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Erstickungsanfälle

Kurzgedicht zum Thema Meer


von Momo

Dem Meer ist alles gleich-
er-maßen. Willig nimmt es
alles an.

Nicht so das Leben,
das in seinen Tiefen wohnt.

Es wird am Müll ersticken,
mit dem der Mensch
sein Dasein lohnt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (30.10.2019)
Liebe Momo,

der Mensch hat es geschafft, die Weltmeere, unsere Lebensspender, auszubeuten. Meerestiere sterben, das Klima verändert sich …

LG Sigrun
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Momo meinte dazu am 30.10.2019:
Hallo Sigrun,

... auszubeuten und zu vermüllen. Es ist ja nicht nur das Plastik, es sind ja auch die atomaren Abfälle, die am Anfang ins Meer gekippt wurden, eigentlich alles, was man loswerden wollte.

LG Momo
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Kommentar von Sin (55) (30.10.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Momo antwortete darauf am 30.10.2019:
Wird langsam Zeit, mit dem Träumen aufzuhören und aufzuwachen.
Langsam kommt alles wieder ans Licht, was man für immer versenkt glaubte. So wird der Mensch mit dem konfrontiert, was er schuf, auch eine Form von Gerechtigkeit.

LG Momo
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (30.10.2019)
Hallo Momo,
kurz vor Zwölf. Wenn wir das Meer ersticken, gibt es kein
Leben mehr.
Zwischen Skepsis und Hoffnung
Ekki
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Momo schrieb daraufhin am 30.10.2019:
So ist es, Ekki. Ohne Wasser kein Leben.
Schon heute müssen viele Menschen ihr Wasser in Flaschen kaufen oder weite Wege zurücklegen, um an sauberes Wasser zu kommen. Die Zeit ist nicht mehr so fern, in der es Verteilungskämpfe geben wird um trinkbares Wasser.

Eher skeptische Grüße
Momo
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AvaLiam
Kommentar von AvaLiam (30.10.2019)
ich erinnere mich an die 8. Klasse - kurz nach der Wende in der DDR - da schwappte ein Spruch der damaligen Umweltaktivisten zu uns herüber der fortan in jedem Klassenzimmer hing und wir fanden ihn "einfach mega" ...ich hab ihn in den darauf folgenden Jahren immer seltener gelesen bis er ganz verschwand... war halt nicht mehr spektakulär genug... mit der ganzen Umweltbewegung heute könnte man ihn eigentlich wieder ins Gedächtnis rufen...

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

daran hat mich dein Kurzgedicht erinnert...

und an das stolze Gefühl, auf mich selbst zu achten und was ich FÜR meine Umwelt tue (ja, mit 13 ist man da noch sehr "begeisterungsfähig")...

liebe Grüße - Ava
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Momo äußerte darauf am 31.10.2019:
Hallo Ava,

heute ist der Spruch sehr bekannt, aber er hat nichts von seiner Wahrheit eingebüßt und seiner Aktualität.

Mehr kann man eigentlich auch nicht tun als zu versuchen, sein eigenes Leben konstruktiv zu gestalten und darauf zu achten, mit dem eigenen Verhalten kein Unheil anzurichten.

Danke für deinen Beitrag, Ava.

Liebe Grüße
Momo
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LotharAtzert
Kommentar von LotharAtzert (31.10.2019)
Schon vor 55 Jahren sprach man in meinen Kreisen davon, daß nicht die Politik, sondern zuerst das Bewußtsein sich verändern muß.
Heute verfolgt unsereins die Tagesaktualitäten kaum noch, da sich das Bewußtsein veränderte, während jenes der Masse immer noch außschließlich nach politischen Lösungen sucht und uns mehr denn je als Spinner bezeichet, die "auch keine Lösung" hätten.

Seufzende Grüße
L.
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Momo ergänzte dazu am 31.10.2019:
„… außschließlich nach politischen Lösungen sucht …“ Daran wird sich wohl auch in Zukunft erst einmal nichts ändern. Die dauerhafte Veränderung des Bewusstseins unterliegt eben bestimmten Bedingungen. Das Wissen von Fakten gehört eigentlich nicht dazu, wie man z.Zt. auch beobachten kann.

LG Momo
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Momo
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Veröffentlicht am 30.10.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 30.10.2019). Textlänge: 30 Wörter; dieser Text wurde bereits 90 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.08.2020.
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