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Dialog zum Thema Frauen/ Männer


von Sin

„Schwanger“, sagte sie.

„Ich bin schwanger!“

„Okay“, antwortete ich.
„Wenn es so ist: Ich werde es anerkennen und zu meiner Verantwortung stehen!“

„Sag mal, hast Du sie noch alle?
Was soll das heißen, Du wirst es anerkennen und zu deiner Verantwortung stehen?
Ist ja wohl klar, dass Du dazu stehen wirst!“

„Ich wollte doch nur zum Ausdruck bringen, dass Du dir keine unnötigen Sorgen
machen sollst und ich immer für dich und unser Kind da sein werde.“

„Häh? Ist ja wohl selbstverständlich, dass Du für uns da sein wirst. So etwas muss man doch nicht extra erwähnen. Ich werde es anerkennen und zu meiner Verantwortung stehen! Ist das wirklich alles, was dir dazu einfällt? Nicht zu fassen! Also manchmal glaube ich wirklich, dass mit dir etwas nicht ganz richtig ist.
Mann, am besten hältst Du jetzt einfach mal deine Klappe!“

„Ich...“

"MAN, SHUT UP!!!“

.

Anmerkung von Sin:

.
© Sin 2019

 Gouge Away


 
 

Kommentare zu diesem Text


AvaLiam
Kommentar von AvaLiam (29.10.2019)
Moin...

...ein wenig mehr Freude hätte es ja ruhig sein dürfen...

wobei...
dann hätte sie dir in die Worte der Freude womöglich auch grundlegendes Desinteresse interpretiert welches du dann versteckt und geschönt hättest hinter einem strahlenden Lächeln und "schön, ich freu mich" .
Ich glaube du hattest keine Chance.
Nein, ich bin mir sicher.
Der Umstand der Umstände macht es nur noch wahrscheinlicher und deutlicher.
Eine Frau.
Schwanger.
Eine schwangere Frau.
Verwaiste Tretminen auf einem schlafenden Schlachtfeld.
Eiertanz.
Was auch immer du gesagt hättest - es wäre die falsche Reaktion gewesen. Du konntest nicht das Richtige sagen. Es gab zu keinem Zeitpunkt DIE richtige Reaktion. Sie hat nur darauf gewartet...heimtückisch...wie Frauen so sind...

Frag sie doch mal ob sie evtl. mal mit dem Gedanken gespielt habe, wie es wäre wenn ihr heiratet und die Möglichkeit des Zusammenziehens zwecks gemeinsamen Daseins für das Kind. :-D

Pack aber schon mal nen Backpacker mit allem was man für so ein Survival-Jahr braucht.


Ja - ich hab gut lachen.
Aber bei mir sind ja auch allenfalls die Worte (bedeutungs-)schwanger.

Ich trinke nen Kaffee auf dich...ganz in schwarz - wie die Seele einer Frau der man einfach nichts recht machen kann... oder 2...

halbschlafende Grüße - Ava
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Sin meinte dazu am 29.10.2019:
Liebe Ava, Mann kann schon sagen, dass Frauen in anderen Umständen doch äußerst leicht erregbar sind. Ich dagegen war es überhaupt nicht (mehr). Herzlichen Dank, Sin
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (29.10.2019)
Mich dünkt, hier ist die Liebe schon vor Beginn der Schwangerschaft verflogen.
Mal abgesehen davon, dass weibliche und männliche Kommunikationsstrategien völlig verschieden sind; das hast du gut herausgearbeitet.
"Okay" war mit Sicherheit die falsche Antwort. Aber "ich bin schwanger" eine ebenso gefühlsarme Ansage - denn auch hier scheint sich die Freude in Grenzen zu halten.

Was Autobiographisches? Nee - oder?

