Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Loewenpflug (14.11.), Tigerin (12.11.), Seifenblase (12.11.), Marty (05.11.), Slivovic (22.10.), C.A.Baer (19.10.), Swiftie (15.10.), georgtruk (12.10.), Amadeus (11.10.), Rege-Linde (07.10.), Markus_Scholl-Latour (02.10.), MYDOKUART (24.09.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 670 Autoren* und 81 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.908 Mitglieder und 430.923 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 17.11.2019:
Monolog
Der Ausdruck Monolog (v. griech.: Alleinrede) bezeichnet eine scheinbar ohne einen Zuhörer oder Gesprächspartner gehaltene... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Magnon deluxe von RainerMScholz (15.10.19)
Recht lang:  Nekrolog (1) von krähe (1395 Worte)
Wenig kommentiert:  Eigentlich von Martina (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Durchschnitt von Manzanita (nur 29 Aufrufe)
alle Monologe
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Wortfotografien
von Traumreisende
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil (ich weiß leider noch nicht, ob ich hier willkommen bin)" (Manzanita)

Bilanz

Pantun zum Thema Nachdenkliches


von Agneta

Bilanz

Die Tage werden kürzer, die Straßen werden still.
Der Herbst hat Laub geworfen, der Abend glitzert kahl.
Wer jetzt nicht weiß, was er noch will
und meint, dass er noch Zeit sich stahl,

dem wurde Laub geworfen, des Abend glitzert kahl.
Bald schüttelt Winter Schneelast, gefroren dem zu Blumen,
der meint, dass er noch Zeit sich stahl
und fände spät noch ein paar Krumen.

Bald schüttelt Winter Schneelast, gefriert das Eis zu Blumen.
Wer jetzt nicht weiß, was er noch will,
der zählt in seiner Hand die Krumen.
Ihm glitzern Tag und Straßen, so seltsam hungrig still.

 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (09.11.2019)
Hallo Monika, die Gedichtform des Pantun eignet sich sehr gut für eine Bilanz. Gelungen.
LG
Ekki
diesen Kommentar melden
Agneta meinte dazu am 09.11.2019:
ja, ich habe Lust gehabt, mal wieder ein Pantun zu schreiben, Lieber Ekki. Allerdings habe ich es etwas modifiziert, da dieses Genre sonst sehr hölzern und steif wirkt. Die deutsche Sprache ist ja sehr anders als die asiatischen.
Die Systematische Wiederholug jedoch macht das Gesagte eindringlicher. darum schien es mir hier das passende Genre zu sein.
Dankeund lG von Monika
diese Antwort melden
Sätzer
Kommentar von Sätzer (09.11.2019)
Wer weiß, wielange wir noch Schneelasten haben in einer wärmeren Welt. LG Sä
diesen Kommentar melden
Agneta antwortete darauf am 09.11.2019:
ist doch nur eine Metapher, Uwe. Lächeln von Monika und danke
diese Antwort melden
AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (09.11.2019)
Hallo Agneta,
das Gedicht nimmt deutlich Bezug auf Rilkes "Herbsttag":
"Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben ...", wird in eine neue, passende Form gegossen und
gefällt.

Liebe Grüße
der8.
diesen Kommentar melden
niemand schrieb daraufhin am 09.11.2019:
Ich habe auch an die Ähnlichkeit mit Rilkes "Herbsttag" gedacht, allerdings geht Agnetas Gedicht weiter in den Winter, scheint mir noch aussichtsloser zu sein für den, der quasi nichts [oder nicht viel] geschaffen hat, wie auch immer dieses Schaffen aussehen sollte.Ihm bleibt noch weniger. Mit lieben Grüßen, Irene
diese Antwort melden
Agneta äußerte darauf am 09.11.2019:
obwohl ich Rilke liebe, habe ich doch nicht daran gedacht, lieber 8 er. Die Aussage ist ja eine völlig andere. Irene hat es richtig gesagt. Es geht nicht um Heimat, sondern um Bilanz eines Lebens.
Irene, lieben Dank, du hast es punktgenau getroffen.
LG an euch beide von Agneta/Monika
diese Antwort melden
Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (09.11.2019)
Wunderschön! Ich werde beim Lesen ganz still.

LG Sigrun
diesen Kommentar melden
Agneta ergänzte dazu am 09.11.2019:
danke, liebe Sigrun. Das freut mich, denn diese Stimmung in ein Pantun zu zwingen, ist nicht so einfach. LG von Agneta
diese Antwort melden

Kein Foto vorhanden
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 09.11.2019. Textlänge: 98 Wörter; dieser Text wurde bereits 51 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.11.2019.
Empfohlen von:
franky, EkkehartMittelberg, Sätzer, AchterZwerg, niemand, Al-Badri_Sigrun.
Lieblingstext von:
franky, Al-Badri_Sigrun.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über Agneta
Mehr von Agneta
Mail an Agneta
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Mehr zum Thema "Nachdenkliches" von Agneta:
Die Nacht eines Dichters Lebensreise (Haibun) Der Krimi Vorweihnachtszeit Subjektive Wahrnehmung Eine Ehe In der Stadt Der Stumpf
Was schreiben andere zum Thema "Nachdenkliches"?
Zwischenruf (Borek) zuende (Jo-W.) Schwedische Gardinenpredigt (Oggy) 10 Schlagende Erkenntnisse. (franky) Kehrblech (klaatu) Aphorismen. (franky) Tag und Nacht (hei43) Nicht zu viel. (franky) verschmutzt (Jo-W.) Sonnenflecken (Ralf_Renkking) und 515 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de