Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Loewenpflug (14.11.), Tigerin (12.11.), Seifenblase (12.11.), Marty (05.11.), Slivovic (22.10.), C.A.Baer (19.10.), Swiftie (15.10.), georgtruk (12.10.), Amadeus (11.10.), Rege-Linde (07.10.), Markus_Scholl-Latour (02.10.), MYDOKUART (24.09.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 670 Autoren* und 81 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.908 Mitglieder und 430.923 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 17.11.2019:
Monolog
Der Ausdruck Monolog (v. griech.: Alleinrede) bezeichnet eine scheinbar ohne einen Zuhörer oder Gesprächspartner gehaltene... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Magnon deluxe von RainerMScholz (15.10.19)
Recht lang:  Nekrolog (1) von krähe (1395 Worte)
Wenig kommentiert:  Mit und ohne. von franky (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Durchschnitt von Manzanita (nur 29 Aufrufe)
alle Monologe
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Romeo & Julia: Reanimiert
von Janoschkus
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ...siehe oben..." (Macpal)

Rückkehr

Kurzprosa


von juttavon

Auf gewohnter Straße färben Bäume, Licht und Plakate das Gedächtnis. Hauseingänge riechen nur hier so. Mein Gang wird schneller, die Schatten dunkler. Ich höre die Fragen ihrer Gesichter.
Auf dem Stadtplan verirre ich mich zwischen Straßennamen, taste die Stadtmauer entlang durch den grauen Graben hinauf zur Burg. Falken stechen in den glühenden Untergang der Sonne. Ich verharre vor dem Drehkreuz, versinke in die Weite des Tals bis zur Bergkette. Ich bin da.

Anmerkung von juttavon:

Variante:

Rückkehr

Auf gewohnter Straße. Bäume, Lichter, Plakate färben das Gedächtnis. Hauseingänge riechen nur hier so. Mein Gang wird schneller, die Schatten dunkler. Ich höre die Fragen in ihren Gesichtern.
Auf dem Stadtplan verirre ich mich zwischen Straßennamen. Ich taste die Stadtmauer entlang. Durch den grauen Graben hinauf zur Burg. Falken stechen in den glühenden Untergang der Sonne. Vor dem Drehkreuz verharre ich, versinke in die Weite des Tals. Bis zur Bergkette. Ich bin da.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von niemand (05.11.2019)
Die erste Version gefällt mir persönlich besser. Ich könnte es nicht begründen, einfach so instinktiv besser.
Mit lieben Grüßen, Irene
diesen Kommentar melden
AchterZwerg meinte dazu am 06.11.2019:
Geht mir genauso.
diese Antwort melden
juttavon antwortete darauf am 06.11.2019:
Vielen Dank Euch beiden!
Euer Gefühl ist ein starkes Argument.
HG Jutta
diese Antwort melden
wa Bash
Kommentar von wa Bash (05.11.2019)
gefällt mir, wobei ich anmerken muss, dass mir hier Version 1 besser gefällt, liest sich fließender und lädt zum mitgehen ein, solcherlei Beobachtungen ala Erlebnis lesen sich so besser.

Kurze Satzführungen (Version 2) sind für andere Themen besser geeignet, irgendwie wirkt dort eine Art Zeitstruktur mit, es wirkt gehetzt da die Aufmerksamkeit hin und her springt.
diesen Kommentar melden
juttavon schrieb daraufhin am 06.11.2019:
Dank Dir für Deine Gedanken zu den beiden Versionen.
Das Gehetzte einer kurzen Satzführung kann ich nachvollziehen.
- Ich lasse alles nochmal auf mich wirken.

HG Jutta
diese Antwort melden
EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (05.11.2019)
Hallo Jutta, Rückkehr läuft auch über die Sinne. Deswegen finde ich es gut, dass du auch das Gehör und den Geruch einbezogen hast.
HG
Ekki
diesen Kommentar melden
juttavon äußerte darauf am 06.11.2019:
Danke, Ekki.
Ja, die Sinneswahrnehmungen sind für Erinnerungen und Rückkehr wichtiger als wir manchmal denken.
HG Jutta
diese Antwort melden
Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (05.11.2019)
die Atmosphäre ist spürbar-gefällt mir-egal welche Version-einen Abendgruß-Jo
diesen Kommentar melden
juttavon ergänzte dazu am 06.11.2019:
Danke, Jo. Das freut mich.
HG Jutta
diese Antwort melden
Habakuk
Kommentar von Habakuk (06.11.2019)
Schön, liebe Jutta.

Wieder eine Prosaminiatur, eine Prosaskizze, impressionistisch gemalt, wie es allen Prosaskizzen zu eigen ist.
Das lyr. Ich auf einem Weg zwischen Erinnern und Suchen. Ich lese in deinem Text auch Sehnsucht heraus. Das anvisierte Ziel scheint erreicht. „Ich bin da“.
Schön die Personifizierungen. Bäume, Lichter, Plakate, die das Gedächtnis färben. Fragen von Schatten in ihren Gesichtern hören. Falken stechen in den glühenden Untergang der Sonne.
Erinnert mich von der stilistischen Fertigung her an deinen letzten Text.