Liebe Grüße
der8.
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Ralf_Renkking antwortete darauf am 29.10.2019:
Genau, okay war die völlig falsche Antwort. Hier habe ich mal die drei möglichen Antworten aufgelistet:

1. Ach?

2. Unmöglich, ich passe doch immer auf.

3. Von mir kann das aber nicht sein.

Für die Zukunft bist Du jetzt also gewappnet.

Ciao, Frank
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Sin schrieb daraufhin am 29.10.2019:
Lieber Achter, bei ca. 80.000000 Zuwächsen pro Jahr werden Gespräche dieser Art wohl etwas häufiger geführt. Ich glaube es gibt kein anderes Thema, bei dem ein weiblich/männliches Kommunikationsdesaster prädestinierter ist. Sollte ich mal ein Buch veröffentlichen wird es eine Gesprächsammlung sein, die sich nur um dieses Thema dreht. Das Teil wird der Renner! Aber Autobiographisch? Gott bewahre! Äh... behüte! Herzlich, Sin

@Frank

Mein Favorit ist die Nr. 3. Mal sehen, ob das die Situation deeskaliert. Dank und LG, Sin
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Sin äußerte darauf am 29.10.2019:
Sorry Achter: Verhüte!
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Fisch
Kommentar von Fisch (29.10.2019)
Die Aussage: "Ich bin schwanger" nach positivem Doppelspaltexperimenttest (| |) ist von den drei existentialistischen übrigens, Sin, die einzig sinnstiftende.
Die anderen ("Ich bin gezeugt" / "Ich bin tot")
werden jedenfalls eher seltener gehört.

Schwierig werden sie noch mal ab der ersten Vollwehe, also richtig.

Treffliche Musikbegleitung.
Waren noch Zeiten.

KH,
F.
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Sin ergänzte dazu am 29.10.2019:
Mr. Fisch, in dieser Situation erschien mir der Hinweis auf die musikalische Begleitung die einzig sinnstiftende Reaktion. "Blende mich, mach mit mir was du willst usw." Der Hintergrund zu dem Song ist die Geschichte von Samson und Delilah. Aber ich nehme an, Sie als alter Haudegen wussten das längst. Dankschön und LG, Sin
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princess
Kommentar von princess (29.10.2019)
Mannomann, Herr Sin, jetzt bin ich völlig perplex. Ich lese hier definitiv eine Story aus meinem Leben! Lediglich zwei Zeilen gäbe es noch zu ergänzen, zwischen Zeile 2 und Zeile 3:
NEU:
"Du willst es doch wohl nicht etwa behalten?"
"Doch!"
Und dann weiter im Text. Ach ja, sweet memories. Heute ist sie Mitte 30.
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Sin meinte dazu am 29.10.2019:
Das ist in der Tat eine treffliche Ergänzung, Frau princess. Gefällt mir richtig gut und erweitert das Zielpublikum sicher um zig Millionen LeserInnen. Bei einer Buchveröffentlichung werde ich ihren Vorschlag daher in Erwägung ziehen. Dank und LG, Sin
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Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (29.10.2019)
Lieber Sin,

eine Schwangerschaft kann in der Tat sehr unterschiedliche Reaktionen hervorrufen. Erschwerend sehe ich hier die fehlende Freude auf beiden Seiten.

LG Sigrun
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Sin meinte dazu am 29.10.2019:
Ja, Sigrun, von Freude oder Vorfreude kann hier wohl nicht die Rede sein. Zunächst lautete der Titel daher auch "Frohe Botschaft". Dankschööön und LG, Sin
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (29.10.2019)
Au Backe Sin,
für die Zulassung als "Staatlich geprüfter Frauenversteher" sehe ich ziemlich dunkelschwarz
LG TT
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Sin meinte dazu am 29.10.2019:
Danke, Freund Tasso. Mal sehen, wie ich aus der Nummer wieder raus komme. LG, Sin
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una
Kommentar von una (29.10.2019)
Ich finde sie hat ein wenig überreagiert. Sie hätte auch sagen können:
" okay lieber Sin, das kommt für Dich nun doch etwas plötzlich. Lass es erst mal sacken. Ich gehe jetzt shoppen und Du kannst uns dann etwas Leckeres kochen heute Abend, TschauSchatz, Küsschen, zuckersüß lächelnd."

