Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Hannelore (05.12.), pawelekmarkiewicz (28.11.), Graeculus (28.11.), keinleser (25.11.), Sandfrau (18.11.), Loewenpflug (14.11.), Tigerin (12.11.), Seifenblase (12.11.), Marty (05.11.), Slivovic (22.10.), C.A.Baer (19.10.), Swiftie (15.10.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 663 Autoren* und 75 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.914 Mitglieder und 431.577 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 13.12.2019:
Ballade
Während Gedichte meist ohne Handlung auskommen, nimmt die Ballade eine Sonderstellung ein. Sie hat dramatische, manchmal... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Liebe darf auf Liebe hoffen Version 2 von franky (07.12.19)
Recht lang:  Copa do mundo von Didi.Costaire (2917 Worte)
Wenig kommentiert:  Heide würde Witzka kaufen von mannemvorne (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Ich bin ein Vagabund von Februar (nur 23 Aufrufe)
alle Balladen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

all over heimat - Anthologie
von juttavon
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil der Webmaster mich lässt" (Caracaira)
Die Entdeckung der LiebeInhaltsverzeichnisEntgleistes Sonntagsfrühstück

Leid

Kurzprosa zum Thema Allzu Menschliches


von Sätzer

Sie lernte schon als kleines Mädchen, Mitleid mit anderen Kindern zu haben. Auch wenn es bei manch einem besser gewesen wäre, Abneigung zu empfinden. Vor allem hätte sie  rechtzeitig Grenzen setzen sollen. Schon früh kam so die Wut abhanden und sie verpasste es, damit umgehen zu lernen. Immer wenn ein Aufschrei auf ihrer Zunge lag, kam der zu unpassender Zeit. Oder gar am falschen Ort.
In späteren Jahren kam sie überhaupt nicht mehr auf die Idee, ihr in Selbstmitleid umgeschlagenes Leid wahrzunehmen. Geschweige dann wütend zu werden, wenn sie jemand geärgert hatte.
So dämmerte ihr Leben dahin.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Augustus
Kommentar von Augustus (15.11.2019)
Hier findet eine Novellierung des Mitleids statt ohne zu erfahren, wie denn das Mitleid im Mädchen gegründet wurde. Wie immer gilt das Gesetz bei Sätzer - in medias res! - soll tunlichst vermieden werden.

Ave
diesen Kommentar melden
Sätzer meinte dazu am 15.11.2019:
Lieber Augustus,
es handelt sich um eine psychologische Metabetrachtung. Anderenfalls erforderte es eine längere Erzählung mit Situationen, die das konkret beleuchten.
So long Sä

Antwort geändert am 15.11.2019 um 10:01 Uhr
diese Antwort melden
Cora antwortete darauf am 15.11.2019:
Ohne "konkrete Beleuchtung" ist das alles nicht nachvollziehbar.
diese Antwort melden
Sätzer schrieb daraufhin am 15.11.2019:
Na ja Cora, für jemanden, der sich mit menschlichen Verhaltensweisen und ihren psychologischen Zusammenhängen etwas auskennt, schon. Vielleicht reicht da eine "Küchenpsychologie" nicht aus, aber Menschenkenntnis hilft da sicher auch weiter.
Es ist halt eine Kurzprosa!
LG Sä

