Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Schneewittchen (02.07.), Mondscheinsonate (02.07.), hanswerner (30.06.), Gehirnmaschine (29.06.), Jedermann (29.06.), Entscheidungsrausch (26.06.), Unhaltbar87 (14.06.), HerrNadler (10.06.), Franko (06.06.), Uwe75 (06.06.), Agnete (05.06.), Blickfang (01.06.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 610 Autoren* und 68 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.001 Mitglieder und 436.576 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 02.07.2020:
Kurzgeschichte
Die Kurzgeschichte ist eine epische Kurzform zwischen Anekdote und Novelle. Sie ist eine kunstvolle "Wiedergabe eines... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  B.G. ist gestorben von hanswerner (01.07.20)
Recht lang:  Deutschlands Hexen von HarryStraight (11895 Worte)
Wenig kommentiert:  Kindermord von Teichhüpfer (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  105 von hanswerner (nur 15 Aufrufe)
alle Kurzgeschichten
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Träume im Nebel
von Galapapa
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich gerne hier bin" (Ginkgoblatt)

fall ende

Prosagedicht


von AvaLiam


Wenn Du angemeldet wärst, könntest Du Dir diesen Text jetzt auch anhören...



Zwischen  Pflicht und Gefühl
hin und her geworfen,

gerissen, 
getrieben,
gejagt,

Tag für Tag,
durch jede Stunde,

im Minutentakt verstreichen
zäh einzelne Sekunden
und doch läuft sie davon,
die Zeit,
ins Nirgendwo,
wie so einige Gedanken,
wie ich selbst,

und ich laufe und laufe
und komme doch so selten an.
Wenn ich dann 
am späten Abend, 
völlig atemlos
ins Nichts zu stürzen glaube,

fällt mein Tag
in deine Augen,
falle ich
in deinen Arm.





Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

 
 

Kommentare zu diesem Text


AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (28.11.2019)
Hach,
welch ein bild- und hörschönes Liebesgedicht!
Einfach bis schlicht in der Ausführung, wie es die Stärke des Gefühls erfordert, triffst du mittens ins Herz.

Applaudierende Grüße
der8.
diesen Kommentar melden
Didi.Costaire meinte dazu am 28.11.2019:
Genau, am Ende ist der Fall Bei-.
Ein gefühlvolles Gedicht!
diese Antwort melden
AvaLiam antwortete darauf am 28.11.2019:
es errötet mich...

lieben Dank euch beiden - Ava
diese Antwort melden
EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (28.11.2019)
Liebe Ava, der Achte Zwerg hat einfühlsame Worte für dein Gedicht gefunden, die ich nicht toppen möchte, Aber mir ist als Besonderes aufgefallen, dass du die Stimmung nicht mit Adjektiven, sondern mit dynamischen Verben erzeugst. Gottfried Benn (Rede über Lyrik) hätte sich über die Enthaltsamkeit gegenüber den Adjektiven gefreut.
Herzliche Grüße
Ekki
diesen Kommentar melden
AvaLiam schrieb daraufhin am 28.11.2019:
geschätzter Ekki...

Adjektive sind toll... sie können so schön und leicht, doch auch schwer und bedrückend beschreiben, wie etwas IST...

Doch manchmal muss man etwas werden und wachsen lassen... das können Verben viel besser - nennt man sie doch auch liebevoll "Tuwörter" .

Schön, dass es aufgefallen ist.
Den Vortrag habe ich mir herausgesucht und werde ihn mir in Ruhe anhören.

liebe Grüße - Ava
diese Antwort melden
Momo
Kommentar von Momo (28.11.2019)
Hallo AvaLiam,

bist du im Pflegebereich tätig? Das kam mir zuerst in den Sinn, als ich die ersten Zeilen las. Ich stelle mir vor, dass es sich so ähnlich anfühlen mag.

Die getriebene Zeit mündet im Nirgendwo. Sehr eindrücklich in deinem Gedicht verwortet.

Wie tröstlich, wenn man am Ende eines (solchen) Tages aufgefangen wird.

Liebe Grüße
Momo
diesen Kommentar melden
AvaLiam äußerte darauf am 28.11.2019:
Hallo Momo

In der Tat lag in meinen Gedanken die Erinnerung an meine Tätigkeit im sozial-medizinischen Bereich, wie auch in den übrigen Aufgaben um den Job drumherum - Familie, Haushalt, Papierkram und was halt alles so anfällt und Menschen oft an die Grenzen bringt, viel zu oft auch über diese.

Ja, dann ist es gut, wenn da Arme sind, die einen halten, wenn man aufgefangen wird und schweigend all seine Bilder des Tages in die Augen eines anderen legen kann.

lieben Dank und herzliche Grüße - Ava
diese Antwort melden
wa Bash
Kommentar von wa Bash (28.11.2019)
ich muss schon sagen, vorgelesen hört sich dein Text noch um ein vielfaches besser an, als er so schon ist...
diesen Kommentar melden
AvaLiam ergänzte dazu am 28.11.2019:
manche Worte muss man einfach selbst lesen - ich denke, dieser Text gehört dazu...

Es freut mich sehr, dass es gefällt.

lieben Dank und herzliche Grüße - Ava
diese Antwort melden
GastIltis
Kommentar von GastIltis (28.11.2019)
Liebe Ava, fünfzig Sekunden Überzeugung.
Aus Stimme, Text und Gefühl!
Geht mehr? Kaum.
LG von Gil.
diesen Kommentar melden
AvaLiam meinte dazu am 28.11.2019:
Lieber Gil,

mehr geht immer...zuviel aber auch...

Schön, dass es dir gefällt.
Hab lieben Dank.

herzliche Grüße - Ava
diese Antwort melden
TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (29.11.2019)
Hallo Ava,
wenn die Mühsal des Tage ihr Ende findet wie in diesem Gedicht, war der Weg nicht verkehrt!
Ein Mutmachgedicht
Liebe Grüße
TT
diesen Kommentar melden
AvaLiam meinte dazu am 30.11.2019:
lieber Tasso,

mit dem richtigen Halt am Ende des Tages vergisst sich jede Mühe

lieben Dank und herzliche Grüße - Ava
diese Antwort melden
Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (29.11.2019)
Liebe Ava,

zuerst las ich deinen Text, okay dann nochmal und dann hörte ich ihn mir an. Jedes Mal war ich atemlos bis zu dem Moment, als ich deine letzten vier Verse vernahm (dann verfiel ich stets in Tiefen-Entspannung):

fällt mein Tag
in deine Augen,
falle ich
in deinen Arm.

Sehr gelungen und für mich sooooooooo nachfühlbar!


Liebe Grüße
Sigrun
diesen Kommentar melden
AvaLiam meinte dazu am 30.11.2019:
Liebe Sigrun,

es freut mich wirklich sehr, dass die, meine Intention wohl ganz gut umgesetzt werden konnte und das transportiert, was mir wichtig war.

Ich hoffe, solche Augen und Arme sind immer für dich offen.

herzliche Grüße - Ava
diese Antwort melden

Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

AvaLiam
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 28.11.2019. Textlänge: 76 Wörter; dieser Text wurde bereits 232 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 01.07.2020.
Lieblingstext von:
Al-Badri_Sigrun.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über AvaLiam
Mehr von AvaLiam
Mail an AvaLiam
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Weitere 10 neue Prosagedichte von AvaLiam:
ver - traut Warum Ausgezogen Orangenblüten im Haar still Augen-Blicke Was heißt hier Frühling? Dieser Moment Bilder Bereit
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de