LG una
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Sin meinte dazu am 29.10.2019:
Liebe una, ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass das die Situation noch gerettet hätte. Dank und LG, Sin
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Kommentar von Regina (29.10.2019)
Wenn die Beziehung nicht stimmt, ist die Aufzucht vielleicht ohne Zusammenleben leichter. Gruß Gina
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Sin meinte dazu am 29.10.2019:
Ja, Gina, die Aufzucht ist das eigentliche Problem. Die Zucht dagegen ging ziemlich leicht vonstatten. Dank und LG, Sin
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Regina meinte dazu am 29.10.2019:
Nun, wenn du die meinst, können wir nur noch im Konjunktiv argumentieren: Das alles hätte vorher diskutiert werden sollen.
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Sin meinte dazu am 29.10.2019:
Ja, sicher, Gina. Aber wer macht denn sowas?
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (29.10.2019)
Scheinen mir weit verbreitete Reaktionen zu sein. Du kennst dich aus
LG Sä
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Sin meinte dazu am 29.10.2019:
Das will ich meinen, Sätzer. Dank und LG, Sin
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Kommentar von Artname (29.10.2019)
Wer versteht schon Frauen?! Aber mir gefällt die Ambivalenz deiner Darstellung!
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 29.10.2019:
Hallo Sin,
wie hat sich doch das Verhalten von Frauen und Männern bei Schwangerschaften geändert, vom Kindsmord bis zu der von dir beschriebenen Szene. Eine literarische Untersuchung des Themas " Eröffnung von Schwangerschaft" wäre durchaus nicht absurd.
Beste Grüße
Ekkii
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Sin meinte dazu am 29.10.2019:
Ja, die Ambivalenz war für mich der Reiz an diesem Stück. Gut, böse, richtig oder falsch. Finde die passende Antwort lautet die Quizfrage. All diese Kategorien scheinen in dieser besonderen Situation aufgehoben. Jedes Individuum hat plötzlich mit sich selbst zu kämpfen. Perspektiven, (Überlebens-) Existenxängste. Sicher mag es auch freudige Reaktionen wie Harmonie, Glück oder Zusammenhalt geben. Aber es ist wohl eher (erstmal) nicht die Regel. Kein Wunder, wenn das eigene Leben plötzlich vom Kopf auf die Füße gestellt wird. Dank dir, Artname. LG Sin
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Sin meinte dazu am 29.10.2019:
Ekki, ja, das wäre durchaus mal eine Untersuchung wert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine solche Dissertation auch außerhalb akademischer Zirkel ihre Leser finden wird. Vermutlich habe ich gerade die Idee für einen Bestseller geliefert, sofern es eine solche Arbeit noch nicht geben sollte. Hab herzlichen Dank und LG, Sin

Antwort geändert am 29.10.2019 um 12:48 Uhr
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Ralf_Renkking meinte dazu am 29.10.2019:
@Artname
Wenn wir die Frauen verstehen würden, hätten wir wohl gar nichts mehr zu lachen.
Ciao, Frank
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Artname meinte dazu am 29.10.2019:
[Quote]Wenn wir die Frauen verstehen würden, hätten wir wohl gar nichts mehr zu lachen. [/Quote]
Dann bestätigen alle männlichen Lacher zugleich, dass sie garantiert keine Ahnung von Frauen haben?
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (29.10.2019)
Den ganzen Tag nun schon schleiche ich um deinen Text herum, Sin. Und ich finde einfach keine wirklich stimmige Erklärung dazu.
Ist es vielleicht, dass zwei Holzklötze nur ein schönes Feuer im Kamin abgeben und doch lieber kein Bäumchen pflanzen sollten? Oder ist es vielleicht so, wie wir es uns vorstellen in einer zweisprachigen (mann/frau) Welt?

