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Hinter Zäunen und Hecken

Text


von Fisch

Von Nachbarn umzingelt zu sein ist, angesichts allgemein hoher Siedlungsdichte, eine nur schwer vermeidbare Situation.
Nachbarn, das sind die anderen, das sind die, die uns die Horizonte verstopfen, deren Köter zu den Zeiten kläffen, zu denen Köter nicht kläffen sollten, sind die, die Todesstreifen um ihre Eigenheime planieren, auf denen Roboter summend Krieg gegen Wiesen führen.
Nachbarn vermehren sich dadurch, dass sie in Ikealandschaften übereinander herfallen, als wären sie Schnäppchen.
Blagen der Nachbarn sitzen auf wulstigen Thronen in hässlich geschwollenen Autos und pendeln zu Waldkinderhorten.
Nachbarn haben fast abbezahlte Wintergärten,
die aussehen, wie fast abbezahlte Wintergärten.
Oft ist uns, als hülfe gegen Nachbarn nur die resolute Entnahme, und also befeuern sie unsere toxischen Träume.
Nachbarn befeuern unsere Träume und gäbe es keine Nachbarn, so erstickten diese in öder Harmonie.
Nachbarn sind unserer Horizonte Schmuck und
Erquickung, gern grüßen wir noch ihre Hunde und miezmiezen ihre Katzen, wenn diese unsere Rabatten düngen.
Nachbarn grillen, haben grüne Daumen und Gardena-Adapter, Carports und Plastekomposter und behängen winters Lebensbäume mit Meisenknödeln.
Wenn wir reisen, gießen sie unsere Topfpflanzen und wachen über unsere Doppelhaushälften.
Oft ist uns, als seien wir wie sie.
Nachbarn.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Stelzie
Kommentar von Stelzie (31.10.2019)
Diese Harmonie ist in der Tat fast nicht auszuhalten.

Liebe Grüße aus der Eigenheimsiedlung.
Kerstin
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Fisch meinte dazu am 31.10.2019:
Stelzie, präzis, Harmonie ist das eigentliche Gift.
Und wäre die Welt eine harmonische, wüchsen Obstbaumäste nicht über Grundstücksgrenzen.
Mitfühlende Grüße aus derzeit dem
Marianengrabenweg 1
f.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (31.10.2019)
Herrlich, als wohntest Du bei mir um die Ecke!
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Fisch antwortete darauf am 31.10.2019:
Der gepflegte Konjunktiv II hat ja auch immer etwas beruhigendes, wobei...
bist du untersetzt, ca. einsfünfundsechtzig groß,
schütter kopfbehaart und mähst zwei mal wöchendlich mit freiem Oberkörper und rotem Ferraricap den Rasen um ein vollverklinkertes
Stück Bausünde.
Nein, oder?
F.
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Dieter_Rotmund schrieb daraufhin am 31.10.2019:
Verklinkert gibt es in meiner Region nur sehr selten, diese hässliche Eigenart ist vor allem in NRW üblich, oder?
Bei mir in der Strasse gibt es seit vielen Jahre den unsäglichen Wettbewerb, wer die lärmigsten Handwerker über den längsten Zeitraum beschäftigt... reine Angeberei.
Im Grunde gibt es hier in meiner Strasse niemals keine Handwerker.
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (31.10.2019)
Hallo Fisch, Nachbarn sind nicht nur die Schrecken an Land, sie sind auch die Schrecken der Meere. Ich weiß, wovon ich schreibe. Wenn man als Camper sein Zelt am Wasser aufschlug, hatte man Nachbarn. Automatisch. Mit Strandburgen, Zäunen aus Strandgut, Schwemmsand, geharkt und geglättet, bepflanzt mit totem Tang und als besondere Dreingabe mit Strandmusik von Roland Kaiser, oder Ro Landkaiser, ich bin da nicht so firm. Denn, es geht immer schlimmer. Eigentum ist gut, verpflichtet zu nichts. Du kannst die Topfpflanzen vertrocknen lassen. Und du kannst deinen Eingang mit Schildern versehen: Willkommen, mehrsprachig. Und eine Keule aufhängen mit dem Hinweis: Hausordnung. Schlag zu. Die Schilder werden es dir danken. Gruß Gil.
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Fisch äußerte darauf am 31.10.2019:
Und im Meer erst,G.
Links schlecht gelaunte Seegurken, rechts arrogante Stachelklumpen mit Evolutionsstau.
Ja, ohne das Topfplanzenbetreuungspersonal von nebenan wäre der Planet fürwahr ein besserer Ort, wobei hier die Logik einhergrätscht, plappernd, dass, nach der Entnahme sämtlicher Nachbarn, gerade mal nur der Letzte Mensch bliebe.
Und angesichts meiner südwestlichen Nachbarin,
wäre dies eine Rolle, die ich gern unbekleidet liesse.
BG
F.
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Kommentar von Aha (31.10.2019)
Solche Roboter sind herzlose Auftragskiller. Ohne Gefühl und Anstand verstümmeln diese hirnlosen Schlächter etwas Wundervolles, für was die Natur hunderte von Millionen Jahren gebr...

