Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
flaviodesousa (22.09.), Nathielly (22.09.), Wordsmith (22.09.), Jadefeder (21.09.), Gedankenwelten (17.09.), AutortamerYazar (15.09.), RufusThomas (14.09.), AnnyGrey (11.09.), Quoth (10.09.), AngelWings (01.09.), Mapisa (28.08.), Nimmer (28.08.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 606 Autoren* und 71 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.047 Mitglieder und 438.776 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 28.09.2020:
Limerick
Der Limerick ist ein aus Großbritannien stammendes, fünfzeiliges Gedicht mit dem Reimschema aabba. Dabei sind die... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  das virus sprach jüngst zu herrn drosten von harzgebirgler (28.09.20)
Recht lang:  ROTKÄPPCHEN von Dieter Wal (313 Worte)
Wenig kommentiert:  weih not von leorenita (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  ein fleischfabrikant aus westfalen von harzgebirgler (nur 27 Aufrufe)
alle Limericks
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Weihnachtsgedichte
von Tannenquirlzwilling
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich ehrlich bin und auch kritik haben möchte" (Eumel)

Kindheitserinnerungen 4.Teil

Erzählung zum Thema Essen/ Ernährung


von Februar

Von Fisch und anderem für mich ungenießbaren Essen
 
Meine Freundin hatte so ein kleines flaches Holzkästchen. Darin hob sie so allerlei Grimskram auf. Mein Herz hing dran. Da brachte mein Vater eines Tages so ein Kästchen mit.
Darin waren so kleine geräucherte Fischlein. Ich glaube Sprotten nennt man sie. Wir gingen zu Tisch und Mama bot mir einen Bissen an. Ich hatte den Geschmack im Munde, gewürgt, und zur Toilette, so schnell konnte keiner reagieren
Mein neues Bett stand noch im Elternschlafzimmer. Der Fischgeruch hing in der Luft, ich konnte nicht schlafen, mir wurde schlecht, gewürgt, und das bisschen Essen kam wieder heraus. Papa holte den Arzt. Schuld war nur der Lebertran. Das hatten sie davon, wie kann man einem Kind etwas aufzwingen.

Sonntags gab es eine Rindfleischsuppe vorweg. Als Einlage Grünkernmehl. Ein Löffel davon genügte und ich konnte nicht mehr aufhören zu husten. Bis Mama merkte was daran schuld war.
 
Am liebsten aß ich Brot.
Nun war die Bäckerei am Ende des Dorfes. Bis ich damit nach Hause kam, hatte ich rundum  auf der schmalen Seite die ganze Kruste abgeknabbert. Einmal hörte ich meinen Vater sagen, seine Arbeitskollegen hätten ihn darauf angesprochen, ob wir Mäuse im Haus hätten. Da klärte ihn Mama auf. Er aber sagte darauf, “lass sie nur, Hauptsache es hat ihr geschmeckt.“ Noch heute kann ich mich nur von Brot ernähren. Ich brauche sonst nix.

© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de