Ick weeß et nich.
Aber empfehlenswert finde ich deinen Text auf jeden Fall!

Es grüßt die Lotta

edit: O Gott! Meine Tippfehler! Ich liebe sie!

Kommentar geändert am 29.10.2019 um 14:44 Uhr
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Sin meinte dazu am 29.10.2019:
Lotta, glaub mir, ich stand sowohl beim Schreiben des Textes als auch danach vor ähnlichen Fragestellungen. Ja, es ist unverändert nichts besser geworden. Die Zweisprachigkeit ist ein echtes Problem. Manchmal geht es mir allerdings so, dass ich die Antwort eines weiblichen Gegenübers schon vorausahnen kann - jahrelange Übung - was immerhin dazu führt, dass ich die entsprechende Frage gar nicht erst stelle. Ja, in einem gewissen Sinne bin ich inzwischen des ewigen Geschlechterkampfes müde geworden. Habe mir auch schon überlegt, für zukünftige Diskussionen eine weisse Fahne zuzulegen. Die würde ich dann mit dem Spruch dieses Häuptlings beschriften und schon im vorhinein schwenken: "Ich kämpfe niemals wieder!" Dankschön und LG, Sin
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Mehrmeerland
Kommentar von Mehrmeerland (29.10.2019)
Bob: "Das ist eine umwerfende Frau: stark, wunderschön und mitfühlend. So einer Frau würde ich auch gern, irgendwann in meinem Leben, einmal den Laufpass geben dürfen."


