgegriffenen Hotelkugelschreiber und beginne zu schreiben. Einen Namen, eine Adresse und all das andere, was weiß ich denn? Der junge Mann schaut flüchtig darüber, greift dann zum Schüsselbord und meint: „Zimmer 203, Herr Weber.“
Morgen sehen wir weiter.

 
 

Kommentare zu diesem Text


juttavon
Kommentar von juttavon (27.10.2019)
Schön.

Eine Stelle würde ich nach meinem Empfinden ändern. Gleich im 2. Absatz der Beginn. Da setzt zu schnell die Reflexion ein, statt noch kurz die Erfahrung des Lyrischen Ichs anzudeuten von dem Moment, wo ihm das Selbstverständliche, sein Namen o.Ä., nicht mehr einfällt; das ist ja durchaus ein körperlich spürbares Erleben. Also die Sekunde vor der Frage "Vielleicht habe ich das Zimmer gar nicht selbst gebucht?".

HG Jutta
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BeBa meinte dazu am 27.10.2019:
Liebe Jutta,

ich danke dir, auch für den Vorschlag. Ich werde mich noch einmal an den Text begeben, sobald es die Zeit zulässt, und deine Idee berücksichtigen.

LG
BeBa
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BeBa antwortete darauf am 30.10.2019:
Hallo Jutta,

ich habe den Text jetzt ein wenig geändert. Die Stelle, die du angemerkt hast, habe ich dabei überarbeitet.

Danke noch einmal für die Anmerkung.

LG
BeBa
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (27.10.2019)
Nicht schlecht, darf gerne etwas ausführlicher sein.
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BeBa schrieb daraufhin am 27.10.2019:
Hallo Dieter,

danke auch dir für den Hinweis. Ja, ich glaube, du hast Recht. Wie oben geschrieben, werde ich das Teil noch einmal unter die Feder nehmen. Mal sehen, was sich da noch machen lässt.

LG
BeBa
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (28.11.2019)
Hallo BeBa,
zum Glück hat er (der Hotelangestellte) dich nicht geduzt. Sonst müssten wir uns jetzt gegen den Willen des Webmasters mit deinem Klarnamen herumschlagen. Dabei hört sich BeBa so vertraut an. Erinnert ein wenig an slawische Märchen mit Baba Jaga, die in einer hühnerbeinigen Hütte lebt. Schade, dann entfiele die Sache mit dem Zimmer, Herr Weber.
Herzlich grüßt Sie Ihr Gil.
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BeBa äußerte darauf am 28.11.2019:
Hi Gil,

wenn ich Weber hieße, dann ...

BeBa finde ich ohnehin viel schöner, aber Baba mit oder ohne Jaga finde ich noch besser.

Das Märchen kenne ich nicht, enweder es wurde mir seinerzeit im Russischunterrricht unterschlagen oder ich habe es verschlafen. Ist doch schade, denn dann hätte ich jetzt wenigstens eine Antwort darauf, warum ich damals Russisch- Leistungskurs und nicht Französisch gewählt habe und heute doch den Dostojewski und sogar den sicher einfacheren Tschechow auf Deutsch lesen muss. Na ja, mit Camus wäre es vermutlich nicht anders. Aber Patrick Modiano vielleicht ... ach egal, da war ja auch noch Latein und wofür das?

Wie war noch mal das Thema, werter Gil? Du würdest mich immer aus dem Konzept bringen, hätte ich eines.

LG
BeBa
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BeBa
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Veröffentlicht am 27.10.2019, 12 mal überarbeitet (letzte Änderung am 30.10.2019). Textlänge: 190 Wörter; dieser Text wurde bereits 82 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.05.2020.
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