Klein, aber fein. Diese Aussage erinnert mich an meinen Kommentar zu deinem letzten Text.

PS:
Die zweite Variante gefällt mir etwas besser, da sie dem Wesen einer Prosaskizze, die ja nur Momentbilder, Ausschnitte beschreibt, mehr gerecht wird.
Augenblicksempfindungen, Eindrücke, Stimmungen in flüchtigen Begegnungen, Licht- oder Geräuscheindrücken, in allem wird die flüchtige Andeutung angestrebt. Da passen parataktische Satzkonstruktionen mit kurzen Sätzen m. E. besser.

HG
H.
diesen Kommentar melden
juttavon meinte dazu am 06.11.2019:
Danke, lieber H.
Schön, dass Du die Sehnsucht herausliest.

Das Momenthafte entspricht den kurzen Sätzen, das empfinde ich auch so. Ich kann allerdings den Eindruck von etwas "Gehetztem" darin auch sehen (s.o. waBash). - Es bleibt ein großer Teil subjektives Empfinden, wie manche Stilmittel wirken.

HG Jutta
diese Antwort melden
Kommentar von Aha (06.11.2019)
Die erste ist geschmeidiger, fließt besser ineinander, bedingt auch durch den logischen Folgeaufbau... auch Fragen ihrer Gesichter empfinde ich unmittelbar, schöner als die Fragen in ihren Gesichtern, die mich unnötig mehr ins Denken bringen.

Gute Idee, mit den Varianten.

Saludos
diesen Kommentar melden
juttavon meinte dazu am 06.11.2019:
Danke! Auch für die Schilderung, wie die beiden Textvarianten auf Dich wirken.
Für mich drückt "Fragen in ihren Gesichtern" eher etwas Körperliches aus, das ich hier zeigen wollte.
In all den verschiedenen Kommentaren zeigt sich, wie gesagt, das Subjektive der Lesart, - und das ist wertvoll.

HG Jutta
diese Antwort melden
Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (06.11.2019)
Nichts für ungut, aber gibt es auch ein weniger schwülstige Variante? Dieser Altstadtspziergang eines offenbar älteren Ich-Erzählers gefällt mir im Prinzip gut, aber warum nicht mal halbwegs normal formulieren?
diesen Kommentar melden
juttavon meinte dazu am 06.11.2019:
Danke.
"Schwülstig" finde ich die beiden Texte nicht, auch wenn die letzten Sätze ab "Falken" an der Grenze zum romantisch Abgegriffenen sind. Doch für mich passt das hier, da es auch um einen inneren Prozess, eine innere Rückkehr geht.
"halbwegs normal formulieren", das ist nicht so mein Ding
HG Jutta
diese Antwort melden
Dieter_Rotmund meinte dazu am 06.11.2019:
"die Schatten dunkler"/ "glühenden Untergang der Sonne"/ "versinke in die Weite des Tals", also bitte, das ist schon reichlich pathetisch, auch wenn viele KVler es diesbezüglich doller treiben.

Ich würde nicht den Irrweg einschlagen, dass hochgedrechselt Formuliertes einen höheren Anspruch erfüllt.
diese Antwort melden
Kommentar von AvaLiam (06.11.2019)
liebe Jutta(?) ...

...ich bin deinem Finger gefolgt - obwohl ich nie da war konnte ich deine Erinnerungen sehen, riechen und die Steine spüren... liegt vielleicht nicht zuletzt daran, dass ich Altstädte liebe, Burgen und Schlösser und selbst in einer Stadt großgeworden bin, welche seit 1156 besteht. Sogar die alte Stadtmauer von 1185 steht heute noch teilweise.
Kopfsteinpflaster und Pferdegetrappel riefen sich mir ins
Gedächtnis...
Alte Sagen und Legenden.standen geschrieben auf den Linien, denen du nachgespurt bist.

Ich mach das auch oft wenn die Sehnsucht ruft.
Mal eben über die Landkarte dahin...
...geht schnell und ist sehr umweltschonend. *g*

danke für die Reise in deinen Bildern...

lG - Ava


ps: Version 1 - bitte!
diesen Kommentar melden
juttavon meinte dazu am 06.11.2019:
Danke, liebe Ava, für Deinen gefühlvollen Kommentar.
Die Bilder, die in Dir auftauchten, finde ich stimmig zu dem kleinen Text.
HG Jutta
diese Antwort melden

juttavon
Zur Autorenseite
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 05.11.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 05.11.2019). Textlänge: 72 Wörter; dieser Text wurde bereits 117 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.11.2019.
Empfohlen von:
albrext, Habakuk, Aha, nautilus, AvaLiam, Stelzie, Moja, AchterZwerg, niemand, wa Bash, EkkehartMittelberg, Jo-W..
Lieblingstext von:
niemand.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über juttavon
Mehr von juttavon
Mail an juttavon
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Weitere 1 neue Kurzprosatexte von juttavon:
im flachen Land
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de