aus: Becker, S05E01
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Sin meinte dazu am 29.10.2019:
Ich muss schon sagen, dieser Bob, falls er es irgendwann durchziehen sollte, also dieser Bob, der hat schon Nerven. Applaus! Dank und LG, Sin
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eiskimo
Kommentar von eiskimo (29.10.2019)
Ich weiß nicht, ob ein "neues Leben", das da seinen Anfang nimmt, einen Anspruch darauf hat, mit Liebe begleitet zu werden. Aber was ich sicher weiß: Es täte ihm richtig gut!
Die Zwei, die in diesem Text auftreten, machen mich da nur traurig.
sorry
Eiskimo
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Sin meinte dazu am 29.10.2019:
Na ja, Eiskimo, es ist ja nur eine Möglichkeit, wie es sich abspielen könnte. Und was später draus wird steht eh auf einem anderen Blatt - und ein Happy-End zumindest(auch) als Möglichkeit im Raum. Aber was mich tatsächlich angefasst hat, war die Diskussion mit einem jungen Päarchen (beide etwa Mitte Zwanzig), das aufgrund der bevorstehenden und (ihrer Meinung nach) nicht mehr abzuwendenden Klimakatastrophe beschlossen hat, kinderlos zu bleiben. Nun weiß ich aus der (meiner) Vergangenheit, dass es schon immer Gründe gab, die Menschen dazu bewogen, keine Kinder in die Welt zu setzen. In meiner Generation war es vor allem die Angst vor einem Atomkrieg. Aber ausgerechnet mir kamen sie jetzt mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und der festen Überzeugung, dass eh nur noch ein paar Jahrzehnte verbleiben würden. Und da war ich sowas von baff, dass ich außer der Tatsache, dass sich bisher noch jedes Untergangsszenario als nicht real erwiesen hat, nichts entgegen zu setzen hatte. Und das fand ich dann selbst auch ein bisschen arg dünn. Dank und LG, Sin
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (29.10.2019)
Hallo Rothaut, das erinnert mich dunkel, also sehr dunkel, an die Form meines Heiratsantrages, also des Antrages, der erfolgreich war, der allerdings mit dem von dir beschriebenen Vorgang eine zeitliche Differenz von zwei Jahren zu meinen Gunsten hatte, ansonsten aber in seiner Herbheit, das hat jetzt mit Wein nichts zu tun, ist eher zum Weinen, noch ein bis zwei Stufen niedriger einzuordnen wäre, als deine „gespielte“ Lässigkeit. Man kann sich sicher deutlicher ausdrücken, dann wäre es notwendig, ein wenig DDR-Geschichte aufzuarbeiten, die weniger politische als wirtschaftliche Aspekte enthielte und deshalb für die Mehrzahl der Leser unverständlich bleiben müsste, da sie nicht im gleichen Zeitrahmen, Milieu, in der gleichen Gegend oder unter gleichen Voraussetzungen, um es kurz zu machen, betroffen waren. Beziehungen sind eine Besonderheit des menschlichen Daseins, schreib dein Buch, ich werde es auf jeden Fall erwerben. Apropos Heiratsanträge: Ursprünglich wollte ich mal etwas darüber schreiben, wer, von wem, an wen, warum usw. ich damit zu tun hatte, bin dann aus persönlichen Dingen wieder davon abgekommen. Schade eigentlich. Aber dein Text hat mich wieder darauf hingewiesen, was heißt hingewiesen, er hat mich daran festgemacht.
Herzlich grüßt dich dein alter Freund Gil.
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Sin meinte dazu am 30.10.2019:
Giltis, diese Sammlung von Heiratsanträgen interessiert mich brennend. Wer, wem, unter welchen Umständen... Dabei bin ich gar nicht neugierig. Denn so Boulevard-Zeitschriften lese ich sonst ja nur bei meinem Friseur oder Zahnarzt. Und die letzten Besuche sind schon ein paar Jahre her. Gibt es eigentlich „die Bunte“ noch? Egal, so aufbereitet aus deiner Hand wäre vor allem das Niveau noch mal ein anderes. Und so eine Textreihe würde mit Sicherheit nicht nur auf kV viele interessierte LeserInnen finden. Zeig mir einen, der bei dem Titel „Heiratsantrag“ nicht draufklicken würde. Was übrigens die „gespielte“ Lässigkeit meines Prots angeht, so denke ich, ging es ihm ähnlich wie in dem Text der verlinkten Begleitmusik: Jetzt ist eh alles egal, mach was du willst, bleib so lange du willst, blende mich, ich habe nichts mehr zu verlieren, ich stehe dazu! Ehrlich gesagt finde ich eine solche Haltung sehr sympathisch. Also mein Lieber, auf deine Heiratsanträge nagele ich dich fest! Hab herzlichen Dank und liebe Grüße, Sin
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (08.11.2019)
Vielleicht wäre ein "Ach lass mich doch in Ruhe, Bitch!" besser gewesen. Das hätte dann so gewirkt, als wäre er ein starker Mann, der für sich eintritt. Und starke Männer sind auch bei Frauen erfolgreicher. QED.
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Sin meinte dazu am 08.11.2019:
Trekan, bist Du des Wahnsinns fette Beute? Ein einziges Mal habe ich in einer viel harmloseren Situation einen ähnlichen Satz zu einer Frau gesagt. Danach war es die Hölle auf Erden und schlussendlich konnte ich einpacken. Nein, mein Lieber, da ist eher diplomatisches Geschick gefordert. Also nichts gegen starke Männer, aber ein Selbstmörder bin ich deswegen noch lange nicht. Dank und LG, Sin
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 08.11.2019:
Du hast völlig recht. Mit "Ach lass mich doch in Ruhe, Bitch" wäre alles schlimm und in einem Missverständnis geendet. Wie Jerusalem. Stell dir mal vor, die großen Weltreligionen würden in dieser heiligen Stadt nicht für Frieden sorgen. Ich sage nur: Mord und Totschlag!

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Sin
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Veröffentlicht am 29.10.2019, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 29.10.2019). Textlänge: 148 Wörter; dieser Text wurde bereits 190 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.11.2019.
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· bissig (1)
· ironisch (1)
· nachdenklich (1)
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