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No Comments 1

Kommentar zum Thema Bewusstsein


von LotharAtzert

1
Ein Aspekt kommt leider nie zur Sprache: ein Kind wird aufgrund vorangehender Verursachung genau in dem Moment und an dem Ort geboren, den es braucht, um das bis dato Ungelöste erlösen zu können - nicht nur für sich, sondern gegebenenfalls für sein ganzes Umfeld. Die Zeit bringt in verschiedenen Rhythmen die Ereignisse sozusagen als Katalysator. "Wo Gefahr ist, da wächst auch das Rettende" (Hölderlin)
Wenn ich auf dem Standpunkt stehe, nur unter guten Bedingungen ein Wesen in die Welt setzen zu wollen, ist das vorstellungsbedingt, um nicht zu sagen übergriffig und nicht besonders weise, bzw. wird einer Seele nicht gerecht, auch wenn man es noch so gut "zu meinen meint".

2
FortMund wird nächster Deutscher Meister.
Wer keine Warzen hat, hat keine Heimat. Die unter dem rechten Nasenflügel hat es mir mal unfreiwillig verraten:
"Beste Dung ist Vollendung". Deswegen tanzen einige tantrische Gottheiten der zornvollen Kategorie auf Leichen: Sinnbild ihrer eigenen losgelassenen Anhaftungen.

3
Der Kreis oben herum beginnt mit den Fischen - das sind die Füße, setzt sich fort mit den Wassermann-Waden und geht weiter mit den Steinbock-Knien. Das sind zugleich die drei Winterzeichen, die natürlich (als Einheit) zusammengehören. Immer gehören drei Phasen zusammen. Mit dem Schützen-Oberschenkel beginnt schon die nächste Phase des Daseinsprinzips.
Im Fisch ist es unbestimmt, im Wassermann kommt es zum Ursprung, erhält im Steinbock die Bestimmung, nach der im Schützen gefügt wird.

(Ich kann das hier nicht alles erklären. Dann kommt einer und sagt: "ja in Australien ist es aber umgekehrt" Und dann muß man wieder …)
(Oder es kommt einer und fragt, welches Gras ich geraucht habe

4
Es ist ja das Problem mit den Nichtastrologen, daß sie sich an den Begriff hängen und nicht den Zusammenhang herstellen können.
Waage ist die Begegnung und das Folgezeichen Skorpion die Bindung an Begegnendes. Anders rum ist es wieder anders zu formulieren: der Schütze als erstes Zeichen des geistigen Quadranten fügt das vom Steinbock Angewiesene und dann ist Skorpion die Endkontrolle der Form: Fehlt ein Teil, so wird die Gestalt uns mit entsprechenden Mängel begegnen. Viele Pfarrer sind Skorpione.

5
Frage den Schuster nicht nach Brot.
Frage den Bäcker nicht nach Schuhwerk.
Den Weltüberwinder (Buddha) frage nach Weltüberwindung, falls es dir ernst ist.
Falls nicht, mach weiter, wie bisher.

6
Du willst mir nicht meine Überzeugung nehmen? - Das ist schlimm! Was mach ich jetzt damit ...

Empfinden ist dem Wortsinn nach, (-nicht etwa nur meiner unbedeutenden Meinung nach) was ich in mir an Eindrücken finde. Finde ich nichts (wg. Verdrängung von Ungewünschtem zB. Verdrängen kostet Kraft, die anderweitig dann fehlt, weil sie beim Verdrängten bleibt), so beginnt das Fühlen, als Abtasten des äußeren Umraums, ob vielleicht da ein Hinweis auf Gewünschtes ist und trifft daselbst auf andere, ähnlich empfindungseingeschränkte Fühlende, die ebenso herumtastend der Einsamkeit zu entkommen trachten. (Zb. im Internet aus purer Langeweile Texte veröffentlichen und sich gegenseitig mit Lob überschütten.)
Nichteingeschränkte Empfinder trifft man eher selten, bis überhaupt nicht, da diese sich selbst genügen, in dem nämlich, was sie an innerem Reichtum vorfinden. Das alles ist die Domäne des Mondes, des Krebses, des vierten Hauses, wie wir Sterngucker sagen.

