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Skizze zum Thema Allzu Menschliches


von Sätzer

Er empfand
ihr Benehmen
als normal.
Sie zeigte
Mitgefühl,
wenn es ihm
nicht gut ging.
Doch oft schien ihm
etwas zu fehlen.
Sie konnte zwar
ihr Beileid
ausdrücken,
doch von echten
Gefühlen hatte sie
keine Ahnung.
Dasselbe war es
mit ihrem Weinen,
Sie wusste,
wann es
angebracht schien.
Bei ihm war es
umgekehrt.
Er empfand alles
viel zu intensiv,
um sein Mitgefühl
mitzuteilen
zu können,
geschweige denn
zu weinen.
Manchmal
verwendete er
Worte für seine
Zuneigung,
die Liebe
ahnen ließen,
zumindest diese
nicht ausschlossen.

O
0
o
0
O

Nächtelange
Diskussionen
über diese
Probleme
änderten lange
nichts
am eingefahrenen
Kommunikationsverhalten,
sodass sie eines Tages
das Reden über
Gefühle
ganz
ließen,
was durch das
Agieren in den
Sozialen Medien
gefördert wurde,
weil dort die
Empathiefähigkeit
längst
verloren gegangen war.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Cora (29) (08.11.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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eiskimo
Kommentar von eiskimo (08.11.2019)
Das Dilemma sehr schön beschrieben. Aber Worte sind auch nur eine Krücke....
Ich empfehle den Betroffenen meine Sprach-Plazebos, siehe heutiger Text
lG
Eiskimo
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princess
Kommentar von princess (08.11.2019)
Ach, es wird eh viel zu viel geredet. Die Kunst liegt im Zuhören.

LG p.
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Sätzer meinte dazu am 08.11.2019:
Das ist wohl wahr, aber einer muss dann schon reden, sonst gibts kein Zuhören. Es sei denn man lauscht gemeinsam dem Wind. Sicher in diesem Fall eine bessere Idee.
LG Sä
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (08.11.2019)
Das ist Geschwafel.
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Fisch antwortete darauf am 08.11.2019:
Aha. (;
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LottaManguetti schrieb daraufhin am 08.11.2019:
Genau!
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Momo
Kommentar von Momo (08.11.2019)
Empathie besitzt man oder man besitzt sie nicht. Darüber muss man nicht reden. Ich denke, sie wird wahrgenommen.
Das ist ja ein Bandwurmtext, der den endlosen Versuch, Gefühle zu zerreden, symbolisieren soll? Über diese O in der Mitte rätsel ich noch.

LG Momo
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Sätzer äußerte darauf am 08.11.2019:
So wäre es ideal mit der Empathie, aber es gibt sicher Zwischenformen oder ein mal so mal so. Ein paar klare Worte können manchmal nicht schaden - gell. Hauptsache die gemeinsamen Grundlagen stimmen.
Deine Interpretation hast du in Bezug auf den von mir gestalteten Bandwurm gut erkannt.
Die O´s, ja was könnte es bedeuten? Vielleicht die letzten geweinten Tränen und die Hinwendung zu den Sozialen Medien?
LG Sä
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Momo ergänzte dazu am 08.11.2019:
"Vielleicht die letzten geweinten Tränen ..."
Ich hatte es befürchtet.
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Sätzer meinte dazu am 08.11.2019:
Vielleicht ja auch ein interruptus und mal schauen, was im Internet an Erkenntnissen evtl. weiterhilft.
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Momo meinte dazu am 08.11.2019:
Vorsicht, Sätzer, Vorsicht. Deine Antwort ist erkenntnisreich, für mich,
und du solltest eigentlich wissen, was und wie du es schreibst, da wird dir das Internet auch nicht weiter helfen können.
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Sätzer meinte dazu am 08.11.2019:
Bleib bei den Prots. Um die geht es, auch wenn sie von mir kreiert sind.
"Ich bin die, die ich bin, immer mehr, immer weniger" schreibst du in deinem Profil.
Das kann ich u.a. auch ähnlich zu mir sagen:
Ich bin der, der ich bin, immer mehr, immer weniger, je nachdem worüber ich schreibe. Mal über einen Prot aus der Distanz, mal persönlicher. Manchmal in ICHFORM, sodass es klar ist, was ich persönlich meine und empfinde (siehe meine Essays).
Das geht hier bei vielen Autor*innen häufig durcheinander.
LG Sä
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Momo meinte dazu am 08.11.2019:
Bei mir geht nichts durcheinander.
Mein letzter Kommentar bezog sich auf unsere Kommunikation, nicht auf den Text.
Wenn du deinen Interpretationsvorschlag tatsächlich als ernstzunehmende Möglichkeit gelesen wissen willst, ist es ja noch geschmackloser, als ich es mir vorstellen konnte.
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Sätzer meinte dazu am 09.11.2019:
Sorry, dann habe ich dich missverstanden.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (08.11.2019)
Wenn das Aneinander vorbei erst eine Zeitlang gelaufen ist, schwindet die Hoffnung auf ein Miteinander.
Servus
Ekki
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Sätzer meinte dazu am 08.11.2019:
Kann sein, oder sie raffen sich noch einmal auf und probieren neue Wege. Es ist immer alles drin, wenn man es wirklich will.
LG Sä
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Kommentar von Sin (55) (08.11.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 08.11.2019:
Ach Sin, so eine in Hamburg geprägte Birne ist halt Weltläufigkeit gewohnt. In meinem Containergehirn werden die Gedanken auf hoher See immer wieder hin und her geworfen, bis sie an Land ausgeladen, geprüft und ausgeliefert werden. Da gibt es natürlich auch manchmal Sachschäden oder verdorbene Ware, weil die Kühlung ausgefallen ist.
Hummel Hummel Mors Mors.
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Sin (55) meinte dazu am 08.11.2019:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 08.11.2019:
Politisch mag das stimmen (deshalb will euer Exbürgermeister jetzt auch noch den Bundesvorsitz der SPD - Armes Deutschland). Aber der Containerhafen und die Immobilienbesitzer machen doch gute Geschäfte. Und die Elbphilharmonie ist ein Magnet für Touristen und Konzertreisende. - obwohl, mich interessiert sie nicht. Ist zu weit weg von meiner Provinzstadt im Schwarzwald.
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (09.11.2019)
Hallo Sätzer,
hier könnt um 9/10 gekürzt werden.
Ein paar Verse, um die witzigen Sprechblasen herum, reichten völlig aus und wären wirkungsvoller.

Gruß
der8.
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Sätzer meinte dazu am 09.11.2019:
Klar, wäre möglich. Doch dann geht das durch den graphischen Aufbau symbolisierte endlose Beziehungsdrama verloren.
Ich lass das Ding mal so stehen.
Danke für deinen Hinweis.
LG Sä
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Vom Wesen der LiebeInhaltsverzeichnisWarum das mit der Liebe für viele Menschen so schwer ist
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Die Zweierbeziehung (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 08.11.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 08.11.2019). Textlänge: 77 Wörter; dieser Text wurde bereits 657 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.06.2020.
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