Antwort geändert am 15.11.2019 um 11:08 Uhr
diese Antwort melden
Cora äußerte darauf am 15.11.2019:
Wo Abneigung vor Mitleid geht, wo Leid in Selbstmitleid umschlägt, wo Wut abhanden kommt, alles nur so ganz allgemein ohne jeglichen Hintergrund,
ja Teufel noch mal, da muss die Menschenkenntnis wohnen!
diese Antwort melden
EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (15.11.2019)
Das Umschlagen von permanentem Mitleid zu Selbstmitleid liegt nahe.
Servus
Ekki
diesen Kommentar melden
Sätzer ergänzte dazu am 15.11.2019:
So ist es. Dank dir für deine Empfehlung. LG Sä
diese Antwort melden
Sin
Kommentar von Sin (15.11.2019)
Die Frage von Grenzen / Abgrenzungen zum Selbstschutz / zur Selbstbehauptung in zwischenmenschlichen Beziehungen ist m. E. die Interessanteste überhaupt. LG Sin
diesen Kommentar melden
Sätzer meinte dazu am 15.11.2019:
Das sehe ich auch so. Wenn ein Mensch das nicht schon in seiner Jugend gelernt hat, z.B. abhängig von total autoritären Eltern oder Lehrern, der wird es in der Regel auch später oft nicht mehr. Es sei denn er arbeitet daran, am besten mit professioneller Unterstützung.
Ein Gegenpol kann auch der Sport oder eine geistige Tätigkeit sein, wo ein Mensch erleben kann, dass Grenzen sich durch Tun verschieben lassen.
Dank dir, auch für die Empfehlung.
LG Sä
diese Antwort melden
Kommentar von niemand (15.11.2019)
Ich weiß nicht, Uwe, irgendwie komme ich mit diesem Text nicht ganz zurecht. Mitleid ist doch eine Empfindung, echtes Mitleid jedenfalls, also kann man es nicht lernen. Was man aber lernen kann aufgrund [meiner Meinung nach] falscher Erziehung
ist eine Unterdrückung jeglicher gesunder Empfindung, worunter auch die Wut und die Abneigung fallen. Man lernt also falsches Mitleid vor eine gesunde Empfindung zu schieben. Man kann natürlich lernen mit Wut und Abneigung so zurecht zu kommen, dass man sie nicht unkontrolliert herauslässt um andere stark zu schädigen, abhanden kommen sie aber nicht. Im Laufe der Jahre kann die angelernte Unterdrückung allerdings so ausarten, dass man die Wut nicht mehr fühlt, doch weg ist sie nicht. Irgendwo setzt sich sich entweder fest, oder sie gelangt in einer anderen Form nach außen..
Das könnte sich z. B. in einer Art Selbstzerstörung bemerkbar machen [in sich rein gefressen] oder in einer ungerechten Art anderen, Unbeteiligten, gegenüber. Der letzte Satz [dieses dahin Dämmern] könnte allerdings von einer Selbstzerstörung zeugen. Alles war heraus kommen sollte, richtet sich gegen einen selbst in einer das Ich zersetzenden Weise.
LG Irene
diesen Kommentar melden
Sätzer meinte dazu am 15.11.2019:
"Mitleid ist doch eine Empfindung, echtes Mitleid jedenfalls, also kann man es nicht lernen."
Nach der Geburt will das Baby Nahrung und schreit, wenn seine Bedürfnisse nicht befriedigt werden. Es ist total auf sich bezogen und sicher nicht mitleidungsfähig. Erst mit der dann stattfindenden Sozialisation wird das Kind durch das Verhalten der Eltern und später anderer Menschen geprägt. In dem Sinne verstehe ich in dem Text das Lernen.
LG Sä

Antwort geändert am 15.11.2019 um 16:30 Uhr
diese Antwort melden
Stelzie
Kommentar von Stelzie (15.11.2019)
Mädchen werden so erzogen, denke ich. Jungs dürfen vielleicht von Anfang an eher Gefühle wie Wut zeigen. Mädchen lernen schon früh, sich um andere zu kümmern und sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Das ist für das Umfeld schön, geht aber irgendwann in Richtung Selbstmitleid wie du es beschreibst.

Liebe Grüße
Kerstin
diesen Kommentar melden
Sätzer meinte dazu am 15.11.2019:
In der Regel ist es wohl meistens so. LG Sä
diese Antwort melden
AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (16.11.2019)
Anfangs erging es mir wie Irene. Nach der vollzogenen Änderung kommt mehr Klarheit ins Geschehen.

Gruß
der8.
diesen Kommentar melden
Sätzer meinte dazu am 16.11.2019:
Tja, beim Thema <Leid> gibts schon mal Unklarheiten, woher es wirklich kommt. LG Sä
diese Antwort melden

Die Entdeckung der LiebeInhaltsverzeichnisEntgleistes Sonntagsfrühstück
Sätzer
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Phasen des Lebens (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 15.11.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.11.2019). Textlänge: 95 Wörter; dieser Text wurde bereits 438 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.12.2019.
Empfohlen von:
AchterZwerg, Moja, EkkehartMittelberg.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Leid Selbstmitleid Kindheit Wut
Mehr über Sätzer
Mehr von Sätzer
Mail an Sätzer
Blättern:
voriger Text
nächster Text
Weitere 10 neue Kurzprosatexte von Sätzer:
Statement zur Reichensteuer Klima-Statement zur Politik Verhinderter Drusch Sturmtiefen Sein bester Freund Die erste U-Bahn Steinschlag Der Pauker Ein harter Job Ein denkwürdiges Treffen
Mehr zum Thema "Allzu Menschliches" von Sätzer:
Alleinerzogen Ich schreibe keine Briefe mehr und hab etwas verloren Vom Menschsein (Kurze Prosa) Begegnungen (Kurze Prosa) Ein Date älterer Herrschaften Die Entdeckung der Liebe Gewissen und Gewissheit Lustvolles Zuschauen wenn jemand scheitert Impressionen (Kurze Prosa) Aneinander vorbei Manchmal tut es gut, … Ihr Plan ALINA Von der Weisheit in Innovationsprozessen HELMUT UND DIE FRAUEN
Was schreiben andere zum Thema "Allzu Menschliches"?
Wortverwurstungen (Omnahmashivaya) Genese (Ralf_Renkking) Dünnhäutig (Epiklord) Wahrnehmungsreich (Ralf_Renkking) Frohe Ostern (Wolla15) VII. (Lluviagata) Der Tod des Dicky Philander und ein wundersam schöner Ratgeber (Dart) Von Birnen und Leuchten (Omnahmashivaya) Meine Gedanken. (franky) Der Tod des Dicky Philander und dessen wundersam schöne Umstände (Dart) und 1531 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de