Dann folgt als nächste Stufe der Löwe, die Sonne, das fünfte Haus, will heißen: Empfundenes will ausgedrückt sein. Und spätestens hierbei wird klar, daß je mehr wir in uns finden, umso kraftvoller wird wohl der Ausdruck ausfallen. Ebenso klar dürfte sein, daß Ausdruckskraft nur ausdrücken kann, was an Empfundenem geborgen wurde. Wer nichts birgt, kann auch nichts ausdrücken.
Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Der Nichtsgeborgenhabende (Schicksallose) kann nachahmen. Es soll Nachahmer geben, die rein formal besser als die Originale sind und so sind wir wieder beim Internet und den Lobhudlern, die den Reichhaltigeren sagen, wie ein Text auszusehen hat. Das soll kein Vorwurf sein, sondern bloß der Appell zum Emp-Finden in sich selbst. Das kann sehr weh tun, wenn man es nicht gelernt hat, Einsamkeit zu ertragen. Denn die wird zuallererst empfunden. (Ist wiederum nicht meine Meinung, sondern original so empfunden und daher für mein Subjekt ausdrückbar) Aber der Schmerz ist ein untrügliches Zeichen des Verdrängten und muß ausgehalten werden, wobei man natürlich Extreme vermeiden sollte, aber das gehört schon zur dritten Stufe des Gemütsquadranten, der Jungfrau.

7
Aber nicht genug damit. Ein spiritueller Mensch wird alles dran setzen, um zu erkennen, auf welche Weise Erkenner, Erkanntes und der Vorgang des Erkennens eins sind. Dh. wir selbst sind hineinverzaubert in unser Schicksal, das den annehmenden Fahrer durch Gefahren (=Mephisto) erfahren macht und den verweigernden Nichterfahrer nicht.

Ich spare mir diese für später auf und möchte noch einmal zum Anfang zurück: woher kam oder kommt Empfundenes? Wir Sterngucker wissen natürlich, daß es aus dem Schützen, vom Jupiter, resp. dem 9. Sektor kommt. Aber der Logiker verlangt zurecht eine sinnvolle Erklärung für dieses ihm unverständliche "Kauder-Welsch". Allerdings muß auch er eine Vorleistung erbringen: zuallererst muß das Daseinsprinzip verstanden werden, da man Blinden bekanntlich nichts von Farben erzählen kann.


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Kommentare zu diesem Text


Cora
Kommentar von Cora (09.11.2019)
Es ist ja das Problem mit den Nichtastrologen, daß sie sich an den Begriff hängen und nicht den Zusammenhang herstellen können.


Wie gut, dass wir die Astrologen mit ihrem höheren "Weltverständnis" haben. Da können die Nichtastrologen als niedere Wesen nun mal nicht mithalten.
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LotharAtzert meinte dazu am 09.11.2019:
Cora, du mußt doch nicht gleich wieder mit Wertung einsteigen und damit im Vorfeld schon ein Klären erschweren. Es ist nun mal so, daß einer, der sich für Astrologie (oder Spiritualität) nicht interessiert, etwas darüber liest und glaubt, "auf so einen Blödsinn" nicht eingehen zu müssen. Da mußt du mir doch nicht den Vorwurf einer Wertigkeit machen.

Auf das "höher" oder "niedriger" ist auch geschissen, Hauptsache wir können miteinander reden. Können wir denn nie einfach mal über Inhalte reden? Vielleicht hast du aber auch nur reflexartig dich verteidigt. Hierzu kann ich nur sagen:ich bin dir nicht feindlich gesinnt.

Peace
Lothar
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Cora antwortete darauf am 09.11.2019:
die Wertung steckt doch in deiner Aussage: Nichtastrologen können den Zusammenhang nicht herstellen.
Damit hast du die Nichtastrologen von vorn herein als unfähig abqualifiziert. Das hat mit "feindlich" nichts zu tun, sondern mit astrologisch verengter Sichtweise deinerseits.

