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Domino Day

Experimenteller Text zum Thema Stimmung


von Livia

Auf einmal steht – alles. Es ist kalt, draußen, wo meine Atemluft genauso gut eine Zigarre sein könnte, und unter diesem schwarzen perfekt abgefusselten Mantel, wo es schlägt, wie die Flügel eines Vogels gegen seinen eigenen Käfig.  Wir waren nicht mutig genug. All diese Orte, von denen wir träumten und an denen wir nicht gestorben sind. War ich hier, und was habe ich gefühlt? Nimm mir dieses Gefühl des Weg-Seins und hilf mir, diese Nacht zu überstehen. Wird nur mehr über die Tasten geflüstert. Dennoch wir werden dich alle begleiten. Den ganzen Weg in dieser grauenhaften zähen Stille. Sie klebt wie Pech an meinen gefalteten Fingern, die zur Serviettentechnik wurden. Ich denke, an die Nacht als ich über meine und deine Füße stolperte. An sieben dunkle Jahre. Wie viele davon hattest du? Du kennst mich so lange, selbst die Zeit als ich noch Zuckerwatte in den Augen hatte.  Die Wimpern voller Salz und die Sonnenbrille im Handschuhfach statt auf dem Nasenbein. Die verlorenen Sekunden. Keine Angst, wir spielen weiter. Die alten Lieder und deinen Namen. Einmal müssen wir fallen. Alle Gedankenfetzen um mich flüstern ein Wort: Domino.

Anmerkung von Livia:

Domino: Spitzname von Dominik



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Kommentare zu diesem Text


Habakuk
Kommentar von Habakuk (30.10.2019)
Starker Text. Mysteriös, traumhaft, unwirklich und fantastisch zugleich. Die Grenzen zwischen dem Realen und dem Fantastischen verschwinden. Traum und Wirklichkeit, Täuschung und Tatsächliches verschmelzen zu einer Einheit. Irgendwo zwischen Neosurrealismus und Neue Innerlichkeit einzuordnen. Denke ich mal. Wie auch immer. Gefällt mir gut.

H.

Kommentar geändert am 30.10.2019 um 12:58 Uhr
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 30.10.2019:
Nehmt euch bitte ein Zimmer. KV ist nicht Tinder. Danke.
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Gigafchs antwortete darauf am 30.10.2019:
Tinder ist kein Hotel. word.
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Livia schrieb daraufhin am 30.10.2019:
Dieter Herzchen, Liebe ist für alle da.

Und Habakuk danke für den schönen Kommentar. Schön zu sehen, dass die Beschreibungen auch ankommen. (-:
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Augustus
Kommentar von Augustus (30.10.2019)
Sie klebt wie Pech an meinen gefalteten Fingern, die zur Serviettentechnik wurden. Ich denke, an die Nacht als ich über meine und deine Füße stolperte.


Als Merkur geboren wurde stolperte er gleichfalls über die Füße der Sonne und eine halbe Seite von ihm klebt von Pech.

An sieben dunkle Jahre. Wie viele davon hattest du?

Die andere Hälfte des Merkur bleibt ewig im Dunkeln (vorausgesetzt er dreht sich nicht um die eigene Achse). Die Frage ob die Sonne dunkele Jahre hatte würde obsolet werden.

Die Sonne bleibt Sonne - die Gewinnerin. Merkur, der das Pech hat so nahe ihr zu sein, kann für sein Stolpern nichts und muss die zwei Seiten, kalte Dunkelheit und den verbrannten Schwefel ertragen.

Ave
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Livia äußerte darauf am 30.10.2019:
Ach, diese gebrannten Kinder.

Liv
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Gigafchs
Kommentar von Gigafchs (30.10.2019)
Ich find es schwierig, wenn das Thema, hier "Tod" vorgegeben ist. Dadurch lese ich anders. Wenn ich z. B. Satire schreibe, mache ich das nicht zum Thema, weil wenn es sofort erkannt wird, wo ist da noch der Sinn?
Aber dein Text bleibt trotzdem gut.
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Livia ergänzte dazu am 30.10.2019:
Besser so?
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Gigafchs meinte dazu am 30.10.2019:
Sieht gut aus ( : )
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Livia
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Veröffentlicht am 30.10.2019, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 30.10.2019). Textlänge: 187 Wörter; dieser Text wurde bereits 128 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.12.2019.
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