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Vorbei

Kurzgedicht zum Thema Vergänglichkeit


von niemand

In den Alben schlafen Zeiten,
über Bilder streicht die Hand.
Gute Seiten,
schlechte Seiten,
schlummern tief im Gestern-Land.

Über allem schwebt ein Sehnen,
suchend nach verlornem Glück.
Gerne holte es die schönen
Zeiten in das Jetzt zurück.

Doch die hatten ihre Stunden,
Tage, Wochen, Mond und Jahr.
Manche Zeit wär, Schlaf entbunden,
nicht mehr das, was sie mal war.

 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (04.11.2019)
Hallo Irene, glücklich ist, wer die Vergangenheit schätzt, ohne vergeblich ihre Wiederkehr zu wünschen.
Liebe Grüße
Ekki
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niemand meinte dazu am 06.11.2019:
Dem kann ich nur zustimmen, lieber Ekki.
Mit Dank und lieben Grüßen zurück, Irene
diese Antwort melden
Stelzie
Kommentar von Stelzie (04.11.2019)
Ich habe mich schon immer gefragt, wo denn die Zeit hingeht, wenn sie vergeht. Jetzt weiß ich es: Ins Gestern-Land!
Danke für diese Erkenntnis
Liebe Grüße
Kerstin
diesen Kommentar melden
niemand antwortete darauf am 06.11.2019:
Ja, das Gestern-Land
Mit liebem Dank und lieben Grüßen, Irene
diese Antwort melden
AvaLiam
Kommentar von AvaLiam (04.11.2019)
Nichts wäre so,
wie es war,
wenns so bliebe,
wies gewesen
und nur weils so ist
kann es bleiben
was es war.

...fällt mir dazu ein...

Bin gedanklich über ein paar meiner Bilder meiner alten Zeit gewandert und in einigen Augenblicken kurz verweilt.
Danke für den schönen Rückblick, den du mir ermöglicht hast in/mit deinen Zeilen.

lG - Ava
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niemand schrieb daraufhin am 06.11.2019:
Der Dank! liegt auf meiner Seite, liebe Ava.
Mit einem lieben Gruß zurück, Irene
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (05.11.2019)
Wie überaus schön klingt hier von Eichendorff an, ohne auch nur im Mindesten epigonal zu wirken.
Ein Gedicht, das sich gut sprechen und abends vorlesen lässt ...

Liebe Grüße
der8.
diesen Kommentar melden
niemand äußerte darauf am 06.11.2019:
Ich danke Dir besonders herzlich für dieses schöne Kompliment!
Mit erfreuten und lieben Grüßen zurück, Irene
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (05.11.2019)
Ja, wir hatten noch Fotoalben angefertigt, in denen wir gern mal blättern. Doch heute wird nur noch digital gespeichert und die Fotos werden zur Massenware, für die man kaum Zeit findet, noch mal reinzuschauen bei der ewigen Jagd nach neuen Bildern, die man dann über die sozialen Medien an alle "Freunde" versendet.
Nicht meine Welt.
LG Sä
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niemand ergänzte dazu am 06.11.2019:
Ja, Fotos sind inzwischen echte Massenware, aber auch viel, viel
leichter und billiger herzustellen als früher. Früher gingen Fotos oft ins Geld, heute hingegen gehen sie nach dem Hop ins Ex
Mit liebem Dank und lieben Grüßen, Irene
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plotzn
Kommentar von plotzn (06.11.2019)
Liebe Irene,

Fotoalben helfen mir, mich an Dinge zu erinnern, die ich ansonsten vergessen hätte, z.B. als die Kinder noch klein waren oder lange zurück liegende Urlaube. Leben sollte man aber im Hier und Jetzt und nicht in der Vergangenheit. Ich finde es sehr poetisch, wie Du das in Worte gekleidet hast!

Liebe Grüße,
Stefan
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niemand meinte dazu am 06.11.2019:
Ja, die Alben helfen der Erinnerung tatsächlich auf sie Sprünge,
In ihnen liegt aber auch die "Gefahr" welche auch in jeder Erinnerung liegt, dass man zu verklären versucht. Oder zu verharmlosen [bei nicht so guten Erlebnissen].
Auf jeden Fall danke ich Dir fürs "poetisch", über das ich mich,
als alte/r Reim-Esel/in besonders freue.
Mit lieben Grüßen zurück, Irene
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eiskimo
Kommentar von eiskimo (03.12.2019)
Mir reicht eigentlich die erste Strophe, um den "Film" zu starten und den Zauber dieser unter Pergamin-Papier ruhenden Erinnerungen zu spüren.
Deine Zeilen treffen ins Volle!
lG
Eiskimo
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