Saludos

A.
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Fisch ergänzte dazu am 31.10.2019:
Raum zur Vervollständigung deines interruptierten Kommentars:

[
















.

]
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (31.10.2019)
Ein TIEF auf die Nachbarn. Mit Glück hat man auch mal nette Nachbarn, weiß ich aus Erfahrung. LG Sä
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Fisch meinte dazu am 31.10.2019:
Einen kenn ich auch.
Der hängt über meinem Waschbecken (;
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Sin
Kommentar von Sin (31.10.2019)
Mein Nachbar hört gerade  ... Auch wenn meine Wände vibrieren, die Lautstärke ist nicht unbedingt das, was mich stört. Im Gegenteil, was Lautstärke und Musik angeht empfinde ich mich als äußerst tolerant und aufgeschlossen. Ja, selbst an den alten Holzmichel vom Nachbarn gegenüber habe ich mich gewöhnt. Doch es gibt für alles Grenzen. Irgendwo im Schuppen habe ich noch einen alten Baseballschläger liegen. Damit werde ich gleich mal die Wände abklopfen. Später wird er es mir danken. LG Sin
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Fisch meinte dazu am 31.10.2019:
Komisch, Sin, spielt der Nachbar Ihren favorite song und Sie rasten trotzdem aus.
Sind Sie sicher, nicht Ihr Nachbar zu sein?
Fragt bloß ein
F.
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (31.10.2019)
Früher gab es ruhige, stolze Bäume vor meinem Haus.
Jetzt habe ich freien Blick auf kotzhässliche Wintergärten und geschmacklose Gartendekorationen, beispielsweise Buddhapseudosteinstatuen neben diskriminierenden Gartenzwergen ...

Gut, dass ich tolerant bin.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 31.10.2019:
Sei ohne Sorge, Zwerg, das bist Du nicht, denn ich bin ja auch noch da.
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Fisch meinte dazu am 31.10.2019:
Ciao-Ralf, der Zwergen-Versteher. Ich mein, diese Welt wäre ein besserer Ort, wenn mehr qualifizierte Inklusionsbeauftragte ihren selbstlosen Einsatz zum Glänzen brächten.
Ein Planet, dessen führende Spezies der Ausgrenzung frönt, benötigt den Einsatz Andersflüsternder!
Zwerg, fügen Sie sich in die Fuge dieses wirkenden Schicksals!
Rät,
F.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (31.10.2019)
Nachbarn gucken in unsere Töpfe und wachen darüber, dass nichts anbrennt.
Traute Grüße über den Zaun
Ekki
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Fisch meinte dazu am 31.10.2019:
Ja Ekki, ohne Nachbarn wäre unser täglich Brot ein verkohltes.
Zäune verbinden und Mauern sind Küsse Stein auf Stein.
Was uns trennt, bildet Hallen der Liebe, Abendgruß,
F.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (31.10.2019)
hallo Fisch,
Nachbarn gucken in unsere Töpfe und wachen darüber, dass nichts anbrennt.
Traute Grüße
Ekki
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (31.10.2019)
Da sachte watt, Wurm, äh Fisch.
So fast ohne Nachbarn, nimmt man die lieben Tierchen mal aus, lebe ich wohl beneidenswert zumindest an arbeitsfreien Tagen. Nicht wahr? 😉

Moosige Grüße aus dem Dickicht

😘Lotta
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Fisch meinte dazu am 31.10.2019:
Lotta, grüssen Sie Schuppen, Wächter und Mann und genießen sie das Datschaprivileg der
nachbarlichen Verdünnung und des unverschandelten Horizonts.
Ihr Mitmensch aus der Umwelt, kurz:
F.
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (31.10.2019)
Sei mal ehrlich Fisch,
wenn alles genau anders rum wäre, lebtest du doch in einer tristen piefig langweiligen Gegend!
LG TT
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Fisch meinte dazu am 01.11.2019:
Möglich Tasso.
Was mich wirklich beunruhigt ist, dass alle, die um mich herum hausen, denken, ich sei ihr Nachbar...
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Oreste
Kommentar von Oreste (03.11.2019)
Gehört Nachbar-Bashing nicht eher in den Waschsalon?
"Wäre meine Frau meine Nachbarin – ich würde sie nicht grüßen."

O.
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Fisch meinte dazu am 03.11.2019:
Natürlich, O., mainstream.
Andererseits ist die Frage des Nachbarn, der Nachbarschaft ein Urkardinales.
Jesusmäßiges.
Der Nächste, die Nächstenliebe.
Situationen also, die über den Waschsalon hinausragen und in einer nicht geringen Weise sogar mich provozieren,
sie textlich zu berücksichtigen.
Hat aber auch mit meiner aktuellen Nachbarschaft zu tun, die mir durchaus zu lebenslänglich mit anschliessender Sicherungsverwahrung verhelfen könnte.
Ich sollte umziehen.
F.
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Oreste meinte dazu am 05.11.2019:


Thema: Mainstream.
Umsetzung: Underground (Tiefsee)
Insofern alles gut!

Tatsächlich wollte ich am 3. einen Stern hinterlassen haben. Habe ich auch. Wo ist er hin?

O.
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