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misslungenes Sonett mit Anmerkung von Prof.dr.dr.dr. Mummen. Schanz**

Drama


von buchtstabenphysik

kein sonett über sonette
will dem dichter heut gelingen
trotz kaffee, mühe, zigarette
nur übel über übel, ringen

darum den ganzen käse in
die Form zu gießen usw.
"und weil ich schon gescheitert bin"
so denkt er langsam weiter..

ne, er ist erst jetzt gescheitert
denn das "ne" gehört gestrichen

und das terzett doch noch erweitert
schon sind die regeln ganz gewichen
und selbst die letzte schöne Zeil
macht den leser nicht mehr geil*

*schade


**er wollte dann doch nicht.


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Kommentare zu diesem Text


una
Kommentar von una (16.11.2019)
Da ist alles drin:
1.)Fehler: besonders schön; gewischen
2.) Das Sonett ist kein So nett
3.) Das Übertriebe " Reim dich sonst Schrei ich"
4.) Die Leere zwischen den Zeilen

Eine gelungene * Persiflage* auf das So nett.

Findet una
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una meinte dazu am 16.11.2019:
Die Bewertung ist von mir
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buchtstabenphysik antwortete darauf am 16.11.2019:
Danke una. Ja spielerisch gefällt mir. Das ähh "gewischen" war dämlich, das nehm ich mal raus

L.G
Patrick
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Teichhüpfer
Kommentar von Teichhüpfer (16.11.2019)
Man heißt ja nicht an_net, da wäre es schöner im Bett ...
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buchtstabenphysik schrieb daraufhin am 16.11.2019:
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Kommentar von Ralf_Renkking (16.11.2019)
Hi Patrick,

das ist Blasphemie!!!

Aber mal im Ernst, es gibt mittlerweile fast so viele Parodien wie Sonette selbst, und fast alle haben den Nachteil, dass auch sie welche sind, ob es sich nun um Menckes "Kein Sonnet (1706)", Voßens "Klingsonaten (1785 - 1795)" oder Goethes "Das Sonett (1800) handelt, von moderneren Persiflagen einmal ganz abgesehen.
Die wirklich genialste, allerdings völlig unbekannte, sowohl als Satire bisher noch unerkannte Verballhornung ist folgende aus dem Jahr 1672:

Sonnet.

DEr Grimleshauser mag sich wie auch bey den Alten
der alt Protheus thät/ in mancherlei Gestalten
verändern wie Er will/ so wird Er doch erkandt
an seiner Feder hier/ an seiner treuen Hand/
Er schreibe was er woll/ von schlecht: von hohen Sachen
von Schimpf, von Ernst, von Schwän=cken die zu lachen machen
vom Simlicissimo, der Meuder und dem Knan
von der Courage alt/ von Weiber oder Mann
vom Frieden oder Krieg/ von Bauren und Soldaten
von Aenderung eins Staads/ von Lieb von Heldenthaten
so blickt doch klar herfür/ daß Er nur Fleiß ankehr
wie er mit Lust und Nutz den Weg zur Tugend lehr.

Diesem Opo und
dessen Autore zu Ehren
schreibt dieses dessen
ergebener Sylvander.

Anhand dieses "Sonetts" belustigt sich der "Simplicissimus"-Autor Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen über das eines Kollegen mit dem Künstlernamen "Sylvander", dessen gleichnamiges "Sonnet." in einem Gedichtband veröffentlicht wurde, der Lektor und alle Beteiligten dabei jedoch offensichtlich nicht bemerkt hatten, dass im Druck ein Vers fehlte. Auch die Nachwelt ist bis zum Jahr 2017 noch nicht darauf gestoßen, dass beide Sonette gar keine sind, und während Sylvanders "Sonnet." wenigstens die klassische Form, wie bspw. Quartett und Terzett, und das Reimschema befolgt, beachtet Grimmelshausen, zumindest in einem Vers, nicht einmal mehr den Alexandriner.

Ciao, Frank

P.S.: Ich konnte mich natürlich nicht lumpen lassen, und habe mal ein "Sonett" mit fünfzehn Versen geschrieben. Inklusive der obigen beiden kenne ich somit drei Sonette, die keine sind, und zwar nur, weil sie nicht über vierzehn Verse verfügen.
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Teichhüpfer äußerte darauf am 16.11.2019:
So musikalische mit männlichen und weiblichen Betonungen, Hebungen und Senkungen, da dam da dem ... findest Du bei Wolf Bedlinus / Berlin,
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buchtstabenphysik ergänzte dazu am 16.11.2019:
Ha, danke Frank. Dass ist witzig. Peinlich genug, dass es mir selber auch kaum aufgefallen wäre, ich zähle selten die Verse der Gedichte, die ich lese dein Sonett schau ich mir mal an. Dieses hier war einfach nur nen blöder Witz, ich wollte auch mal ein Sonett über Sonette geschrieben haben. Manchmal verwundert es mich, wie aktuell die Ideen noch sind, die es vor so langer Zeit schon gegeben hat.

L.G
Patrick
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buchtstabenphysik meinte dazu am 16.11.2019:
Ahso Frank. Sag mal an, wie das Sonett heißt, das du geschrieben hast
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Ralf_Renkking meinte dazu am 16.11.2019:
Na, "Sonett." natürlich.
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Teichhüpfer meinte dazu am 16.11.2019:
Ich bin der Meinung, das ist ein Affentanz, den ich mir nicht antue, und bei dem Schlüßel von Wolf Bedlinus bleibe. Da gibt viele Gründe, weil wir in der Zeit leben, wo Musik und Gedicht zusammen passen.

Antwort geändert am 16.11.2019 um 22:22 Uhr
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buchtstabenphysik meinte dazu am 16.11.2019:
Du musst ja nicht ...
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Teichhüpfer meinte dazu am 16.11.2019:
Das ist nicht ganz so. Ich habe mir schriftlsch den Schlüßel vom Sonett gemerkt. Das bedeutet nicht, daß ich ein Sonett schreiben muss.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 17.11.2019:
Willst Du denn überhaupt?
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buchtstabenphysik
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Veröffentlicht am 15.11.2019, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 16.11.2019). Textlänge: 70 Wörter; dieser Text wurde bereits 72 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.12.2019.
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