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InhaltsverzeichnisTag 2 - Schreiben ist Nichts

Tag 1 - Denn Zeit heilt alle Wunden und was bleibt ist die Liebe

Lyrischer Prosatext


von Serafina

Weisst Du Tá. Ich kann mich nicht erinnern wie sich dein Name schreibt.
Mit à oder á . Mein Gedächtnis hat bei vielen solchen Kleinigkeiten nachgelassen. Ich weiss nicht mehr ob du mal geschimpft hast, dass nur deine Mutter in der Lage sei, dir einen Namen zugeben, dessen Buchstaben nicht alle immer vorhanden seien. Oder ob ich das bloss denke, weil sie mich nicht mochte und du eigentlich nur generell über deinen schönen Namen geschimpft hast.
Es verletzt meinen Stolz ein bisschen, dass nicht mehr richtig zu Wissen. Schliesslich trage ich so viel Liebe für Dich in mir..

Doch das Leben, kennt kein zurück. Selbst wenn ich Zeitreise.
Ich sehe dich nur, in tausend langen Korridoren, dem Feuerwerk meiner Synapsen.
Kein Computer kommt an diese Farben, diese Geschmeidigkeit heran. Die wahre Liebe. Synapsen und Herzschlag synchron, meine Zellen erinnern sich. Die elektrische Spannung in meinem Körper verändert sich.
Eine millionstel Sekunde und schon bin ich dort und du bist bei mir. Atme deinen süsslichen Atem von meinem Gesicht. Fühle unsere Liebe, ich höre deine Stimme, ich fühle Glück.
Spüre deine Finger in meinen Haaren,  auf meiner Kopfhaut. Deinen Herzschlag. Trost.
Seelige Zweisamkeit.
Wir sind komprimiert. Liebe zu 100%.
Ich bin angstfrei für diesen einen perfekten Moment..

Verstehe mich bitte nicht falsch Tá. Ich weiss, dass du dein Leben lebst und ich meines. Ich bin auch wirklich offen, für die Zukunft, ich halte nicht an der Vergangenheit fest. Es ist nur so, dass ich eine unübertroffene Vergangenheit mit Dir habe. Die mein Herz umschliesst. Erst verschüttet, unter tiefem Eis, umrahmt es nun ein wunderschönes Blumengeflecht.
Gerade fliegt mir die letzte Strophe von Bette Midler's Lied "The Rose" zu,
Sie bedeutet: Die Zeit heilt alle Wunden, was bleibt ist die Liebe.
Eine späte Erkenntnis.

Dein Bett, dass mein Zuhause war.
Unendliche Trauer strömt aus mir heraus.
Vielleicht haben sie Recht.
Ich muss dich gehen lassen, weil ich nicht die Richtige für deine Pläne bin.
Dich gehen lassen, weil ich dich glücklich sehen will.
War es nur oberflächlich- blond gefärbte Haare, lackierte Nägel, solariumgebräunt im Spiegelbild.
Selbstaufopferung.
Leere.
Filmriss...
.
.
.
Rebellion.
Ein Kind, eine standesamtliche Ehe, mit einem Gleichgesinnten was Kinder anbelangt, der das Selbe erlebt hat wie ich. Doch nicht mit meiner besseren Hälfte.
Gewalt.
Scheidung.
Katastrophen.
Überlebenskampf mit Kind.
Gleichgesinnt doch nicht reif genug für so einen grossen Schritt.
Die Last der Welt. Einsamkeit.
Caritas. Dem Kind fehlt nichts.
Ausbildung, Durststrecken.
So ist Liebe nicht, es tut mir Leid, weinend eine weitere Beziehung beenden.
Sich neu trösten und dann doch sagen, sorry ich kann das nicht.
Alleine bleiben.
Widerstand gegen die Erinnerung hält an, aber bricht.
Höre wieder den Herzschlag, des von dir definitiv ungewollten, spontan trotz Verhütung entstandenen, Kinds.
Es war 6 Tage vor dem dritten Monat, mir wird schlecht. Ich hätte das nicht tun dürfen.
Warum habe ich mich nicht gewehrt. Warum gab ich Ihnen Recht. Kein Selbstwert.
Kein Alkohol, kein Gras, nichts um das zu verschütten.
Ich muss es einfach ertragen. Wie lange kann man in sich drinnen schreien.
Jahre.
Dem Kind geht's prächtig. Ich liebe es. Es hat nichts damit zu tun. Im Gegenteil. Es ist aus Liebe zum Leben entstanden um in der Welt etwas Gutes und Liebes, Glück zu sein.
Emanzipation.
Arbeit.
Freundschaft.
Noch mehr Arbeit.
Ein gemietetes Haus an einem Berg, in den Hügeln mit Blick auf den See und die Berge.
Meinem Kind geht es sehr gut. Es fehlt ihm an nichts, auch nicht am Vater, der nun älter ist.
Meine Richtung ist  der Frieden.

