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Genre des Tages, 06.04.2020:
Schüttelreim
Der Schüttelreim ist eine Reimform, bei der die Anfangskonsonanten der letzten beiden betonten Silben miteinander vertauscht... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

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Selbstgespräch

Sonett zum Thema Andere Welten


von Ralf_Renkking

Was weiß so ein Mensch schon von Zeit und Äonen,
der füttert doch Pferde noch immer mit Stroh,
und wundert sich, brennt seine Welt lichterloh;
gewiss, dass Neuronen
die Nerven ihm schonen,
macht er sich Gedanken zu Contra und Pro
des Kleinhirns en Gros
und sonstigen üblichen Musterschablonen.

Des Lebens stets froh,
fährt er Cabrio
und darauf ab, immer noch schöner zu wohnen;
er glaubt, irgendwo
am Ende des Ganges, da säße der Po;
er schießt mit Patronen
aus dicken Kanonen
auf Spatzen und Co.,
auf Baumriesenkronen
und sich sowieso,
doch bleibt zu betonen:
Nie geht er k.o.

Er achtet Gesetze wie den Status Quo,
und hält sich Dämonen,
er schwört auf Ikonen,
er würde am liebsten sein Ego belohnen,
und eifrig es klonen.

Ich wünschte, es säße solch ein Mensch im Zoo,
statt in Einkaufszonen
und meinem Büro.

Anmerkung von Ralf_Renkking:

Doppelsonett und Madrigalon.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Teichhüpfer
Kommentar von Teichhüpfer (18.11.2019)
Gut, der unten anfängt und so denkt, da kann die Meute, weil oben genau so Einer steht. Es ist unglaublich, Arbeit in der Geheimhaltung, da kannst Du 16 Jahre alt sein, als Erwachsener - der Penner beim Brötchenkauf.

Kommentar geändert am 18.11.2019 um 21:18 Uhr
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Ralf_Renkking meinte dazu am 19.11.2019:
Gut erkannt, Jens, es ist tatsächlich eine Reflexionsgeschichte, und völlig schichtenunabhängig, super Kommentar, Mann.
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Teichhüpfer antwortete darauf am 19.11.2019:
Dankeschön.
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Hannah
Kommentar von Hannah (19.11.2019)
Hallo Frank, interessanter Text.
Theoretisches Leben auf gezirkelten Tunnelbahnen, gelernt, gekonnt, solange es der Spiegel aushält und Hoffnung noch allgemein vertretbar bleibt.

Gruß von Babette
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Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 19.11.2019:
Guten Morgen, Babette,

und danke für Deine Einschätzung. Der Hintergrund für den Text bildet meine Jugendzeit. Es ist schon eigenartig, welche Vorstellungen halbe Kinder über ihre Person besitzen. Das ging damals vom Glauben, selbst ein Alien mit einer besonderen Botschaft zu sein, bis hin zu der Meinung, dass Gott alle anderen Menschen um einen herum nur als Marionetten zur eigenen Belustigung geschaffen hatte, ich denke jedoch auch, dass viele Menschen zeit ihres Lebens in dieser Hinsicht auch nicht erwachsen werden, es hat nur so etwas wie eine Unreifeverlagerung stattgefunden.

Ciao, Frank

P.S.: Danke auch für Deine Empfehlung.
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Hannah äußerte darauf am 20.11.2019:
Ja, Frank.

da hast Du sicher recht, das diese Gedanken unentwickelt in ein Unbewusstes gerutscht sind. Doch es hätte etwas daraus werden können mit ein klein wenig Unterstützung der Gesellschaft, wenn diese nicht auch so oberflächlich wäre. Nicht etwas stur Frommes, sondern eine Erfahrung der eigenen Instinkte in einem anderen Wachsen. Doch der Gesellschaft lag es an Massentauglichkeit.

Gruß von Babette
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