Antwort geändert am 09.11.2019 um 11:50 Uhr
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 09.11.2019:
Langsamer bitte, sonst komme ich außer Atem.
Ein Nichtastrologe kann nicht wissen, daß (-Beispiel) auf das 7. Haus (mit der Bedeutung der Begegnung - Waage) das 8. Haus mit der Bedeutung der Bindung an die Begegnung folgt. Das kannst du einfach nachprüfen - frage einen danach. Dieser Gefragte kann zwar sagen, daß auf die 7 die 8 folgt, aber er kann die Bedeutungsabfolge der 12 nicht lückenlos erklären, meint aber, für "sowas" braucht man keine Astrologie. Das ist eine Tatsache und keine Wertung meinerseits..
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princess
Kommentar von princess (09.11.2019)
no comment
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LotharAtzert äußerte darauf am 09.11.2019:
76ußghnpttß5t´4ßtog´ßrt´tj´ß45q3445

özh+üw
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managarm
Kommentar von managarm (09.11.2019)
Mit der Astrologie ist es wie mit allem andern, wie mit dem Erkennen von Kausalketten, mit dem Lesen und Schreiben und mit dem Fliesenlegen. Wer es nicht kennt und nicht kann, muss halt das Erzählte glauben oder es lassen.
So ist das immer, wenn man inder Sache nur Gast und nicht zu Hause ist.
Wer wie an Schicksal, Sterne, Vorsehung, eine höhere Macht oder Zufall glaubt, ist mir eigentlich schnuppe. Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
Ich habe ja auch meinen Glauben. Ich glaube, dass das Universum ein unberechenbarer Witzbold ist ... und manchmal ist es mein Freund.
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LotharAtzert ergänzte dazu am 09.11.2019:
Ah, geil, es hat doch noch einen Kommentar, Danke.

Beim ersten Teil stimmen wir überein. Bis der Glaube ins Spiel kommt. Astrologisch gesprochen ist der im 8. Haus verortet. (Skorpion, Pluto) Dieses - keine Sorge, ich machs so kurz, wie möglich - gehört zum dritten Quadrant, dem sogenannten geistigen - Causa formalis. Die Gewissheit indessen liefert erst der vierte Quadrant, der bei Aristoteles Causa finalis oder der alles bewirkende Urgrund heißt, den wir manchmal als das Daseinsprinzip bezeichnen. (-der im ersten zur Erscheinung oder C. materialis wird - dem einzigen, an den die meisten heute noch "glauben".)
Glaube, sagt der Volksmund, heißt nicht wissen. Und das stimmt. Natürlich glaube auch ich - zB, was meine Lehrer mir sagen. Die sagen aber auch daß das Ego eine Illusion ist und zeigen Wege, wie es aufgelöst werden kann (wobei Weisheit und Mitgefühl als die zwei Flügel zum Fliegen bezeichnet werden) - durch Meditation unter anderem - sie ist nicht zu umgehen. Du mußt erst geistig sterben, um unsterblich zu werden. Ein oftmals langer, harter Weg, aber Tibet, mit der größten Dichte an Erleuchteten zeigt, daß er nicht nur ein Glaube ist. Wer das "nur" glaubt ... soll es halt damit bewenden lassen. Mich hat das schon als Kind arg gewundert, daß man hier glaubt, die meditieren teils in der Abgeschiedenheit ihr ganzes Leben nur aus Jux und Dollerei.
Der Begriff "Überzeugung", gehört ebenfalls zum 8. Haus und wird immer wieder von denen ins Spiel gebracht, die nicht über den Tellerrand der Vorstellungen sehen wollen. Wir Buddhisten glauben nicht mal an Buddha, sehen aber immer wieder, daß Er schon vor uns das zu Verwlrklichende verwirklicht hat, also ... - ich kann es nicht anders ausdrücken.
Die Astrologie (nicht die dem Volk bekannte, sondern beispielsweise die Münchner Rhythmenlehre) ist nur eine Möglichkeit von vielen. Das I-Ging ist eine andere und so mag es noch weitere geben - aber der Intellekt des Menschen führt nur zu immer mehr Verwirrung.
Ok, vielen Dank nochmal, ich bin immer froh in diesen Zeiten, wenn es überhaupt noch möglich ist, darüber zu reden.

Witzbold, jaja, in der tib.. Tradition kennt man die verrückten Verwirklicher, die alles auf den Kopf stellen und doch große Verehrung genießen.

Gruß
L.
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