Du. Wie eine Pusteblume, in meiner Hand und verteilt an meinem Horizont.
Wie Anfang und Ende.
Wie eine Seerose, ein Seerosenblatt, elegant und schön in meinem Seelenspiegelbild.
Eine Biene trinkt von deinem Nektar. Fliegt durch den Garten Eden.
Ich sehe mir selbst ins Gesicht und bin frei.

Es war nicht fair von dir eine Abtreibung von mir zu verlangen. Doch du warst es gewohnt, du hast von mir immer alles gekriegt. Es war unser grösster und einziger richtiger Streit. Und für das Kind in mir, wäre ungeliebt und das schwarze Schaf auf der Welt zu sein, das Schlimmste gewesen. Da war niemand um zu sprechen.  Und als Du zu mir sagtest, dass du das ungeborene Kind mir sonst mit einem Baseballschläger aus dem Bauch holen würdest, als ich es behalten wollte.. Konnte ich es nicht mehr ertragen. Ich konnte es nicht ertragen dich so leiden zu Sehen. Da war so viel Liebe in mir. Es hatte etwas Besseres verdient und ich wollte dich nicht verlieren, die Liebe meines Lebens. Wie hätte ich euch beiden das Herz brechen können. Du hast mir ja dann auch versprochen, später. Ich hab zu spät gemerkt, dass ich die bin, die dafür genau in dem Moment gebrochen ist.

Wenn man also jemanden liebt, so für immer. Und sich vielleicht sogar für die Zukunft versprochen hat, so wie wir uns das hatten, dann sollte man die kleinen Konflikte klären die man so hat, denn sie sind nichts Schlimmes. Da gibt es nichts, sich daran zu schämen. Das stärkt zudem das Vertrauen in die Beziehung auch für allfällig turbulente Zeiten. Zueinander Sorge tragen, bedeutet, dass man über seine negativen und positiven Gefühle spricht und daran wächst. Das hast du schon oft getan.
Ich habe das nie gelernt, meine Gefühle waren nie gefragt, so wie ich aufgewachsen bin. Ich traute mich das nicht. Ich konnte nur Prosa schreiben und kann dazu lernen. Eine Beziehung ist aber die Art, wie man seine Liebe kommuniziert und sie ist genauso wichtig wie die Liebe selbst. Weil es die Beziehung ist, die letztendlich verbindet.

Nanu, Tá, jetzt fällt mir wieder ein, dass man deinen Namen mit diesem á schreibt. Stimmt's?
Verzeihst Du mir all meine Fehler?
Deine verzeihe ich Dir. <3

InhaltsverzeichnisTag 2 - Schreiben ist Nichts
Serafina
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Dies ist ein Kapitel des mehrteiligen Textes Mein romantisches Tagebuch.
Veröffentlicht am 22.11.2019, 25 mal überarbeitet (letzte Änderung am 27.11.2019). Textlänge: 900 Wörter; dieser Text wurde bereits 34 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 06.12.2019.
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